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Newsletter Tierrechte Nr. 22/16 vom 27.11.2016

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Straathof verliert auch bei Kastenständen
Straathof hat nicht nur Berufsverbot, seit Mittwoch ist klar, dass er auch mehr Platz für seine Sauen schaffen muss. Der Landkreis hatte bei einer Vor-Ort-Kontrolle in den Straathof-Betrieben einen Teil der Kastenstände als zu schmal beanstandet und das Unternehmen aufgefordert, die Kastenstände zu verbreitern. Hintergrund: Die von Straathof gehaltenen Sauen sind teilweise zu groß für die handelsüblichen Kastenstände. Sie können sich nicht ungehindert ablegen und austrecken. Das aber verlangt die sogenannte Nutztierhaltungsverordnung. Das Unternehmen hielt die Anordnung der Amtsveterinäre für rechtswidrig. Am Mittwoch bestätigte das Bundesverwaltungsgericht nun die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg. Das bedeutet, dass Straathof seine Kastenstände verbreitern muss. Ein Verbot der tierquälerischen Kastenstandhaltung ist damit leider noch nicht erreicht. Dies ist dennoch ein Erfolg für die Tiere, denn die "Ferkelerzeuger" müssen sich beugen und erstmal ordentlich Geld in die Hand nehmen, damit die Sauen mehr Bewegungsfreiheit bekommen. » mehr
  


Tierversuchsfreie Forschung: Masterplan eingefordertneuss
"Tierversuche verringern und alternative Testmethoden entwickeln: Wo stehen wir in NRW?" hieß eine Veranstaltung, die am Donnerstag in Neuss stattfand. Das NRW-Wissenschaftsministerium hatte dazu den Bundesverband, Vertreter der tierexperimentellen Forschung sowie Wissenschaftler geladen, die an tierversuchsfreien Verfahren forschen. Mit dabei war auch Prof. Ellen Fritsche, die Leiterin des landesweit ersten tierversuchsfreien Forschungsprojekts "CERST" in Düsseldorf, für das sich der Bundesverband lange eingesetzt hatte. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte in ihrer Begrüßung, wie wichtig es sei, Alternativen zu erforschen. Die Toxikologin Dr. Christiane Hohensee vom Bundesverband forderte eine deutlich bessere und gezieltere Förderung für die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren. Christina Ledermann vom Bundesverband machte zudem darauf aufmerksam, dass es unumgänglich sei, einen Masterplan zu erarbeiten und konsequent umzusetzen, um die Abschaffung der Tierversuche zu erreichen. Eine zentrale Forderung war auch eine Verkürzung der langen behördlichen Anerkennungsverfahren für neue tierleidfreie Verfahren.


 Interview zur industriellen Tierhaltung: "Es ist bereits weit nach zwölf!"
Es gibt nur wenige Amtstierärzte, die sich so für Tiere einsetzen wie Dr. Hermann Focke. Über 30 Jahre arbeitete er im Epizentrum der industriellen Tierhaltung. Mutig und kompromisslos kritisierte er die Missstände, legte sich mit der mächtigen Landwirtschaftslobby an und riskierte dafür mehrmals seine berufliche Karriere. In unseremm Interview mit der tierrechte fordert er ein neues und eindeutig formuliertes Tierschutzgesetz, eine transparente Kennzeichnung von tierischen Produkten und einen radikalen Umbau der konventionellen Haltungssysteme. » mehr


TV-Tipps
Keime aus dem Tierstall - Wie gefährlich sind sie wirklich?
Multiresistente Keime sind eine der größten und tödlichsten Gefahren unserer Zeit. Die Wunderwaffe Antibiotikum wirkt hier nicht mehr. Der Grund? Der inflationäre Einsatz des Medikaments. Zum einen beim Menschen – vor allem aber in den Ställen.
Dokumentation des BR, 44 Minuten, online sehen unter: www.ardmediathek.de

Jane's Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall
Ihr Leben lang hat sich Jane Goodall für Mensch und Natur eingesetzt. Die Primatenforscherin war Gründerin des "Institute for Wildlife Research, Education and Conservation" und ist auch heute noch als UN-Friedensbotschafterin auf Achse. Ein bewegender Dokumentarfilm über eine mutige Tierschützerin. Dokumentation des SWR, 103 Minuten, online sehen unter: www.ardmediathek.de


Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • Sonntag, 4. Dezember 2016: MAMPF - Der vegane Adventsbasar
  • Mittwoch, 7.Dezember 2016, Vortrag mit Dr. Jane Goodall in Tübingen
  • Samstag, 17. Dezember 2016: Demo gegen Affenversuche im MPI in Tübingen

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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