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Newsletter Tierrechte Nr. 21/13 vom 21.12.2013

21.12.2013

Inhalt:

  • In eigener Sache: Weihnachtsgrüße und Entschuldigung für Mehrfachversendung des Sondernewsletters
  • Pressemitteilung: Koalitionsvertrag Hessen enthält Maßnahmen zur Förderung der tierversuchsfreien Forschung
  • Pressemitteilung: Weihnachten ohne Tierquälerei
  • Pressemitteilung: EU-Tierversuchszahlen - Menschen für Tierrechte kritisieren Deutschlands Spitzenstellung
  • Zu vergeben: Schirmherrschaft für das Versuchstier des Jahres 2013
  • Weitere Nachrichten & Infos
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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In eigener Sache: Weihnachtsgrüße und Entschuldigung für die Mehrfachversendung des Sondernewsletters

Als erstes möchten wir uns für die Mehrfachversendung unseres Sondernewsletters am 17.12 entschuldigen. Grund war ein technischer Fehler, der nun aber beseitigt ist. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Das Team von Menschen für Tierrechte bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen, die sich für unsere Arbeit interessieren. Unser besonderer Dank gilt denjenigen, die mit Ihrer Unterstützung unsere wichtige politische Lobbyarbeit für die Tiere ermöglichen. Wir wünschen Ihnen allen schöne Feiertage und alles Gute für 2014.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 18.12.2013

Koalitionsvertrag Hessen: Menschen für Tierrechte begrüßen Maßnahmen zur Förderung der tierversuchsfreien Forschung

Der heute veröffentlichte Koalitionsvertrag von CDU und Grünen in Hessen enthält umfangreiche Passagen zum Tierschutz. Neben einer Stiftungsprofessur für tierversuchsfreie Verfahren beinhaltet er auch das Bekenntnis, Tierversuche langfristig durch alternative Verfahren ersetzen zu wollen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt, dass diese langjährigen Forderungen Eingang in den hessischen Koalitionsvertrag gefunden haben. Enttäuschend sei allerdings, dass die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Landesebene im Vertrag nicht vorgesehen ist.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 16.12.2013

Weihnachten ohne Tierquälerei: Menschen für Tierrechte servieren Rezepte und Tipps

Zum "Fest der Liebe" erinnert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an das millionenfache Tierleid, das mit den traditionellen Festtagsessen verbunden ist. Außerdem empfiehlt er, nur tierleidfreie Produkte zu verschenken.  Um Alternativen zu probieren lädt der Verband die Verbraucher auf sein Internetportal  www.culinaria-vegan.de ein, wo sie konsequent vegetarische Rezepte sowie Hintergrundinfos und Praxistipps finden.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 13.12.2013

EU-Tierversuchszahlen - Menschen für Tierrechte kritisieren Deutschlands Spitzenstellung

Die EU-Kommission hat soeben die Versuchstierzahlen 2011 aller 27 europäischen Mitgliedstaaten veröffentlicht. Demnach sind EU-weit knapp 11,5 Millionen Tiere eingesetzt und getötet worden. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist entsetzt, dass Deutschland nach Frankreich die höchsten Zahlen aufweist und gegenüber der letzten Erhebung 2008 sogar den Verbrauch noch gesteigert hat: um mehr als 18 Prozent. Für den Bundesverband ist das eine Steilvorlage, dass die Bundesregierung die tierversuchsfreie Forschung endlich massiv fördern muss.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Zu vergeben: Schirmherrschaft für das Versuchstier des Jahres 2013

Seit 2003 ernennt der Bundesverband Menschen für Tierrechte in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsvereinen das “Versuchstier des Jahres”. Damit sollen Tierversuche an einer bestimmten Tierart öffentlich gemacht und die Situation der tierversuchsfreien Forschung aufgezeigt werden. Zu den “Versuchstieren” vergangener Jahre gab es bislang Erfolge zur Goldorfe (2003), zur “Muschelmaus” (2006) und zum Kaninchen (2009) zu vermelden. Mittlerweile können bestimmte Tierversuche an diesen Tieren durch tierversuchfreie Verfahren ersetzt werden.

Um dieses wichtige Projekt auch weiterhin durchführen zu können, suchen wir einen Schirmherrn bzw. eine Schirmherrin für das Jahr 2014. Wenn Sie Interesse an einer Schirmherrschaft haben, finden Sie weitere Informationen unter: www.tierrechte.de

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Weitere Nachrichten & Infos

Aufnahmen enthüllen illegale Ferkeln-Tötungen

Undercover-Aufnahmen der Organisation ARIWA in Schweinezuchtanlagen des Niederländers Adrian Straathof beweisen, dass die schwächsten Ferkel kurz nach der Geburt erschlagen werden. Der Grund: Die Sauen werfen in der Hochleistungszucht bis zu 20 Ferkel, obwohl sie nur 14 bis 16 Zitzen haben - die schwächeren Ferkel werden deswegen als "Überschuss" angesehen und getötet. Da diese Tötungen kein "vernünftiger Grund" im Sinne des Tierschutzgesetzes sind, werden nun rechtliche Konsequenzen geprüft. Aber auch in den Betrieben der anderen großen ausländischen Schweinehalter wie Harry van Gennip und den dänischen Brüdern Per und Aksel Kirketerp wird gegen Tierschutzrecht verstoßen. Obwohl seit Anfang 2013 verboten, werden die Sauen dort teilweise immer noch in tierquälerischen Kastenständen statt in einer Gruppe gehalten. Außerdem seien die Stände oft zu schmal und zu kurz. Zudem entspreche das Licht nicht dem Tagesrhythmus der Schweine und es fehle an Beschäftigungsmaterial für die Tiere, obwohl die Verordnung dies zwingend vorschreibt. Deutschland droht wegen der schleppenden Umstellung der neuen Bestimmungen ein Vertragsverletzungsverfahren der EU. Peinlich für die große Koalition, die sich in ihrem Koalitionsvertrag dazu verpflichtet hat, "EU-weit einheitliche und höhere Tierschutzstandards" durchzusetzen.

Weitere Infos unter:
www.swr.de und www.spiegel.de sowie der Kommentar "Minutenlanger Todeskampf" unter: www.fr-online.de

Neue Doku: Blick hinter die Kulissen der chinesischen Pelzproduktion

Kurz vor Weihnachten enthüllt eine Dokumentation von Peta und Manfred Karremann die Zustände bei der Haltung und Tötung von Tieren für die chinesische Pelzindustrie. Alleine in der Volksrepublik werden für die Pelzproduktion jedes Jahr schätzungsweise 70 Millionen Nerze, Füchse und Marderhunde sowie rund 2 Millionen Hunde und Katzen getötet. Das Videomaterial zeigt, wie Marderhunde und Füchse in winzigen Drahtkäfigen gezüchtet und auf riesigen Pelzmärkten verkauft werden. Für die Pelzgewinnung werden die Tiere vergast, mit Eisenstangen erschlagen, per Genickbruch oder mit analem Stromschlag getötet. Neben den Qualen für die Tiere informiert der Film auch über die Gesundheitsrisiken für Arbeiter und Käufer durch die verwendeten Chemikalien.

Thüringen: Studie stellt fest, dass die meisten Tiere in Massen gehalten werden

Am 5. Dezember stellte die Thüringer SPD-Fraktion die Studie "Massentierhaltung in Thüringen? – Situationsanalyse und Lösungsansätze" vor, die Professor Dr. Bernhard Hörning von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde im Auftrag der SPD-Landtagsfraktion erstellt hat. Aus der Studie geht hervor, dass die übergroße Mehrzahl der sogenannten Nutztiere in Thüringen in Massentierhaltung gehalten wird. Zudem berge die Massentierhaltung Risiken für die Verbraucher, die Tiere und die Umwelt. Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion forderte daraufhin eine grundlegende Diskussion über eine zukunftsfähige Agrarpolitik. Der Thüringer Bauernverband reagierte prompt mit dem Vorwurf, dass die Studie gezielt ein falsches Bild auf die Thüringer Landwirtschaft werfen solle.

Weitere Infos zur Studie unter:
www.spd-thl.de

Erfolg in England: Bau von Zuchtanlage für Tierversuche verhindert

Der Bundesverband begrüßt den Erfolg seines britischen Partnervereins BUAV, dem es gelungen ist, die Baugenehmigung für eine Zuchtanlage für Tierversuche zu verhindern. In der Anlage in Grimston im Nordosten Englands sollten Hunde, Frettchen und Nagetiere für Tierversuche gezüchtet werden. Der Erfolg ist vor allem auf eine Petition des BUAV und die massive Protesten der Bevölkerung seit Bekanntwerden des Vorhabens im September zurückzuführen. Nachdem dem zuständigen Bezirksrat East Riding of Yorkshire über 30.000 Unterschriften von Bürgern überreicht werden konnten, die sich gegen die Zuchtanlage aussprachen, lehnte dieser die Genehmigung für den Bau der Anlage ab.

Klonverbot der EU in der Kritik
Die EU-Kommission will das Klonen von Tieren zu Nahrungsmittelzwecken in der Europäischen Union verbieten. Außerdem sollten lebende Klontiere oder Fleisch von Klontieren aus Drittstaaten wie den USA nicht importiert werden dürfen und in die Nahrungskette gelangen, heißt es in einem Gesetzesvorschlag, den EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg diese Woche vorstellte. Das klingt grundsätzlich gut, das Problem ist allerdings, dass es eine ursprünglich geplante Kennzeichnungspflicht für das Fleisch der Nachfolgegeneration geklonter Tiere nicht geben soll. Genau dies ist aber entscheidend, denn diese könnten im Gegensatz zu den Elterntieren, die in der Zucht eingesetzt werden, tatsächlich in den Handel kommen. Die neue Bundesregierung spricht sich im Koalitionsvertrag für ein Verbot des Klonens zur Lebensmittelherstellung, den Import von geklonten Tieren sowie für eine Kennzeichnungspflicht von Tieren und tierischen Produkten von deren Nachkommen aus. Der Bundesverband lehnt das Klonen von Tieren strikt ab, da es mit einem erheblichen Tierverbrauch sowie mit Schmerzen, Leiden und Schäden bei den geklonten Tieren verbunden ist. 95 bis 99,5 Prozent der geklonten Embryonen leiden unter Missbildungen oder sterben ab.

Weitere Infos unter:
www.zeit.de

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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter:
www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter:
www.tierrechte.de

Email-Aktion gegen grausame Tierversuche auf Mauritius unter:
www.tierrechte.de

Affentransporte: Aktionen und News der Air France-Kampagne unter:
www.stopvivisection.net

Petition für die Einführung von Mindeststandards für die Haltung von "Milchkühen" unter: www.change.org
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Termine: Demos & Co.

16.12.- 24.12. 2013: Weihnachtsaktionstage gegen den Pelzhandel
Samstag, 21.12. 2013: Kundgebung gegen den Pelzhandel in Oldenburg i.H.
Samstag, 21. Dezember 2013: Spendenaktion zugunsten rumänischer Straßenhunde in Frankfurt
Samstag, 21. Dezember 2013: Protest gegen den Echtpelzhandel in Frankfurt
Sonntag, 22.12. 2013: Mahnwache gegen Tierversuche in Essen
28.12.2013 - 02.01.2014: Große VEBU-Silvestertagung in Bad Alexandersbad
Sonntag, 29. Dezember 2013: Protest gegen Tierzirkus Carl Busch in Frankfurt
Samstag, 18. Januar 2013: Wir haben es satt! Demo in Berlin
Samstag, 18. Januar 2014: Wiesbaden Pelzfrei

Alle Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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