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Newsletter Tierrechte Nr. 14/16 vom 21.07.2016

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

in der heutigen Ausgabe unseres Newsletters widmen wir uns wieder unterschiedlichen tierschutzrelevanten Themen. Unter anderem möchten wir Ihnen das Interview, das wir mit der Tierärztin Nicole Tschierse führten, empfehlen, das uns sehr nahe ging. Nicole Tschierse arbeitet seit zehn Jahren in Schlachthöfen und versucht – wo immer möglich – das Leiden der Tiere zu verhindern. Wir sprachen mit ihr über die Gefahr von Fehlbetäubungen, die Schlachtung trächtiger Kühe und über den Druck, unter dem sie als amtliche Tierärztin auf dem Schlachthof steht. In diesem Zusammenhang stößt besonders bitter auf, dass CDU und FDP in Hessen die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage erneut ablehnen. Aus deren Sicht reichen Amtstierärzte und Tierschutzbeiräte aus, um die Rechte der Tiere zu sichern. In unserer täglichen Praxis zeigt sich immer wieder, dass dies nicht der Fall ist. Im Gegenteil: Das Klagerecht für Tierschutzorganisationen ist dringend notwendig!

Wir danke Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung!


almeInterview: "Das Problem ist das System"

Nicole Tschierse arbeitet als amtliche Tierärztin auf einem Schlachthof nahe Augsburg. In unserem Interview äußert sie sich auch sehr persönlich über ihre langjährigen Erfahrungen in Schlachthöfen, über die Gefahren von Fehlbetäubungen und über die Schlachtung trächtiger Kühe. Es sei löblich, sagt sie, wenn man versucht, mit Gesetzen Tierquälereien zu verhindern. Sie ist aber der Meinung, dass kleine Verbesserungen, wie mehr Auslauf oder ein bisschen mehr Beschäftigungsmaterial, nur Kosmetik seien. Das Problem ist ihrer Meinung nach das System.
Lesen Sie hier das Interview.

 

 

 

 


Hessen: CDU und FDP gegen Tierschutz-Verbandsklage

CDU und FDP in Hessen lehnen das Klagerecht für Tierschutzverbände ab. Die Grünen konnten es in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzen. In einer Landtagsdebatte Mitte Juli sprachen sich SPD, Grüne und Linke für die Tierschutz-Verbandsklage aus. Die CDU begründete ihre Ablehnung damit, dass das Klagerecht Maßnahmen in Landwirtschaft und Forschung verzögern und verteuern würden. Amtstierärzte und Tierschutzbeiräte reichen nach Ansicht der FDP aus, um die Rechte der Tiere zu sichern. Aus Sicht des Bundesverbandes bedienen CDU und FDP altbekannte Argumente, die sich in der Realität nicht bestätigt haben. Stattdessen gibt es fast täglich Beispiele, die belegen, dass das Klagerecht zur Durchsetzung vorhandener Tierschutzvorschriften unabdingbar ist. Die Tierschutz-Verbandsklage ist die Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit einer Partei für den Tierschutz.  » mehr

Bitte unterzeichnen Sie auch unsere Online-Petition "Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage". Danke!


Hessen: Verbände kritisieren FDP als tierschutzfeindliche Lobbypartei

Das Bündnis Jagdreform Hessen, ein Zusammenschluss von zehn Tier- und Naturschutzorganisationen (darunter auch unser Bundesverband), kritisiert in einer Pressemeldung die FDP-Landtagsfraktion, welche gegen die aktuell geltende hessische Jagdverordnung klagen will. Wenn es nach dem Willen der FDP in Hessen geht, sollen die jetzt geltenden Schonzeiten, zum Beispiel für Füchse und Waschbären während der Aufzucht ihrer Jungen, abgeschafft werden.
Das würde bedeuten, dass künftig Fuchs- und Waschbär-Welpen elendig sterben müssen, weil ihre Eltern von Jägern geschossen, mit Totschlagfallen getötet wurden oder mit der Pfote in eine Falle geraten sind, aus der sie sich schwer verletzt unter erheblichen Schmerzen und Todesängsten vergeblich zu befreien versuchen. Auch Baummarder, Hermeline, Iltisse, Mauswiesel, Möwen oder Türkentauben, die nach der aktuellen Jagdverordnung unter ganzjährigem Schutz stehen, dürften weiter bejagt werden. » Lesen Sie hier die Pressemeldung


Vegan: Deutschland liegt bei neuen Produkten vorn

In ganz Europa steigt die Nachfrage nach veganen Erzeugnissen, aber in keinem Land ist diese Entwicklung so ausgeprägt wie in Deutschland. Hier wurden 2015 die meisten veganen Lebensmittel und Getränke neu eingeführt. Nach dem Marktforschungsunternehmen Mintel lag der Anteil in Deutschland bei 36 Prozent. Drauf folgen England (21 %), Frankreich (7 %) und Italien (4 %). Die veganen Produkte haben dabei mittlerweile die vegetarischen überholt: jedes zehnte in Deutschland neu eingeführte Lebensmittel bzw. Getränk  war vegan, während nur sechs Prozent als „vegetarisch“ gekennzeichnet waren. Hier lesen Sie mehr


TV-Tipps

Zwei Sendungen, die konkret die dramatischen Folgen der Umweltzerstörung für Mensch und Tier in zwei großflächigen und regenwaldreichen Ländern - Brasilien und Indonesien - thematisieren. Und was "unser Verhalten" damit zu tun hat:

Am Sonntag, 31.07.2016 läuft im ZDF die Dokumentation planet e.: Brasilien - ein Land trocknet aus. Eines der wasserreichsten Länder der Erde steckt in einer Wasserkrise. Ganze Landstriche trocknen aus. Die Ursachen sind vielfältig: Fortschreitende Umweltzerstörung, globaler Klimawandel, die Ignoranz von Politikern und massive Misswirtschaft kommen zusammen. Anstelle von ursprünglicher Natur gibt es immer mehr Soja- und Maisanbau, immer mehr Obstplantagen und Rinderzucht. Oft sind es große Betriebe, die vor allem nach Europa und die USA exportieren, die Einheimischen profitieren nur wenig davon. » Brasilien - ein Land trocknet aus

Zwei Millionen Verbraucher tanken ohne ihr Wissen schon seit Jahren mit jeder Dieseltankfüllung ein Stück Regenwald. Seit 2007 ist die Industrie staatlich verpflichtet, sieben Prozent Bio in Dieselöl zu mischen und kaum einer weiß davon. Eine sehenswerte Dokumentation des WDR, abrufbar in der Mediathek: » Wir tanken Regenwald - Die Lüge vom Öko-Diesel.


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • 29. Juli - 04. August 2016: Aktionscamp gegen Tierfabriken bei Nienburg
  • 29. Juli 2016: Vortrag "Rechte für Tiere" in Bochum
  • 19.-21. August 2016: Das größte vegane Sommerfest Europas in Berlin
  • 27. August 2016: World Day for the End of Speciesism
  • 27. August 2016: Seminar zur neuen Erlaubnis (Auslandstierschutz) in Göttingen
  • 27. August 2016: Tierrechtsmarsch beim Festumzug des NRW-Tages in Düsseldorf
  • 29. August 2016: Weltweiter Aktionstag gegen Tiertransporte

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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