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Newsletter Tierrechte Nr. 16/11 vom 16.09.2011

16.09.2011

Inhalt

  • Pressemitteilung: Landtagswahl in Berlin
  • Gesetzentwurf zur Tierschutz-Verbandsklage in Hessen
  • Hamburg will Bundesratsinitiative für Wildtier-Verbot in Zirkussen
  • Bundesrat stimmt zu "Legehennen" ab und berät zu "Fundtieren"
  • Sachstand zu Tierversuchen und Kosmetik
  • Neues vom Bundesverband-Partner InterNICHE
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 15.09.2011

Landtagswahl in Berlin - Die Tierschutzprogramme der Parteien

Anlässlich der Wahlen für das Berliner Abgeordnetenhaus am 18. September hat der  Bundesverband Menschen für Tierrechte die Wahlprogramme der Landesparteien von CDU, Bündnis90/Die Grünen, FDP, Die Linke und die SPD nach ihren Tierschutzzielen für die kommende Legislatur gesichtet. CDU und FDP äußern sich in ihrem Wahlprogramm gar nicht zum Tierschutz.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung (von dort geht es auch zu den Wahlprogrammen):
www.tierrechte.de
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Antrag zur Tierschutz-Verbandsklage in Hessen

Erstmals wurde jetzt im Hessischen Landtag ein Gesetzantrag zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage eingebracht. Die SPD-Fraktion legte einen Entwurf vor. Dieser ist inhaltlich identisch mit dem Regierungsentwurf Nordrhein-Westfalens, der bisher die umfassendste Vorlage für ein Verbandsklagegesetz beinhaltet. Der Bundesverband begrüßt diese Inititiative sehr und informiert auf seiner Internetseite „Tierschutzwatch“ zum Gesetzantrag der SPD:
www.tierschutzwatch.de
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Hamburg beschließt Bundesratsinitiative für Wildtier-Verbot in Zirkussen

Der Hamburger SPD-Senat hat am Dienstag beschlossen, eine Bundesratsinitiative für ein Verbot bestimmter Wildttierarten im Zirkus zu starten.
Das hatte Hessen bereits 2003 getan. Doch bislang weigerte sich die Bundesregierung, eine Verbotsregelung einzuführen.

Aktuelle Info des Hamburger Senats unter:
www.tierschutzwatch.de

Ein Interview zur Thematik mit der hessischen Tierschutzbeauftragten führten wir für unser Magazin tierrechte 2.11; Sie finden es unter:
www.tierrechte.de

Bitte beteiligen Sie sich auch an unserer Online-Petition für ein Zirkus-Wildtier-Verbot an Bundesministerin Aigner:
www.zirkus-ohne-tiere.de

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Bundesrat stimmt zu "Legehennen" ab und berät zu "Fundtieren"

Auf der Bundesratssitzung am Fr., 23.09.2011, stimmen die Bundesländer über den Bundesregierungs-Entwurf zur Haltung von "Legehennen" ab. Der Bundesverband hat in seiner Stellungnahme vom 09.06.2011 unter anderem massiv Kritik an den langen Übergangszeiten für den "Seehofer-Käfig" (Kleingruppenhaltung), der noch bis 2035 nutzbar sein soll, geübt. Die anderen Regelungen entsprechen im Wesentlichen den Haltungsanforderungen von 2001. Damals wurde unter der grünen Landwirtschaftsministerin Renate Künast der Batteriekäfig verboten.
Der Bundesratsausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz empfiehlt den Bundesländern insbesondere, die von der Regierung vorgesehene Nutzungsdauer des "Seehofer-Käfigs" am 31.12.2020 enden zu lassen.

Hier finden Sie die Stellungnahme des Bundesverbandes:
www.tierrechte.de
Hier finden Sie den Regierungsentwurf vom 09.08.2011 sowie die Beschlussempfehlung des Bundesratsausschusses:
www.tierschutzwatch.de

Zudem steht am 23.09. auf der Tagesordnung des Bundesrates die Versorgung sogenannter Fundtiere: Thüringen will einheitliche Regelungen im Tierschutzgesetz erreichen. Die Landesregierung Thüringen hat diesbezüglich einen Entschließungsantrag in den Bundesrat eingebracht.
Mehr finden Sie hierzu unter:
www.tierschutzwatch.de
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Tierversuche und Kosmetik

2013 soll das Vermarktungsverbot für Kosmetik, die in Tierversuchen getestet wurde, in der EU umgesetzt werden. Wie mehrfach berichtet, droht jedoch Gefahr: Weil noch immer tierversuchsfreie Verfahren fehlen und die Kosmetikbranche gerne eine Terminverschiebung politisch durchsetzen möchte.
Am 13. September hat nun die Europäische Kommission dem EU-Parlament und dem Rat ihren jährlichen Bericht zum Entwicklungsstand der tierversuchsfreien Methoden für Tierversuche im Bereich kosmetischer Mittel vorgelegt. Ende 2011 wird die Kommission einen weiteren Bericht vorlegen. Dieser soll dann Auskunft geben, ob die Durchsetzung des vollständigen Vermarktungsverbots ab 2013 erfolgt.

Informationen zum aktuellen Kommissionsbericht finden Sie hier:
www.tierschutzwatch.de

Gemeinsam mit europäischen Organisationen ruft der Bundesverband seit Anfang dieses Jahres die EU-Bürger dazu auf, sich an der EU-weiten Unterschriftenkampagne zur Einhaltung des Verbots zu beteiligen. Bitte machen Sie mit! Hier kommen Sie zur Petition und zum Download der Unterschriftenliste:
www.nocruelcosmetics.org

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Neues vom Bundesverband-Partner InterNICHE

Das Internationale Netzwerk für Humane Ausbildung InterNICHE (The International Network for Humane Education) setzt sich für die Einführung tierverbrauchsfreier Lehrmethoden in der universitären Ausbildung ein. In dem weltumspannenden Netzwerk arbeiten Studierende, Hochschullehrer und Hersteller alternativer Lehrmaterialien aus über 30 Ländern von Australien bis zur Ukraine zusammen. Der Bundesverband ist mit seinem Projekt „SATIS – für humane Ausbildung“ Kooperationspartner von InterNICHE für Deutschland.
InterNICHE wurde jetzt von der ältesten und größten Tierschutzorganisation der Welt RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) geehrt. Zudem ist unser Partner seit Kurzem auch bei facebook vertreten.

Lesen Sie auf der Website unseres Projektes "SATIS – für humane Ausbildung"
Weiteres zur Auszeichnung von InterNICHE:
www.satis-tierrechte.de
und sehen Sie, als facebook-Nutzer, auch: www.facebook.com
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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Petition gegen Tiertransporte
Bitte fordern auch Sie eine Höchsttransportdauer von 8 Stunden, damit eine klare Botschaft an die EU-Politiker gesendet werden kann unter:
www.8hours.eu

EU-Verbot von Legebatterien
Verhindern Sie eine Verzögerung des EU-Verbots von Legebatterien durch Polen unter:
www.action.ciwf.org.uk

Unterschriftenaktion gegen geklonte Tiere zur Lebensmittelproduktion
Das Klonen von Tieren zum Zweck der Lebensmittelproduktion ist heftig umstritten. Der Prozess des Klonens bedingt unnötiges Leid, da vieleTiere während des Klon-Prozesses sterben.  Hier können Sie sich an der Unterschriftenaktion “Clone-Free-Food” beteiligen (in englischer Sprache):
www.clonefreefood.eu
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Termine
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  • Samstag, 17. September: Lüttich (Belgien): Demo gegen Tierversuche
  • Samstag, 17. September: Demonstration gegen Zirkus Krone in Hamburg
  • Montag, 19. September: Vegan-Stammtisch in Aachen
  • Sonntag, 25. September: Vegan-Brunch in Saarbrücken
    Infos zu allen September-Terminen unter: www.tierrechte.de
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