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Newsletter Tierrechte Nr. 14/17 vom 14.10.2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

morgen wählt Niedersachsen einen neuen Landtag. Kein Bundesland steht so für die industrielle Landwirtschaft. In Niedersachsen werden über die Hälfte aller sogenannten Masthühnchen und etwa ein Drittel aller Schweine und Legehennen in Deutschland gehalten. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass in Niedersachsen Parteien gewählt werden, die Trendwenden in der landwirtschaftlichen Tierhaltung und bei den Tierversuchen verfolgen. Dazu haben wir die Wahlprogramme der Parteien geprüft. Danach enthält nur das Wahlprogramm der Grünen ein Tierschutzpaket mit konkreten Verbesserungsmaßnahmen.

Doch es geht nicht nur um Niedersachsen: Bundesweit erwartet die Zivilgesellschaft endlich wirksame Konzepte für den Abbau der Tierversuche, einschneidende Verbesserungen in der Tierhaltung sowie Maßnahmen für den Rückgang der Tiere als Lebensmittellieferanten. Dies fordern wir auch von der neuen Bundesregierung. Hier lesen Sie unsere Pressemitteilungen zur Landtagswahl in Niedersachsen und unsere Forderungen an die Bundesregierung.


MastanlageElementares Urteil im Sinne der Tiere

Am Mittwoch sprach das Landgericht Magdeburg drei Tierrechtsaktivisten frei, die in eine Schweine-zuchtanlage in Sandbeiendorf eingedrungen waren, um die katastrophalen Haltungsbedingungen in zu filmen. Der Richter begründete den Freispruch damit, dass solche Filmaufnahmen gerechtfertigt seien. Die Angeklagten hätten zwar Hausfriedensbruch begangen, ihre Motivation sei aber die richtige gewesen. Denn bei Versagen von staatlichen Kontrollen sei ein Eingreifen gerechtfertigt, es sei sogar nötig und richtig gewesen. Der Hausfriedensbruch sei in diesem Fall ein geeignetes Mittel, um eine Grundlage für eine Strafanzeige gegen den Tierhalter zu erwirken und um die Tiere letztendlich von ihren Qualen zu befreien.
Dieser Freispruch hat eine elementare Bedeutung. Der Richter stellte den Tierschutz als hohes Rechtsgut heraus und verwies auf die Verankerung im Grundgesetz. Vor dem Hintergrund, dass die Landwirtschaftslobby derzeit massiv versucht, das Filmen in Tierhaltungsanlagen (Stichwort "Stalleinbrüche") zu kriminalisieren, ist dies zudem ein wichtiges Signal für die Demokratie.  >> mehr.


cover-2-17-tvfrei-webTierschutz-Forschungspreis: Vielversprechende tierversuchsfreie Verfahren ausgezeichnet

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte begrüßt die Vergabe des 4. Tierschutz-Forschungspreises durch das Land Berlin am Donnerstag. Den Preis in Höhe von 25.000 Euro teilen sich dieses Jahr zwei Forscherteams, die mit ihren Entwicklungen Tierversuche im Bereich der Grippevirenerkennung und der Schlaganfallforschung ersetzen wollen. >> mehr.


maleika-webZu gewinnen: Kino-Freikarten

Diese Woche läuft derDoku-Spielfilm "Maleika" in den Kinos an. Er berichtet die berührende Geschichte einer Gepardin und ihren sechs Jungen. Der Regisseur, Tierschützer und UN-Botschafter für biologische Vielfalt Matto Barfuss lebte dafür 25 Wochen mit der Gepardenfamilie zusammen. Wir verlosen fünf Kinofreikarten. Sie sind deutschlandweit einlösbar.
Wenn Sie eine Karte gewinnen möchten, schreíben Sie eine E-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. mit dem Betreff "Maleika". Viel Glück!


Bundesverband ist umgezogen

Die Geschäftsstelle des Bundesverbandes ist zum 1. Oktober von Aachen nach Erkrath bei Düsseldorf umgezogen. Die neue Adresse ist:
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Mühlenstr. 7a, 40699 Erkrath, Tel: 0211 / 22 08 56 48
Etwaige Schwierigkeiten bei der Erreichbarkeit in der Übergangsphase bitten wir zu entschuldigen.


kaelbchen webTV-Tipps zum Nachsehen

Gier auf Tier
Welche Folgen hat unser Fleischhunger - für uns selbst, für die Umwelt und natürlich für die Tiere? Gert Scobel diskutiert mit Prof Grethe (Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik), Dr. Friederike Schmitz, die das Ende der sogenannten Nutztierhaltung verfolgt, und Matthias Wolfschmidt (foodwatch). >> mehr.

Armes Kalb: Abfallprodukt der Milchindustrie?
Kühe geben keine Milch ohne Nachwuchs zu bekommen. Im Geschäft mit der Turbo-Milchkuh werden männliche Kälber allerdings zum Verlustgeschäft. Was passiert mit ihnen? >> mehr.


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Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Mühlenstr. 7a, 40699 Erkrath, Deutschland
Fon 0211 - 22 08 56 48
Fax 0211 - 22 08 56 49
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