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Newsletter Tierrechte Nr. 18/17 vom 22.12.2017

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Wir wünschen Ihnen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest und Kraft und Gesundheit für 2018!

Inhalt

  • Weihnachten ohne Tierleid: Verbraucher und Politik in der Pflicht
  • Reicht nicht: Analyse von Tierversuchsdaten
  • Schottland verbietet Wildtiere im Zirkus
  • Magazin tierrechte: Bestellen Sie sich ein kostenloses Musterexemplar
  • Statistik: Zahl der Schweine 2017 gestiegen
  • Stadttauben: Einsatz für das ungeliebte Symboltier
  • Kunstpelz von Echtpelz unterscheiden
  • Rezepttipps: Vegane Weihnachtsmenüs

Liebe Leserinnen und Leser,

zum "Fest der Liebe" haben wir diese Woche an das millionenfache Tierleid erinnert, das mit den Feiertagen einhergeht. Weil die Politik versagt, endlich Produkte, Praktiken und Veranstaltungen zu verbieten, die mit Tierqual verbunden sind, ist auch der Verbraucher in der Pflicht. Es ist an ihm, "Nein" zu Tierqualprodukten zu sagen. Und das einfach. Es ist heute kein Problem mehr, das traditionelle Weihnachtsessen lecker, gesund und tierfreundlich auf pflanzlicher Basis zuzubereiten. Auch beim Kauf der Geschenke kann sich jeder bewusst für Artikel ohne tierische Bestandteile entscheiden. Auch der Verzicht auf Gutscheine für Zoos oder Zirkusse mit Tieren ist ein Beitrag für den Tierschutz.

Trendwende: Die Zeit ist reif
Wir haben diese Weihnachtsbotschaft auch genutzt, um die Politik anlässlich der anstehenden Sondierungsgespräche aufzufordern, in der 19. Legislaturperiode den Tierschutz zukunftsfähig zu machen. Die Parteien müssen endlich erkennen, dass die Zeit reif ist für wichtige Trendwenden, die auch von der Zivilgesellschaft gefordert werden. Der nächste Koalitionsvertrag muss deswegen fünf Gesamtstrategien vereinbaren und zwar für den Ausstieg aus dem Tierversuch, die Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren, für eine tiergerechte landwirtschaftliche Tierhaltung, für den Rückgang der Tiere als Lebensmittelieferanten sowie für die Förderung pflanzlicher Eiweißproduktion. Nur wenn sich die Koalitionspartner zu einem Umdenken in den Kerngebieten der Tier(aus)nutzung bekennen, kann es wirkliche Fortschritte für die Tiere, aber auch für Umwelt und Verbraucher geben.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: "Was soll der neue Bundestag für den Tierschutz bringen?" und unsere Pressemitteilung.

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement und wünschen Ihnen schöne, friedliche Festtage und einen gesunden Jahreswechsel.

Ihr Team von Menschen für Tierrechte

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mausReicht nicht: Analyse von Tierversuchsdaten
Das Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) hat eine Metaanalyse mit den Daten der Zusammenfassungen der Tierversuchsanträge (kurz NTPs genannt) durchgeführt und nach Forschungsfeldern gesichtet. Das Analyseverfahren soll auch dazu dienen, Forschungsfelder für die Entwicklung neuer Alternativen (tierversuchsfrei = replace und tierversuchsverfeinernd = refine, reduce) zu identifizieren. Danach werden 80 Prozent der genehmigten Versuche für Humanerkrankungen (Krebs-, Herz-Kreislauf- und Nervensystemerkrankungen) gemacht. Diese Aussage ist nicht wirklich überraschend. Die Perspektive, die das Bf3R eröffnet, schon eher: Das Analyseverfahren kann gezielt Forschungsfelder für Alternativmethoden identifizieren.  Gut wird das Verfahren jedoch erst dann, wenn es zielstrebig dem Ausstieg aus dem Tierversuch dient und dazu genutzt wird, mit den Niederlanden hinsichtlich des Abbauplans von Tierversuchen zu kooperieren. Davon ist in der Veröffentlichung aber nicht die Rede. Lesen Sie mehr zur Bewertung der Analyse und zu unseren konkreten Forderungen an das Zentrum zum Schutz von Versuchstieren. » mehr


Schottland verbietet Wildtiere im Zirkus
Während die Haltung von Wildtieren im Zirkus in Deutschland immer noch erlaubt ist, gehen andere EU-Länder jetzt mit gutem Beispiel voran. Am Mittwoch hat das schottische Parlament entscheiden, Wildtiere im Zirkus zu verbieten. Damit ist Schottland ist das 26. Land in der EU, das ein Verbot oder zumindest Einschränkungen für die Mitführung von Wildtieren im Zirkus auf den Weg bringt. Dies gibt den Tierschutzverbänden ein Argument mehr, um gegen die Blockadehaltung der Bundesregierung anzugehen. » mehr


cover-4-17Magazin tierrechte: Bestellen Sie sich ein kostenloses Musterexemplar
In unserem aktuellen Magazin tierrechte geht es um das Pferd. Bei diesen sensiblen Tieren wird die Ambivalenz des Mensch-Tier-Verhältnisses besonders deutlich. Einerseits werden Pferde geliebt und aufwendig umsorgt. Andererseits leiden sie als unverstandenes "Sport- oder Freizeitpferd", auf Transporten, in Mastanlagen, Schlachthäusern, Blutfarmen und Tierversuchslaboren. Wir hoffen mit dieser Ausgabe zu einem Wandel im Umgang mit diesen faszinierenden Tieren beitragen zu können.

Falls Sie unser Magazin noch nicht kennen, können Sie sich ein kostenloses Musterexemplar bestellen. Alles Wissenswerte zur aktuellen Ausgabe erfahren Sie hier.


Statistik: Zahl der Schweine 2017 gestiegen
Obwohl immer mehr Menschen sich vegan oder vegetarisch ernähren, ist die Zahl der in Deutschland gehaltenen Schweine in 2017 wieder gestiegen. Zum Stichtag 3. November zählte das Statistische Bundesamt 27,5 Millionen Tiere. Gegenüber Mai 2017 war dies ein Anstieg um 1,4 Prozent. Zuvor hatte der Bestand den Angaben zufolge seit November 2014 stetig abgenommen. Die Zahl der Betriebe, die Schweine halten, sank dagegen weiter - um 1,5 Prozent auf 23.500. Der Konzentrationsprozess zu immer weniger immer größeren Betrieben setzt sich demnach fort. In 2015 hatte es noch gut 25.700 schweinehaltende Betriebe in Deutschland gegeben, im November 2016 rund 24.400. Die meisten Schweine werden mit 8,7 Millionen in Niedersachsen gehalten, dies entspricht knapp einem Drittel. Darauf folgt Nordrhein-Westfalen mit 7,3 Millionen Tieren. » mehr


tauben8Stadttauben: Einsatz für das ungeliebte Symboltier
Immer wieder kommt in Städten die Diskussion auf, welche Lösung es für die Konflikte mit Stadttauben gibt. Die Kommunen wollen Verschmutzung und Belästigung durch die Tiere so weit wie möglich reduzieren. Hauptleidtragende sind dabei die Tiere. Denn als domestiziertes Haustier versucht die Taube unter den art- und tierschutzwidrigen Bedingungen in der Stadt zu überleben. Oft verelenden die Tiere und leiden besonders im Winter unter den geltenden Fütterungsverboten. Das Mittel der Wahl ist für den Bundesverband das Geburtenkontroll-Konzept. Es beruht auf: Bindung der Tauben an Schläge, kontrollierte Fütterung sowie Geburtenkontrolle durch Austausch der Gelege mit Ei-Attrappen. Dadurch werden Verschmutzung und Tauben-Vermehrung reduziert. Als "Aachener" oder "Augsburger Modell" bekannt geworden, wird das Konzept mittlerweile in vielen Städten umgesetzt. Obwohl es immer bekannter wird, müssen Tierschützer an vielen Orten immer noch gegen erhebliche Widerstände ankämpfen – wie beispielsweise in Emden oder in Mettmann. Sehen Sie dazu einen Bericht des NDR.


Kunstpelz von Echtpelz unterscheiden
Wer darauf achtet, dem fällt schnell auf, das Pelz wieder "in" ist. Er findet sich als Kapuzenbesatz, als Bommel auf der Mütze oder an Winterstiefeln. Vielen ist dabei gar nicht bewusst, dass sie echten Pelz an sich tragen. Wer aber richtig hinschaut, kann die Unterschiede erkennen. » mehr


Rezepttipps: Vegane Weihnachtsmenüs
Wir haben im Netz nach veganen Rezepten für Ihre Weihnachtsmenü gestöpert und sind fündig geworden. Wir wäre es mit Walnuss-Tofu & glasierten Süßkartoffen, veganen Nussbraten mit Rotkraut und Kürbisknödeln oder mit veganer Entenbrust mit Semmelknödeln und Apfel-Himbeer-Rotkohl?

Das Team vom Bundesverband bedankt sich für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihren wertvollen Beitrag. Bitte helfen Sie uns auch in Zukunft,
damit wir uns weiter für die Tiere einsetzen können. Danke!

Noch ein Lesetipp zum Schluss: Freuen Sie sich mit uns, dass solche Einsichten auch in den Leitmedien immer öfter publiziert werden - lesen Sie den Kommentar "Kann Kanzlerin werden, wer Fleisch gegessen hat?" im Tagesspiegel.




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Fon 0211 - 22 08 56 48
Fax 0211 - 22 08 56 49
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