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Newsletter Tierrechte Nr. 20/13 vom 06.12.2013

06.12.2013

Inhalt:

  •  Pressemitteilung zum Tierschutz-Forschungspreis der Bundesregierung
  •  Koalitionsverhandlungen in Hessen: Forderungen des Bundesverbandes
  •  Bundesländer fordern mehr Transparenz bei den Versuchstierzahlen
  •  Jetzt bestellen: Das Magazin tierrechte 4.13

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 02.12.2013

Bundesregierung verleiht Tierschutz-Forschungspreis

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verleiht heute zum 32. Mal den mit 15.000 Euro dotierten Tierschutz-Forschungspreis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch. Er geht in diesem Jahr an Dr. Robert Landsiedel, Leiter der Arbeitsgruppe „Kurzzeit-Toxikologie“ der Abteilung „Experimentelle Toxikologie und Ökologie“ bei BASF. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die Auszeichnung, denn durch die Anwendung dieser Tests bleiben Tieren qualvolle Tierversuche erspart. Zudem dokumentiert der Preis die Leistungsfähigkeit tierversuchsfreier Verfahren.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Hier lesen Sie ein Interview mit Dr. Robert Landsiedel:
www.invitrojobs.com
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Koalitionsverhandlungen in Hessen: Bundesverband fordert Fortentwicklung des Tierschutzes

CDU und Grüne führen zurzeit Koalitionsgespräche in Hessen. Grund für den Bundesverband Menschen für Tierrechte, die Parteispitzen und die tierschutzpolitischen Sprecher beider Parteien daran zu erinnern, im Koalitionsvertrag die Kernthemen des Tierschutzes festzuschreiben. Dies sind die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Hessen, die Einführung einer Professur für tierversuchsfreie Verfahren sowie weitere Maßnahmen zur Reduktion der Tierversuche und Förderung tierversuchsfreier Verfahren. Darüber hinaus steht dringend eine Wende zur tier- und umweltverträglichen Landwirtschaft an. CDU und Grüne sind sich beim Tierschutz bisher in einem Punkt einig: die Einführung einer Stiftungsprofessur für tierversuchsfreie Verfahren. Der neue Landtag wird am 18. Januar zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommen.

Mehr Infos zum Thema und PDF-Download der Briefe unter:
www.tierrechte.de

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Bundesländer fordern von der Bundesregierung mehr Transparenz bei den Versuchstierzahlen

Zurzeit muss die Versuchstiermeldeverordnung überarbeitet werden, um die Bestimmungen der neuen EU-Tierversuchsrichtlinie einfließen zu lassen. Deshalb beschäftigen sich auch die Bundesländer mit dieser Thematik. Der Bundesrat hat am Freitag, den 29. November 2013, dem Antrag von Baden-Württemberg (BW) zugestimmt. Das Land fordert in der jährlichen Versuchstierstatistik auch die Tiere mitzuzählen, die im Umfeld der Tierexperimente "anfallen". Dies sind die Tiere, die zur Aufrechterhaltung der Zuchtlinien oder auf Vorrat gezüchtet und dann in Massen vernichtet werden, sobald sie überflüssig geworden sind.

Unser Bundesverband ist sich sicher, dass die Zahl dieser Tiere mindestens genauso hoch ist, wie die Zahl der im Versuch verwendeten. Wir freuen uns, dass der Bundesrat sich hinter unsere jahrealte Forderung stellt, die Versuchstiermeldeverordnung an die Realität anzupassen. Denn bisher spiegelt die Jahresstatistik der Bundesregierung nur einen Bruchteil der Tieropfer wider. Ein Erfolg ist der Bundesratsbeschluss aber erst dann, wenn die Bundesregierung den Beschluss des Bundesrates auch tatsächlich umsetzt. Ob und wann das passiert steht allerdings in den Sternen. Umso mehr ist der organisierte Tierschutz, so auch unser Bundesverband, weiter gefordert, die Bundesregierung zur Umsetzung des Bundesratsbeschlusses zu drängen.

Mehr Infos zum Thema und PDF-Download des Briefes, den der Bundesverband im Vorfeld der Abstimmung an die Ministerpräsidenten der Bundesländer geschickt hat unter: www.tierrechte.de
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Jetzt bestellen: Das Magazin tierrechte 4.13

Soeben ist die neueste Ausgabe unseres Magazins tierrechte erschienen.

Aus dem Inhalt:

- Schwerpunktthema: Mitgestalten: Zeitenwende für die Tiere
Ein Tierschutz-Aufschwung ist seitens der Politik der Großen Koalition kaum zu erwarten. Doch statt uns von Rückschlägen lähmen zu lassen, sollten wir uns bisherige Erfolge bewusst machen und aus ihnen Kraft und Ideen für die Zukunft schöpfen. Die letzte Ausgabe dieses Jahres zeigt deswegen Beispiele von engagierten Menschen, die Mut machen, eine Zeitenwende für die Tiere selbst anzupacken.

Weitere Themen sind:
- Vorbildlich: Aktuelles aus den Bundesländern
- Dramatisch: Tierversuchszahlen überschreiten 3-Millionengrenze
- Protest-Aktion: Mauritius will Affenversuche ermöglichen
- Patentiere: Schimpansin Wilma genießt ihren Lebensabend

Das Magazin tierrechte 4.13 finden Sie als PDF im Internet unter:
www.tierrechte.de

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Gern senden wir Interessierten ein kostenloses Musterexemplar zu. Antworten Sie dazu einfach auf diese Nachricht und nennen Ihre Postanschrift (in Deutschland).

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