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Newsletter Tierrechte Nr. 20/16 vom 11.11.2016

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

in den letzten Tagen des Jahres gibt es auch Lichtblicke für die Tiere: Anfang November erklärte eine argentinische Richterin die Schimpansin "Cecila" zu einer nicht-menschlichen Person. Damit stehen ihr arteigene Rechte zu, wie ein Leben im natürlichen Lebensraum. Ende Dezember soll sie in ein Menschenaffenrefugium umziehen. Diese bahnbrechende Entscheidung muss Folgen haben, zunächst für Menschenaffen, später für andere Tierarten. Dieses Beispiel zeigt uns: wenn sich für die Tiere wirklich Entscheidendes ändern soll, brauchen wir den Druck aus der Zivilgesellschaft. Nur so kann eine Tierethik in der Politik Fuß fassen, auch gegen die Interessen der Landwirtschafts- und Forschungslobby.

Um Ihnen weitere positive Beispiele aufzuzeigen, starten wir mit diesem Newsletter eine Interview-Reihe. In dieser stellen wir Ihnen Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen vor, die sich wirksam für Tiere einsetzen.

Passend zu den Berliner Plänen, Hauptstadt der Alternativen zu Tierversuchen zu werden, starten wir die Reihe mit der ehemaligen tierschutzpolitischen Sprecherin der Berliner Grünen Claudia Hämmerling. Mit ihr sprechen wir u.a. über Tierversuche und was passieren muss, damit die tierversuchsfreien Verfahren endlich Aufwind bekommen.

Wir wünschen Ihnen ermutigende Anregungen und danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und Ihre Unterstützung!


Hauptstadt der Tierversuchs-AlternativenDer Bundesverband begrüßt das Vorhaben der zukünftigen rot-rot-grünen Regierung, Berlin zur Hauptstadt der Alternativen zu Tierversuchen zu machen. Jetzt kommt es jedoch auf die Umsetzung an. Als "Alternativen" sollten dabei ausschließlich tierversuchsfreie Methoden (Replace-Methoden) gelten. Für diese müssen ausreichend Fördergelder zur Verfügung gestellt werden. Zudem muss die Koalition einen Masterplan verabschieden, der festlegt, wie das Ziel erreicht und der Erfolg kontrolliert werden soll. Diese Forderungen konnten wir auch in dem 30-minütigen Feature im Deutschlandradio "Tierversuche: Wann kommt das Ende der Quälerei?" vorstellen. » mehr


Nitrat: EU verklagt Deutschland
Die industrielle Tierhaltung wirkt sich massiv auf Umwelt und Gesundheit aus. Dies betrifft nicht nur den Klimawandel, sondern auch unser Wasser. Die Gülle aus der industriellen Tierhaltung hat zu einer gravierenden Nitrat-Belastung des Grundwassers geführt.  Die EU-Kommission hat Deutschland jetzt verklagt. » mehr

Lesen Sie dazu auch den taz-Kommentar, der sich für eine Steuererhöhung für Fleisch ausspricht. In diesem spricht sich Jost Maurin ähnlich wie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für eine Abschaffung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Fleischprodukte aus. » mehr


Straathof: Berufsverbot bleibt
Die gute Nachricht zuerst: Das deutschlandweite Berufsverbot gegen den niederländischen Ferkelzüchter Straathof bleibt bestehen. Das Oberverwaltungsgericht in Magdeburg lehnte am 8. November seinen Antrag auf Berufung ab. Das Berufsverbot kann damit nicht mehr angefochten werden. In seinen Ställen im Jerichower Land wurden mehrfach gravierende Missstände im Umgang mit den Tieren dokumentiert. Das Urteil hat eher symbolischen Charakter, denn die Betriebe des Niederländers laufen weiter. Sie werden inzwischen von einer Holding betrieben. Nun, steht noch das andere – nicht minder wichtige – Urteil aus, in dem es um die Breite der tierquälerischen Kastenstände geht. Straathof hatte Sauen zu lange in zu kleinen Kastenständen gehalten.  Wir halten Sie auf dem Laufenden. » mehr


kueheMilch: Auch Bio-Kühe krank
Ein Forschungsprojekt der Universität Kassel zum Gesundheitszustand von Milchkühen aus Ökobetrieben kam kürzlich zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Bio-Kuh ähnlich hohe Erkrankungsraten an Eutern und Hufen aufwies wie deren Artgenossen auf herkömmlichen Höfen. » mehr

 


 Stadttauben und Krankheitsübertragung
Die Befürchtung, dass Tauben eine Gesundheits-gefährdung für den Menschen darstellen könnten, ist weit verbreitet. Doch diese Ängste sind unbegründet. Das Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. hat dazu aktuelle Daten der Gesundheitsämter, des Robert-Koch-Institutes sowie des Bundesinstituts für Risikobewertung in einem neuen Infoblatt zusammengestellt. » mehr

Zuhause gesucht: Taubennotfälle
20 junge Stadttauben aus Stuttgart suchen dringend ein neues Zuhause. Sie sind flugfähig und fit. Hätte jemand eine Unterbringung, ggf. auch nur für einzelne Tiere? Kontakt: Petra Klingler, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Tauben Simoncelli und Kate (beide weiblich) sind flugunfähig und suchen schnellstmöglich ein gutes (evtl. auch nur vorübergehendes) neues Zuhause. In ihrer bisherigen Stelle können sie nicht bleiben. Die Tauben, die an einer (auf Menschen und andere Vogelarten nicht übertragbaren) Circovirus-Infektion leiden oder flügellahm (Kate) sind, brauchen dringend einen stressfreien Platz (im Haus, ggfs. in einem kleinen PiCV-infizierten Bestand oder auch in einer Voliere mit anderen Vogelarten). Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • Samstag, 12. November 2016: Mahnwache beim Tönnies-Schlachthof
  • 18. - 20. November 2016: veggie & frei von in Stuttgart
  • 19. November 2016: Hunger auf Veränderung. Landwirtschaft global gestalten.
  • Sonntag, 20. November 2016: Erika's Adventssause in Wegberg
  • 26. - 27.11.2016: VeggieWorld Berlin
  • Sonntag, 4. Dezember 2016: MAMPF - Der vegane Adventsbasar in Ddo

 

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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