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Newsletter Tierrechte Nr. 13/17 vom 21.09.2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

in drei Tagen ist Bundestagswahl. Da Sie in den letzten Wochen mit Informationen dazu vermutlich zugeschüttet wurden, fassen wir uns kurz.

Für unseren Verband ist bei dieser Wahl die Schlüsselfrage, ob und wie zielstrebig die Parteien einen Abbauplan für Tierversuche nach dem Vorbild der Niederlande und eine tatsächliche Wende in der sogenannten Nutztierhaltung hin zu nachhaltigen und umweltfreundlichen Anbau- und Ernährungskonzepten verfolgen.

Es reicht nicht, dass sich die Parteien auf eine bessere Tierhaltung in der Landwirtschaft und auf weniger Tierleid im Versuchslabor beschränken. Lesen Sie dazu unsere Pressemitteilung, in der wir die wichtigsten Punkte zusammenfassen.


MastanlageSchulze Föcking: Ermittlungen eingestellt

Am Dienstag gab die Staatsanwaltschaft Münster bekannt, dass sie die Ermittlungen gegen den Schweinemastbetrieb der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking einstellt. Begründung: Es gebe keinen Verdacht für eine Straftat nach dem Tierschutzgesetz. Die Prüfung der Vorwürfe sei damit abgeschlossen. Für uns jedoch nicht. Die Bilder aus dem Schweinemastbetrieb der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin – veröffentlicht bei "Stern TV" am 12. Juli dieses Jahres – zeigen einen Umgang mit Tieren, den die Zivilgesellschaft nicht mehr akzeptiert. Diese Haltung zeugt davon, dass schwer verletzte leidende Tiere zum Normalbild in der konventionellen Tiermast gehören. Damit muss endlich Schluss sein. Das müssen die Politiker des 19. Bundestags verinnerlichen und ihre Aufgabe zur Systemveränderung wahrnehmen. Wir brauchen endlich Haltungsvorgaben, die den Paragrafen 2 Tierschutzgesetz umsetzen. Damit aber nicht genug: es müssen parallel dazu Wege gefördert werden, um von der tierischen auf die pflanzliche Eiweißproduktion umzustellen >> mehr.

Interessant ist auch die Fragestunde im NRW-Landtag vom 13.9. Die Befragung der Ministerin begannt beginnt etwa ab Minute 5:50 unter: www.landtag.nrw.de


Umfrage: Wachsende Akzeptanz für künstliches Fleisch

Vor allem in den USA und in den Niederlanden wird an der Herstellung von künstlichem Fleisch – auch In-Vitro-Fleisch genannt – geforscht. Dabei wird u.a. Fleisch aus tierischen Muskelzellen im Labor kultiviert. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) kommen nach Befragungen und Diskussionsrunden zu dem Ergebnis, dass Verbraucher künstliches Fleisch aus dem Labor als eine von vielen möglichen Alternativen zu normalem Fleisch sehen. Das In-vitro-Fleisch könnte nach Ansicht von Wissenschaftlern zur Lösung der  Probleme beizutragen, die unser Fleischkonsum im Hinblick auf eine wachsende Weltbevölkerung, den Klimawandel und Tierschutz bedeutet. Die ausführlichen Ergebnisse sollen Anfang Oktober in Berlin vorgestellt werden >> mehr.


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