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Newsletter Tierrechte Nr. 18/14 vom 18.12.2014

18.12.2014

Inhalt:

  • Weihnachtsgrüße und Dank zum Jahresende
  • Tierschutzaufschwung: Schleswig-Holstein führt die Tierschutz-Verbandsklage ein
  • Erfolg: NRW richtet Centrum für tierversuchsfreie Verfahren ein
  • Tierversuchsfrei: Bundesminister Schmidt verleiht Tierschutzforschungspreis
  • Tierversuchszahlen 2013: Steigender Tierverbrauch in der Gentechnik
  • Verbände begrüßen Gefahrtiergesetz in NRW
  • Tierhaltungsverbot für Schweinebaron Straathof
  • Niederlande verbieten Wildtiere im Zirkus
  • Statement: "Echter Naturschutz wäre es, ganz auf die Jagd zu verzichten"
  • Fallenfang: Stadttauben sind keineswegs vogelfrei
  • Tierwohl-Offensive: Verbesserungen statt Systemwechsel
  • Skandalös: Oberverwaltungsgericht entscheidet für Nerzfarm-Betreiber
  • Ethisch, lecker und gesund: Veganes Weihnachtsmenu
  • Termine: Demos & Co.

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Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

altWir freuen uns, Ihnen in diesem Newsletter von ermutigenden Entwicklungen und Erfolgen berichten zu können. In Anbetracht des täglichen Leidens der Tiere gehen uns die Entwicklungen natürlich nie schnell genug.

Doch wir stellen immer wieder fest, dass sich das Bohren dicker Bretter lohnt. Ohne unseren jahrelangen Einsatz für die Tierschutz-Verbandsklage oder für Lehrstühle für tierversuchsfreie Verfahren, wären wir heute nicht so weit. Dazu gehört auch, dass wir nicht nur ablehnen, sondern auch Alternativen aufzeigen. Sei es mit der Förderung von tierversuchsfreien Verfahren oder indem wir der Agrarindustrie ein Gegenkonzept, wie die tierlose Landwirtschaft, entgegensetzen, das ohne die Ausbeutung von Tieren funktioniert. Wie überfällig dies ist, wird auch durch den aktuellen Ausbruch der Vogelgrippe* in Niedersachsen deutlich.

Wir gehen den langen Weg bis zu unserem Ziel, der gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Anerkennung elementarer Tierrechte,pragmatisch, schrittweise und konsequent, ohne dieses Ziel aus den Augen zu verlieren. Bitte helfen Sie uns dabei und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Fördermitgliedschaft oder einer Spende. Mit Ihrer Hilfe können wir unsere wichtige Lobbyarbeit zugunsten der Tiere weiterführen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Hilfe und Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit.

Herzliche Grüße
Ihr Team von Menschen für Tierrechte

P.S. Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden sind, freuen wir uns, wenn Sie diesen Newsletter an Menschen weiterleiten, die sich ebenfalls für Tierrechte interessieren. Vielen herzlichen Dank!

So können Sie helfen

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*Hören Sie zum aktuellen Ausbruch der Vogelgrippe den gelungenen Kommentar von Tanja Busse in WDR 5 (17.12.14, ab Min 8:24)

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Tierschutzaufschwung: Schleswig-Holstein führt die Tierschutz-Verbandsklage ein

altDer Kieler Landtag stimmte am 12.12.2014 für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein ist damit das sechste Bundesland, das das wichtige Klagerecht einführt – eine große Freude und eine Bestätigung für den Bundesverband Menschen für Tierrechte, der sich seit über zehn Jahren für das wichtige Klagerecht einsetzt.

Hier lesen Sie sie vollständige Pressemitteilung (mit Fotos von der Feier anlässlich der Abstimmung): www.tierrechte.de

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Erfolg: NRW richtet Centrum für tierversuchsfreie Verfahren ein

Eine weiterer großer Erfolg zu Jahresende war die Ankündigung der rot-grünen NRW-Landesregierung, 2015 ein Centrum für tierversuchsfreie Verfahren (CERST-NRW) einzurichten. Für eine solche Forschungseinrichtung hat der Bundesverband seit 2007 gekämpft. Wir freuen uns sehr, dass diese langjährige beharrliche Arbeit nun Früchte trägt.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Tierversuchsfrei: Bundesminister Schmidt verleiht Tierschutzforschungspreis

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat am 14. Dezember den mit 15.000 Euro dotierten Tierschutzforschungspreis für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch verliehen. Der Bundesverband begrüßte die Auszeichnung, denn die neuen Verfahren werden zukünftig dazu beitragen, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren. Der Preis dokumentiert zudem die Leistungsfähigkeit tierversuchsfreier Verfahren und die wachsende Bedeutung dieses wichtigen Forschungsbereiches.

Hier lesen Sie sie vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Tierversuchszahlen 2013: Steigender Tierverbrauch in der Gentechnik

Anfang Dezember hat das Bundeslandwirtschaftsministeriums die Statistik zu den Tierversuchszahlen 2013 veröffentlicht. In der Pressemitteilung, die der Bundesverband gemeinsam mit anderen Verbänden veröffentlichte, wird darauf hingewiesen, dass die Zahlen der gentechnisch veränderten Tiere abermals um 1,4 Prozent um 13.166 auf 947.019 Tiere gestiegen sind. Der Bundesverband übte scharfe Kritik, dass es keine Strategie gegen den enormen Tierverbrauch in der Gentechnik gibt.

Hier lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Verbände begrüßen Gefahrtiergesetz in NRW

altZwölf Tier- und Naturschutzverbände appellieren Anfang Dezember an den NRW-Landtag, das geplante Gefahrtiergesetz bald zu verabschieden und auch die private Haltung großwüchsiger Riesenschlangen zu verbieten. "Wir sehen sowohl die Notwendigkeit als auch die Verhältnismäßigkeit dieses Gesetzes", heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme, die die Verbände am 4. Dezember an alle Abgeordneten des Landtags geschickt haben. Acht Bundesländer haben die Gefahrtierhaltung bereits geregelt. Nordrhein-Westfalen als neuntes Land hat nun einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der von den Tier- und Naturschutzverbänden ausdrücklich gelobt wird.

Hier lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Hier lesen Sie die Stellungnahme der Verbände zum geplante Gefahrtiergesetz: www.tierrechte.de
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Tierhaltungsverbot für Schweinebaron Straathof

Behörden in Sachsen-Anhalt haben einem der größten Schweinezüchter Europas wegen wiederholten Verstößen gegen das Tierschutzgesetz die Tierhaltung verboten. Aktuell wurde bekannt, dass sogar schwerkranke Ferkel noch zum Schlachthof transportiert wurden. Wird der Fall Straathof rechtskräftig, ist zu hoffen, dass von ihm eine Signalwirkung ausgeht. Es ist allerdings damit zu rechnen, dass Straathof mit rechtlichen Tricks versuchen wird, die Schweinezucht unter anderem Namen weiterzuführen. Wir freuen uns dennoch für die Tiere und für unseren Mitgliedsverein Animal Rights Watch (ARIWA), der die katastrophalen Missstände recherchiert und immer wieder zur Anzeige gebracht hat.

Hier erfahren Sie mehr:
www.swr.de

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Niederlande verbieten Wildtiere im Zirkus

Zirkusse in den Niederlanden müssen künftig ohne Tiger, Elefanten oder Nilpferde auskommen. Die Regierung hat ein Verbot beschlossen. In Deutschland sind ähnliche Initiativen mehrmals gescheitert.

Weitere Infos unter:
www.spiegel.de
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Statement: "Echter Naturschutz wäre es, ganz auf die Jagd zu verzichten"

altIn seinem Statement für das Magazin tierrechte erklärt der Förster und Autor Peter Wohlleben, warum es echter Naturschutz wäre, ganz auf die Jagd zu verzichten unter: www.tierrechte.de

Hören Sie dazu auch die WDR 5-Sendung Stadtgespräch "Jäger sollen öko werden: Das neue Jagdgesetz steht unter Beschuss" mit Umweltminister Johannes Remmel heute Abend um 20.05 - 21.00 Uhr.

Damit die geplanten Verbesserungen in dem Gesetz erhalten bleiben, unterschreiben Sie bitte die gemeinsame Resolution und schreiben Sie eine E-Mail an die NRW-Ministerpräsidentin, den Umweltminister und die Fraktionsvorsitzenden. Hier können Sie sich einen Mustertext als Word Dokument herunterladen.

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Fallenfang: Stadttauben sind keineswegs vogelfrei

Immer wieder kommt in Städten die Diskussion auf, statt der Einführung des Taubenschlag-Konzeptes Stadttauben wegfangen zu lassen. Denn das Töten von Tauben ist unpopulär. Stattdessen fängt man die Tauben ein und erklärt, sie würden in einer anderen Stadt in Taubenschlägen oder Volieren untergebracht. Eine Aufarbeitung der Rechtslage durch die Landesbeauftragte für Tierschutz in Baden-Württemberg, Dr. Cornelie Jäger zeigt: Stadttauben dürfen nicht mit Fallen bejagt werden.

Die Aufarbeitung der Rechtslage ist verfügbar unter:
www.baden-wuerttemberg.de

Das Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. hat eine Kampagne gegen Taubenfallen gestartet unter: www.wir-sagen-nein-zu-taubenfallen.de
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Tierwohl-Offensive: Verbesserungen statt Systemwechsel

Am 14. Dezember 2014 haben die Landwirtschaftsministerin aus den Niederlanden, Dänemark und Deutschland eine gemeinsame Erklärung zum Tierschutz unterzeichnet. Ziel ist es, die Haltungsbedingungen für landwirtschaftliche Nutztiere zu verbessern und noch stärker an die Bedürfnisse der Tiere anzupassen. Die geplanten Maßnahmen sollen neben den sogenannten Nutztieren auch Verbesserungen für Versuchstiere und Haustiere bringen. In 2015 soll u.a. eine freiwillige Vereinbarung zum Verzicht auf das Kupieren der Schwänze bei Schweinen und von Hühnerschnäbeln vorgelegt werden.

Die Verbesserungen für die Tiere sind zwar zu begrüßen, für den Bundesverband steht jedoch fest, dass die Missstände in der industrialisierten Landwirtschaft systembedingt sind. Deswegen fordert der Verband neue Ernährungskonzepte frei von tierischen Produkten und einen Systemwechsel hin zu einer tierlosen Landwirtschaft. Dazu müssen Anreize durch Fördermaßnahmen geschaffen werden. Aber auch die Verbraucher müssen ihren Einfluss nutzen. Wer sich ethisch und ökologisch verträglich ernähren möchte, sollte auf den Konsum von Produkten vom Tier ganz verzichten.

Lesen Sie dazu auch unser aktuelles Magazin tierrechte mit dem Schwerpunkt bio-vegane Landwirtschaft unter: www.tierrechte.de

Hier können Sie weitere Informationen zur Tierwohl-Initiative abrufen: www.bmel.de

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Skandalös: Oberverwaltungsgericht entscheidet für Nerzfarm-Betreiber

Im zähen Rechtsstreit um die einzige Nerzfarm in Schlesen (Kreis Plön) hat das Oberverwaltungsgericht zugunsten der Betreibergesellschaft entschieden. Wegen viel zu kleiner Käfige hätte die letzte Nerzfarm in Schleswig-Holstein nach einer Verschärfung der Nutztierverordnung längst schließen müssen. Der Kreis Plön untersagte dem Betreiber 2011 die Betriebserlaubnis. Doch jetzt kippte das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht den Schließungsbescheid und sichert so bis auf weiteres die Existenz der umstrittenen Pelztierhaltung – ein Skandal!

Weitere Infos zu dem Urteil unter:
www.fr-online.de
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Veganes Weihnachtsmenu: Lecker, gesund und garaniert ohne Tierleid

altDie Macher des Magazins Kochen ohne Knochen haben uns ein leichtes veganes Weihnachtsmenü für vier Personen zusammengestellt. Als Vorspeise wird Chicorée mit Dip gereicht. Dem folgt eine fruchtige Pastinaken-Birnen-Cremesuppe. Als Hautgericht wird Pasta mit Kastanien und Rosenkohl serviert und Mousse au Chocolat rundet als Dessert das Menü ab.

Hier können Sie sich das komplette Menu als PDF herunterladen.

Weitere leckere vegane Rezepte für die Feiertage finden Sie in unserer veganen Rezeptdatenbank: www.culinaria-vegan.de

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Termine: Demos & Co.

18. Dezember bis 02. Januar: Infostand zum Thema Zirkus in Ulm
Freitag, 19. Dezember 2014: Schlachthofmahnwache in Viersen
Samstag, 20. Dezember 2014: Großdemo gegen Tierversuche in Tübingen
20.-24. Dezember 2014: Aktionstage gegen den Pelzhandel
Samstag, 17. Januar 2015 Konferenz: Fleisch für die Welt? Sackgasse Agrarexporte
Samstag, 21. Februar 2015: Konferenz "Tiere sind keine Ware" in Wiesbaden
27. Februar bis 1. März 2015: VeggieWorld in Wiesbaden

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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