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Newsletter Tierrechte Nr. 14/12 vom 13.07.2012

13.07.2012

Inhalt

  • Pressemitteilung lokal/Aachen: Kritik am Auftritt von Zirkus Knie
  • Pressemitteilung: Hightech mit Nervenzellen soll Tierversuche reduzieren
  • Pressemitteilung: Ethik-Hochschulranking jetzt auch für Ernährungswissenschaften
  • Pressemitteilung zum Tierschutzgesetz: Bundesrat soll morgen Tierschutzprofil beweisen
  • Aktuelles zur Tierschutz-Verbandsklage
  • Petition für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Sachsen-Anhalt
  • Intensivtierhaltung: Baugesetz-Novelle wird als wirkungslos kritisiert
  • Niedersachsen: Kleine Anfrage zum Tierschutzplan
  • Neuer Großschlachthof für Hühner geplant
  • Antibiotika: NRW-Studie weist Missbrauch nach
  • Weitere Lesetipps: Tierrechte & Co.
  • Termine: Demos & Co

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Pressemitteilung - lokal/Aachen des Bundesverbandes vom 13.07.2012

Menschen für Tierrechte verurteilen Auftritt von Zirkus Knie
„Aachen auch beim Tierschutz 3. Liga“

Der in Aachen ansässige Bundesverband Menschen für Tierrechte kritisiert das Gastspiel von Zirkus Charles Knie, das ab dem 17. Juli auf dem Aachener Bendplatz stattfinden wird. Das Zirkus-Unternehmen vermarkte sich noch immer mit hoch umstrittenen Wildtierarten wie Elefanten, Känguru und Seelöwen, und die Stadt Aachen habe dem kein Einhalt geboten.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung: www.tierrechte.de
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 12.07.2012

Hightech mit Nervenzellen soll Tierversuche reduzieren
Menschen für Tierrechte stellen tierversuchsfreie Forschungen vor

www.InVitroJobs.com, das Wissenschaftsportal des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte, präsentiert wieder ein innovatives Forscherteam: Die Arbeitsgruppe "Umwelttoxikologische Risikoabschätzung und humane Sphärenmodelle" des Leibniz-Instituts für Umweltmedizinische Forschung (IUF) der Universität Düsseldorf. Mit modernsten Methoden werden hier gefährliche Substanzen auf Nervenzellschädigungen getestet und dadurch Tierversuche reduziert.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de
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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 10.07.2012

Ethik-Hochschulranking jetzt auch für Ernährungswissenschaften

Am 15. Juli endet die Bewerbungsfrist für die meisten Studiengänge. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte weist daher darauf hin, dass er sein Ethik-Hochschulranking um das Studienfach Ernährungswissenschaften erweitert hat. Das online verfügbare Ranking* gibt außer für dieses Gebiet zukünftigen Studenten der Biologie, Human- und Veterinärmedizin Orientierung, an welcher Universität nicht am Tier, sondern an modernen Alternativen studiert werden kann.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 05.07.2012

Abstimmung zum Tierschutzgesetz: Bundesrat soll morgen Tierschutzprofil beweisen

Anlässlich der morgigen Abstimmung des Bundesrates über den Entwurf der Bundesregierung zur Änderung des Tierschutzgesetzes begrüßt der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Empfehlungen des federführenden Ausschusses für Agrarpolitik und Verbraucherschutz. Dieser empfiehlt dem Bundesrat, in fast 50 Einzelpunkten drastische Nachbesserungen zugunsten des Tierschutzes von der Merkel-Regierung zu verlangen.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Zusatz: Am 6. Juli hat der Bundesrat in mehr als 50 Punkten Nachbesserungen zu Gunsten des Tierschutzes beschlossen. Sechs Punkte, darunter auch die Präzisierung des Qualzuchtparagrafen und das Verbot des Klonens von Tieren in der Landwirtschaft, wurden vom Bundesrat abgelehnt.

Weitere Infos unter:
www.tierschutzwatch.de

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Aktuelles zur Tierschutz-Verbandsklage

Schon wenige Wochen nach der Regierungsbildung hat die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen unter Federführung von Umweltminister Johannes Remmel dem Landtag erneut ein Landesgesetz zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage zugeleitet. Der noch nicht veröffentlichte Gesetzentwurf soll inhaltlich dem von 2011 entsprechen. Dieser konnte aufgrund der vorgezogenen Landtagswahlen am 13. Mai 2012 nicht mehr verabschiedet werden. Auch in Hamburg hat der Senat einen Gesetzentwurf für das Klagerecht im Tierschutz entwickelt, der im Frühherbst beraten werden soll.

Hier können Sie sich den Gesetzentwurf zur  Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in NRW von 2011 als PDF herunterladen. Sobald der aktuelle Gesetzentwurf veröffentlicht ist, werden wir diesen umgehend online stellen:
www.tierschutzwatch.de

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Petition für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Sachsen-Anhalt

Gemeinsam mit unserem Mitgliedsverein Tierschutz Halle e.V. sammeln wir derzeit Unterschriften für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Sachsen-Anhalt. Wir bitte alle – vor allem alle aus Sachsen-Anhalt – unsere Petition für die Einführung des Klagerechtes zu unterschreiben und weiterzuleiten. Vielen Dank.

Hier können Sie die Petition unterschreiben:
www.tierrechte.de

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Intensivtierhaltung: Baugesetz-Novelle wird als wirkungslos kritisiert

Am 4. Juli hat Bundesbauminister Peter Ramsauer dem Kabinett den zweiten Teil der Reform des Bauplanungsrechts vorgelegt. Mit der Novelle reagiert das Ministerium auf die Klagen von Kommunen und Bürgern, die dem Boom der Intensivtierhaltung in ländlichen Gebieten derzeit nichts entgegensetzen können. Gewerbliche Tierhaltungsanlagen im Außenbereich sollen künftig nur noch dann privilegiert sein, wenn sie unter einer bestimmten Größe liegen und nicht der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unterliegen. Die Bundestagsfraktion der Grünen begrüßte, dass die Bundesregierung endlich den Handlungsbedarf erkannt hätte. Allerdings hält sie das Gesetz in seiner jetzigen Form für wirkungslos. Die Kommunen könnten erst ab einer Größe ab 85.000 Hühnchen oder ab 3.000 Schweinen steuernd eingreifen. Wer die Hürde umgehen wolle, müsse einfach ein paar Plätze unter der Grenze bleiben. Die Novelle soll im Herbst das parlamentarische Verfahren durchlaufen.
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Niedersachsen: Kleine Anfrage zum Tierschutzplan

Niedersachsens Agrarminister Gert Lindemann (CDU) hat im 20.April 2011 einen Tierschutzplan vorgestellt. Der 38-Punkte umfassende Tierschutzplan sieht Maßnahmen für zwölf Tiergruppen vor, die nach und nach geprüft und bis 2018 umgesetzt werden sollen. Bezüglich der Umsetzung des Tierschutzplans hat die SPD im niedersächsischen Landtag eine Kleine Anfrage zur Haltung von Schweinen und Legehennen gestellt. Aus der Antwort Lindemann geht u.a. hervor, dass  in den Jahren 2008 bis 2011 circa 5 Prozent der Schweine haltenden Betriebe von den Vollzugsbehörden auf Einhaltung der Bestimmungen der Nutztierhaltungs-Verordnung kontrolliert wurden. Bei circa 40 Prozent der kontrollierten Betriebe gab es Beanstandungen.

Weitere Informationen und die Kleine Anfrage als PDF können Sie sich hier herunterladen: www.tierschutzwatch.de

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Neuer Großschlachthof für Hühner geplant

In Wietzen im Kreis Nienburg plant Wiesenhof einen weiteren Hühner-Großschlachthof. Dort sollen 65 Millionen Tiere im Jahr bzw. 250.000 am Tag geschlachtet und zerlegt werden. Das Gewerbeaufsichtsamt in Hannover muss das Vorhaben zwar noch genehmigen doch schon Anfang 2014 soll der neue Schlachthof den Betrieb aufnehmen. Der neue Schlachthof scheint eine Reaktion des Wiesenhof-Konzerns auf den umstrittenen Mega-Schlachthof des Konkurrenten Rothkötter in Wietze im Kreis Celle zu sein. Die Grünen im niedersächsischen Landtag sehen in dem Schlachthofbau den Beginn eines Verdrängungswettbewerbs der zwei großen Schlachtkonzerne, der zu Lasten vieler Landwirte geht. Sie fordern, die tierquälerische Intensivtierhaltung nicht weiter zu subventionieren. Europas größter Schlachthof in Wietze erhielt 6,5 Millionen Euro an Subventionen. Experten und sogar die Landesregierung warnen mittlerweile vor einem "überversorgten Markt". Bürgerinitiativen und Tierschützer befürchten, dass der Neubau des Großschlachthofs in Wietze zum Bau neuer Mastanlagen in der Region führt. Diese Woche wurde zudem bekanntgegeben, dass der Naturschutzbund Nabu mit seiner Klage gegen den Großschlachthof in Wietze vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg gescheitert ist. Der Nabu hatte Klage gegen die Genehmigung des Gewerbeaufsichtsamtes eingelegt, weil er die vom Hof ausgehenden Belastungen durch Lärm, Verkehr und Immissionen nicht genügend berücksichtigt sieht. Der Naturschutzbund prüft derzeit, ob er Revision gegen das Urteil einlegt.

Weitere Infos zu Wietzen unter:
www.haz.de

Weitere Infos zum Scheitern der Klage des Nabu unter:
www.haz.de
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Antibiotika: NRW-Studie weist Missbrauch nach

Nach einer Studie des nordrhein-westfälischen Landesumweltamt ist das Antibiotika-Problem in der Geflügelmast größer als bisher bekannt. So wurden in der Mehrzahl der untersuchten 42 Mastanlagen Antibiotika-Rückstände ermittelt. Mastgeflügel komme teilweise sogar ohne tierärztliche Verordnung und außerhalb von Therapiezeiten in Kontakt mit Antibiotika. In der Putenmast wurden bis zu sieben verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen – für einige existiere nicht einmal eine Zulassung in Deutschland. Eine antibiotikafreie Geflügelmast sei offenbar eher die Ausnahme geworden, kritisierte Remmel. Eine im November 2011 in NRW veröffentlichte Antibiotikastudie hatte ergeben, dass neun von zehn Tieren während ihres kurzen Lebens in der Geflügelmast Antibiotika erhalten. Remmel forderte die Bundesregierung auf, schnellstmöglich zu handeln. Unter anderem fehle die rechtliche Grundlage für eine verpflichtende Datenbank über den Einsatz von Antibiotika in den Anlagen.

Alle Infos unter:
www.umwelt.nrw.de

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Weitere Lesetipps: Tierrechte & Co.

In der Juli-Ausgabe des Naturkostmagazins Schrot & Korn geht es unter dem Titel "Trend Tierfabriken" um Betriebe, die Hähnchen oder Schweine produzieren wie andere Schrauben oder Autos. Hauptsache viel und billig. Dass es Lebewesen sind, kümmert sie nicht. Und ihre Kunden? Machen sich oft keine Gedanken. Zu lesen unter: www.schrotundkorn.de
Warum immer mehr Biologen, Philosophen und Tierrechtler fordern, den vier Großen Menschenaffen endlich (über)lebenswichtige Grundrechte zu geben, lesen Sie unter: www.spiegel.de
Bei hr2 können Sie den Beitrag "Ein Herz für Rinder - die Deutschen und ihr Nutzvieh" nachhören (Länge: 52:47 Min). Darin geht es um unser schizophrenes Verhältnis zum Tier: Einerseits geben wir Millionenbeträge für unsere Haustiere aus, andererseits interessieren sich die wenigsten dafür, wie die Tiere in der Intensivtierhaltung oder bei der Schlachtung leiden. Allerdings setzt langsam ein Umdenken ein. Dies zeigt sich auch daran, dass sogar der Bauernverband sich Gedanken macht um  den"Bruder Tier" und an einem sogenannten "Kodex Nutztierhaltung" arbeitet. Nachhören können Sie den Beitrag hier: www.hr-online.de
Die taz berichtete letzte Woche, dass die Zahl der Vegetarier steigt. Es gibt vegetarische Restaurants und vegane Supermärkte. Doch der Fleischkonsum bleibt trotzdem hoch. Lesen unter: www.taz.de
In der letzten Ausgabe der Wochenzeitung die Zeit findet sich auf S.50 ein Interview mit dem Philosophen Will Kymlicka zum Thema "Tiere haben dasselbe Recht auf Freiheit wie wir". Mehr unter: leserservice.zeit.de
Das Umweltmagazin Zeo2 berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über den weltweiten Fleischhunger und warum dieser zu den größten Klimakillern gehört. Mehr unter: zeozwei.taz.de

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Termine: Demos & Co.

Ab dem 1.Juli 2012: Vegetarische Grillaktionen in ganz Deutschland
Freitag und Samstag: 20.-21.Juli ist das GrunzMobil in Düsseldorf
Donnerstag, 26.Juli 2012: Vortrag über Delfine in Nürnberg
Samstag, 28.Juli 2012: 1. Veggie-Sommerfest auf dem Campus der Uni Jena
Samstag, 11.August 2012: Veggie Street Day in Dortmund
Samstag, 11.August 2012: Rock4Animals in Halle
Samstag, 1.September 2012: Demonstration gegen Zoophilie in Köln
Samstag, 1.September 2012: VeggieWorld in Düsseldorf

Alle Termine finden Sie unter: www.tierrechte.de

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