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Newsletter Tierrechte Nr. 14/15 vom 07.08.2015

Inhalt:

  • Neue Kampagne: Stoppt Tierversuche für Haushaltsprodukte!
  • Türöffner Vermarktungsverbot
  • Interview: Ohne Tiere lässt sich die menschliche Geschichte nicht erklären
  • Schlachtzahlen auf Rekordhoch
  • Wilderei: UNO verabschiedet Resolution
  • TV-Tipps
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Neue Kampagne: Stoppt Tierversuche für Haushaltsprodukte!

Am 27. Juli startete die Europäische Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE), ein Zusammenschluss von Tierschutzorganisationen aus ganz Europa, eine internationale Kampagne.

Das Ziel ist ein EU-weites Vermarktungsverbot für Haushaltsprodukte, die an Tieren getestet wurden. Nach der erfolgreichen Umsetzung des Verbots für Kosmetik-Tierversuche, wollen wir das Gleiche nun auch für Haushaltsprodukte erreichen.

Jede Stimme ist zählt! Bitte machen Sie mit bei unserer Online-Petition "Nein! zu Tierversuchen für Haushaltsprodukte!" und leiten Sie diese an Freunde, Bekannte, Familie weiter. Die Tiere brauchen Ihre Unterstützung! Danke!

Hier geht es zur Petition:
www.tierrechte.de

Hier lesen Sie unsere vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Türöffner Vermarktungsverbot

Die Umsetzung eines EU-Vermarktungsverbotes für in Tierversuchen getestete Haushaltsprodukte ist eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Beendigung aller Tierversuche.

Als Vorbild für ein Tierversuchsverbot für Haushaltsprodukte dient das seit 2013 geltende EU-weite Vermarktungsverbot für Kosmetik-Tierversuche. Ein solches Verbot wirkt wie ein Katalysator für die Entwicklung tierversuchsfreier Teststrategien. Dies ist auch im Sinne der EU-Kommission, die das Ziel verfolgt, die tierversuchsfreien Verfahren perspektivisch nicht nur zur Prüfung von Kosmetika, sondern von allen Konsumgütern (auch Arzneimitteln) zu nutzen.

Hier lesen Sie mehr:
www.tierrechte.de

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Interview: Ohne Tiere lässt sich die menschliche Geschichte nicht erklären

Mieke Roscher ist Professorin an der Universität Kassel und Inhaberin des ersten Lehrstuhls für Human-Animal-Studies. Im Interview berichtete sie uns über den Forschungsboom in diesem Bereich, über begeisterte Studierende und wie Tiere die Geschichte beeinflusst haben.

Lesen Sie das Interview unter:
www.tierrechte.de
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Schlachtzahlen auf Rekordhoch

Trotz der großen Popularität der veganen Ernährung sind im ersten Halbjahr 2015 in Deutschland so viele Tiere geschlachtet worden wie nie zuvor. Die Höhe von 4,07 Millionen Tonnen Fleisch entspricht einem Anstieg von rund 80 000 Tonnen bzw. 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) gestern mit. Der bisherige Höchststand war im ersten Halbjahr 2011 mit 4,01 Millionen Tonnen erzielt worden. Besonders bei den Schweinen stiegen die Zahlen auf 29,3 Millionen getötete Tiere (2,76 Millionen Tonnen).

Mehr Infos unter: www.destatis.de

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Regenwald fürs Schwein" unter:
www.taz.de
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Wilderei: UNO verabschiedet Resolution

Ende Juli hat die UNO erstmals eine Resolution gegen Wilderei und den illegalen Handel mit Wildtieren verabschiedet. In der Vollversammlung in New York wurde der von Deutschland und Gabun eingebrachte Entwurf von mehr als 70 Staaten gebilligt. Die Resolution fordert die betroffenen Länder auf, wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Wilderei und Schmuggel zu verhindern.

Der Text richtet sich sowohl an die Regionen in Afrika, in denen die bedrohten Tiere wie Elefanten und Nashörner vorkommen, als auch an die Käufer, die beispielsweise Elfenbein nachfragen. Das Problem: Die Resolution ist nicht bindend. Öffentliche Aufmerksamkeit erregt hatte das jüngste Abschlachten abertausender afrikanischer Elefanten und Nashörner durch gut organisierte Verbrechersyndikate. Die Wilderei besetzt mittlerweile Platz vier der finanziell einträglichsten Global-Verbrechen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Große Tiere, großes Geld - Empörung über Großwildjagd" unter:
www.stuttgarter-nachrichten.de

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TV-Tipps:

Wie weit dürfen Aktivisten gehen?
Für eine Dokumentation im ZDF waren über Monate Filmautoren in der Welt der Tierschutz-Aktivisten unterwegs und beleuchteten die verschiedenen Positionen der Bewegung. Wie weit dürfen Aktivisten aus Liebe zum Tier gehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer "ZDFzoom"-Reportage am 12. August um 22.45 Uhr.

Die Tiertiebe
In Deutschland hat sich ein engmaschiges Netz von Wilderen und Hehlern gebildet, das jährlich zehntausende Tiere illegal fängt und verkauft. Das Besondere: Es handelt sich nicht um exotische Arten wie Boas, seltene Papageien oder Tiger. Die Tierdiebe haben es auf heimische Arten abgesehen. Vom Luchs bis zur Lerche - so gut wie jedes Tier findet einen Abnehmer.
www.ard.de

Billigfleisch-Parodie
In seiner Sendung "quer" brachte der Bayerische Rundfunk" diese Woche eine bitterböse Parodie zum Thema Billigfleisch. Nachsehen unter: www.br.de

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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: "Tierrechte in die Lehrpläne!" unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter: www.tierrechte.de

Petition für die Beendigung der Kleingruppen-Käfighaltung in Deutschland: albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

E-Mail-Aktion gegen versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln: www.foodwatch.de

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Termine: Demos & Co.

12. August 2015: Einführung in die Tierethik in Heidelberg
15. August 2015: Pottdemo in Gelsenkirchen
22. August 2015: World Day for the End of Speciesism (weltweit)
28.-30. August 2015: Veganes Sommerfest in Berlin
9. September 2015: Vortrag "Tierrechte – politisch, aber nicht vermenschlichend" in Heidelberg
12. September 2015: 8. SOKA Run NRW in Düsseldorf
26. September 2015: Weltweite 269-Kampagne "Respekt Life", Mahnwache in Düsseldorf
16.-18. Oktober: Messe VeggieWorld in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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