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Newsletter Tierrechte Nr. 15/16 vom 04.08.2016

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

zum sechsten Mal verleiht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) den Ursula M. Händel-Tierschutzpreis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Tierschutz in der Forschung verbessern. Die mit 100 000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Dr. Birgit Kegel und Dr. Beate Krämer gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern der von ihnen geleiteten Arbeitsgruppe. Außerdem lesen Sie heute einen Beitrag von Dr. Anita Idel, Tierärztin und Expertin für Agrobiodiversität, die sich mit dem Zusammenhang von Klimawandel und Massentierhaltung auseinandersetzt. Um das umstrittene Füttern von Stadttauben geht es in dem Gastbeitrag des Stadttaubenprojekts Frankfurts.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und danken Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung!


DFG zeichnet Wissenschaftlerteam des Paul-Ehrlich-Instituts mit Ursula M. Händel-Preis aus

Dr. Beate Krämer und ihr Team vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen können mit ihrem neuen In-Vitro-Verfahren namens BINACLE rund 135.000 Mäuse europaweit vor qualvollen Botox-Tests retten. Bei den sogenannten Chargentests wird die Konzentration von Botox-enthaltenen Medikamenten und Kosmetika überprüft, indem den Mäusen die Lösung in die Bauchhöhle gespritzt wird. Damit bestimmen die Hersteller die Richtwertkonzentration, bei der 50 Prozent der Tiere sterben. Die Forscher können den Tierversuch nun durch ihr neues, zweiphasiges Testsystem ersetzen. Im Gegensatz zu einem neuen Verfahren der Universität Potsdam kommt dieses Verfahren ohne Zellkulturen aus. Der Ursula M. Händel-Preis in Höhe von 100.000 Euro wird im September in Bonn überreicht. » mehr


Schlachthof-Skandale und kein Ende

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks (BR) und der "Süddeutschen Zeitung" verstoßen 20 bayerische Schlachtbetriebe für Schweine gegen das Tierschutzgesetz. Die Missstände bei der Betäubung der Tiere habe eine Doktorarbeit vom März 2016 aufgedeckt; diese liege den Medien vor, teilte der BR mit. So hat einer der größten bayerischen Schlachthöfe in Landshut jahrelang immer wieder gegen Vorschriften und Gesetze in den Bereichen Arbeitsrecht, Tierschutz und Hygiene verstoßen. Die Behörden waren informiert bis hin zum Verbraucherschutzministerium. Ein Sprecher erklärte auf Nachfrage, es habe bereits im Frühjahr einen Aktenvermerk über die Verstöße im Landshuter Schlachthof gegeben. » mehr


anita idel - foto andreas schoelzel - rinderKlimaschutz - auf das „Wie“ kommt es an

Die Tierärztin und Expertin für Agrobiodiversität Dr. Anita Idel fordert Deutschland auf, in Sachen Klimaschutz mit gutem Beispiel voranzugehen. Dies geht ihrer Ansicht nach nur, indem die industrialisierte Tierhaltung umfassend und massiv begrenzt wird. Zudem fordert sie eine Abgabe auf Stickstoff sowie das klimaschädliche Importfutter zu reduzieren.

Lesen Sie hier ihre Argumente.


Fincke Stiftung vergibt Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro für aktive Tierrechtsarbeit

Mit einer Fördersumme von 50.000 Euro unterstützt die Fincke-Stiftung „Auch Tiere haben Rechte“ in diesem Jahr Projekte für Tierrechte. Initiativen und Vereine können sich jetzt um Fördermittel für 2017 und 2018 bewerben. Mit den „Fincke-Fördermitteln 2017/2018“ sollen gezielt kleine, engagierte Projekte unterstützt werden, die wirkungsorientiert sind und einen gesellschaftlichen und politischen Wandel zum Ziel haben. Zu den Kriterien und zum Förderantrag geht es hier.


taube im Schlag 1-001Gastbeitrag des Frankfurter Stadttaubenprojekts

Lesen Sie hier einen Gastbeitrag des Stadttaubenprojekts Frankfurt, das auf das sogenannte „Augsburger Modell“ setzt. Das Modell wurde nach der Stadt benannt, in der es mit großem Erfolg zuerst praktiziert wurde. Dabei werden im ganzen (Innen)-Stadtgebiet betreute Taubenschläge errichtet, wo den Tieren Futter und Nistplätze in geschützter Umgebung angeboten werden. Im Gegenzug werden die dort bebrüteten Eier gegen Gipsattrappen ausgetauscht.


küken-webKüken werden auch nach 2017 noch geschreddert

Das von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) formulierte Ziel, das Töten männlicher Eintagsküken bis 2017 zu beenden, ist nicht zu halten. Schmidt hatte angekündigt, das Kükenschreddern mit einer neuen Technik statt mit einem staatlichen Verbot zu stoppen. Das Forscherteam, das das entsprechende Verfahren dazu herstellt, glaubt selbst nicht an eine rechtzeitige Fertigstellung. Es soll frühestens 2019 marktreif werden, wie Recherchen der ZEIT ergaben. Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar: Kükentötung legal, aber nicht legitim.


Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • 6. August 2015: Vegan-Streetday in Dortmund
  • 19.-21. August 2016: Das größte vegane Sommerfest Europas in Berlin
  • 27. August 2016: World Day for the End of Speciesism
  • 27. August 2016: Seminar zur neuen Erlaubnis (Auslandstierschutz) in Göttingen
  • 27. August 2016: Tierrechtsmarsch beim Festumzug des NRW-Tages in Düsseldorf
  • 29. August 2016: Weltweiter Aktionstag gegen Tiertransporte

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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