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Newsletter Tierrechte Nr. 16/17 vom 01.12.2017

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tv-flyerLiebe Leserinnen und Leser,

die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster hat letzte Woche ein neues ethisches Leitbild zum Umgang mit Versuchstieren vorgestellt. Wir erinnern uns: Ende Juni wurde an der WWU ein illegales Tierversuchslabor entdeckt. Die Stadt stellte Strafanzeige gegen drei Mitarbeiter. Das neue Leitbild haben wir nun genauer unter die Lupe genommen. Ergebnis: Es bietet Potential, den ethischen Tierschutz zu stärken. Zur wichtigen Umsetzung in der Praxis sagt das Leitbild aber nicht viel. Wir haben uns deshalb mit Anmerkungen, Fragen und konkreten Umsetzungsmaßnahmen an die Uni Münster gewendet. Hier lesen Sie das Anschreiben, die Anlage sowie das Leitbild.


Glyphosat weiter zugelassen
Am Montag stimmten 28 EU-Staaten im Brüsseler Berufungsausschuss über eine weitere Zulassung von Glyphosat ab. Da sich Agrarminister Christian Schmidt (CSU) für eine Zulassung aussprach, darf das höchst umstrittene und meistverkaufte Pestizid der Welt weitere fünf Jahre in der EU eingesetzt werden. Die Gefährlichkeitsbeurteilung von Glyphosat beruht maßgeblich auf Tierversuchen, die der Hersteller Monsanto durchgeführt hat. Alles in allem zeigt der Vorgang um Glyphosat die Fehlerfortpflanzungsgeschichte innerhalb eines brüchigen Systems, ausgehend von der Gefahr- und Risikoabschätzung tierexperimenteller Ergebnisse in Kombination mit wirtschaftlichen und politischen Interessen. Fazit: Die schnellstmögliche Entwicklung praxisreifer tierversuchsfreier Methoden ist das beste Mittel um Mensch, Tier und Umwelt zu schützen. Genau daran arbeitet unser Bundesverband. >> mehr

Bitte Mitzeichnen: Petition des BUND gegen Glyphosat


Lunge auf dem Chip statt Tierversuche
Wissenschaftler vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) untersuchen mit menschlichem Lungengewebe kombiniert mit Chiptechnologie den Transport von Arzneimitteln in der Lunge. Die von ihnen entwickelten Modelle könnten zukünftig dazu beitragen, die gesetzlich vorgeschriebenen und besonders belastenden Giftigkeitstests mit Ratten und Mäusen zu reduzieren. Um mit Verfahren wie diesen einer tierversuchsfreien Zukunft näher zu kommen, fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte eine umfassende Gesamtstrategie für eine tierleidfreie Wissenschaft. Auf der Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs lesen Sie ein ausführliches Interview mit Prof. Claus-Michael Lehr zum Stand der in-vitro-Lungenforschung. >> mehr


 Belgien: Schächten nur auf zugelassenen Schlachthöfen
In Belgien darf nur in zugelassenen Schlachthöfen geschächtet werden – dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) gestern entschieden. Das Verbot von rituellen Schlachtungen in "temporären Schlachthöfen" verstößt damit nicht gegen das Recht auf Religionsfreiheit. Damit bleibt zwar das leidvolle betäubungslose Schlachten erlaubt, es muss aber wenigstens in einem überwachten Rahmen stattfinden. In Deutschland ist das Schächten nach dem Tierschutzgesetz verboten. Doch die Regelungen sind unzureichend, denn sie ermöglichen Ausnahmegenehmigungen, wenn der Antragsteller angibt, dass zwingende Religionsvorschriften vorliegen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert schon lange ein konsequentes Verbot des betäubungslosen Schlachtens. Doch trotz mehrerer Bundesratsbeschlüsse für ein Verbot ist die Bundesregierung seit Jahren untätig. Auch im Hinblick auf das Staatsziel Tierschutz fordert der Verband, das Schächten konsequent zu verbieten und eine Elektrobetäubung vor dem Schächtschnitt zwingend vorzuschreiben. Lesen Sie dazu den Kommentar "Es gibt keinen Zwang zum Schächten".


Gesucht: Familie für ZDR-Doku zu Tierversuchen in Berlin
Für eine 30-minütige ZDF-Fernsehdokumentation über Alternativmethoden zu Tierversuchen sucht die Produzentin eine Familie, die Interesse, Lust und Zeit hätte an diesem Filmprojekt mitzuwirken. Es geht es um den "Hausbesuch" einer Toxikologin (vom Bundesverband Menschen für Tierrechte) bei einer Familie, gerne mit Kindern. Dabei soll die Frage beantwortet werden: In welchen Haushalts- und Pflegeprodukten stecken eigentlich Substanzen, die im Tierversuch getestet wurden?
Die Familie muss sich nicht vorbereiten oder einlesen. Sie sollte Interesse am Thema "Tierschutz" haben und sich trauen, Fragen zu stellen.

  • Wann: Drehtag ist Samstag, der 16. Dezember 2017
  • Wo: Berliner Raum
  • Wie lange: Etwa 5h Drehzeit
  • Kontakt und Konditionen: Als Aufwandsentschädigung können 150€ angeboten werden

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei der Autorin und Regisseurin des Films Kristin Siebert, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


TV-Tipp: Das System Milch
Das Geschäft mit der Milch ist eine milliardenschwere Industrie, die dafür sorgt, dass der Milchkonsum weltweit konstant ansteigt. Doch um welchen Preis?
Sehen unter: www.arte.tv


Termine
16. Dezember: Stille Laufdemo gegen Tierversuche in Nürnberg (13:00-15:00 Uhr, Nordklinikum)
17. Dezember: Mahnwache gegen Tierversuche in Essen (17:00-19:00 Uhr, Kettwigerstr., Höhe Münsterkirche)
Bis 01.Juli 2018: Ausstellung "Tierisch beste Freunde" in Dresden



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Mühlenstr. 7a, 40699 Erkrath, Deutschland
Fon 0211 - 22 08 56 48
Fax 0211 - 22 08 56 49
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