Slideshow Image 1
Slideshow Image 2
Slideshow Image 3
Slideshow Image 4

Newsletter Tierrechte Nr. 13/16 vom 07.07.2016

 

2014 MfT E-Mail-Newsletter Header

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Sommer kommt die Grillzeit – und viele Menschen denken dabei an Grillgut von Schwein, Rind und Lamm. Erfreulicherweise findet das tierleidfreie Grillen aber immer mehr Anhänger und neben den zahlreichen grillbaren Gemüse- und Obstsorten ist das Angebot an vegetarischen Würstchen, Steaks oder fertigen Grillmischungen inzwischen riesig. Das ist eine gute Entwicklung und passt durchaus zu den beiden Meldungen, die kürzlich durch die Presse gingen: China will den Fleischkonsum halbieren und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) schlägt im Entwurf ihres "Klimaschutzplan 2050" vor, dass bis 2050 der Fleischkonsum entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung reduziert werden soll. Dem Bericht zufolge wären das 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche, während der Fleischverzehr aktuell bei 1,1 Kilo pro Woche liege. Eine positive Meldung kommt auch von der Rush University in Chicago: Das Universitätsklinikum wird ab August Tierversuche durch ein Virtual-Reality-System ersetzen.

Wir danke Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung!


Statt Tierversuche: Assistenzärzte lernen Operationen virtuell
Im Fachbereich Geburtshilfe und Gynäkologie des Universitätsklinikums der Rush Universität in Chicago erlernen angehende Chirurgen künftig Operationstechniken am Menschen - in der virtuellen Realität! Die Übungen an schwangeren Schweinen werden dadurch wegfallen.
Die Studierenden lernen und üben Standardtechniken an Gebärmutter, Eierstöcken und Eileiter. Dafür setzen sie sich eine VR-Brille auf und sehen einen virtuellen Patienten auf dem Bildschirm. Per Joystick, aber auch anderer chirurgischer Instrumente, können die Studierenden nun solange üben, bis die einzelnen Handgriffe sitzen. » mehr


schweine 2Urteil: Tierhaltungsverbot gegen Straathof bestätigt
Der Schweineproduzent Adrianus Straathof darf in Deutschland keine Schweine mehr halten. Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat am 4. Juli entschieden, die Klage von Straathof abzuweisen und die Berufung nicht zu zulassen. Straathof hatte gegen das vom Landkreis Jerichower Land am 24.11.2014 verhängte Tierhaltungs- und Betreuungsverbot geklagt. » Hier geht es zur Meldung beim MDR. Unser Bundesverband verweist in diesem Zusammenhang auf seine jahrelange Forderung zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage. Denn wenn es das Klagerecht in Sachsen-Anhalt gegeben hätte, wäre es höchstwahrscheinlich nicht zu den Tierschutzskandalen in den Straathofbetrieben gekommen. Die Tierschutzverbände hätten vor der Erteilung der Stall-Baugenehmigungen ihre Einwände vorbringen und bei Nichterfüllung vor Gericht klagen können. Lesen Sie hierzu unsere Pressemeldung vom 03.03.2016.


StadttaubenTauben per Gesetz vor Fallenfang geschützt
Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg bekräftigt seine bisherige Rechtsauffassung, dass auch der Fang verwilderter Haustauben (Stadttauben) in Fallen oder Netzen gegen die Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) verstößt und somit verboten ist. Ausnahmen vom Verbot seien nur nach streng definierten Kriterien möglich. » mehr

 


Für Klimaschutz: Fleischkonsum soll bis 2050 reduziert werden
Bundesumweltminsterin Barbara Hendricks bezieht die Landwirtschaft in ihren Klimaschutzplan 2015 ein. In einem ersten Entwurf fordert das Ministerium unter anderem den Fleischverzehr in Deutschland zu halbieren. Das wären 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche. Aktuell verzehrt ein Bundesbürger im Schnitt rund 1,1 Kilo Fleisch wöchentlich. Hendricks begründet ihre Forderung mit der Verringerung klimaschädlicher Treibhausgase. Lesen Sie » mehr


Auch China will Fleischkonsum halbieren
Das chinesische Gesundheitsministerium hat angekündigt, den Pro-Kopf-Konsum von Fleisch auf maximal 27 Kilogramm Fleisch im Jahr zu drosseln und damit mehr als zu halbieren. Das chinesische Gesundheitsministerium begründet seine Empfehlung unter anderem damit, dass der exzessive Fleischkonsum dem Klima schade. Vor allem aber sorge sich die Regierung um die Volksgesundheit und die daraus resultierenden Kosten. Um die Menschen in China für die neuen Ernährungsempfehlungen zu gewinnen, lancierte die chinesische Regierung gemeinsam mit den Hollywoodstars James Cameron und Arnold Schwarzenegger und der chinesischen Schauspielerin Li Bingbing eine breit angelegte Medienkampagne. Hier lesen Sie » mehr.


Agrarwende: Großes Schweigen im grünen Walde
Hilal Sezgin hat einen lesenwerten Kommentar in der taz geschrieben zur Forderung der Grünen, die Massentierhaltung innerhalb der nächsten 20 Jahre abzuschaffen. » zum Kommentar


küken-webAlternative zum Küken-Schreddern nicht vor 2020
Jährlich werden in Deutschland rund 45 Millionen männliche Küken gleich nach dem Ausbrüten getötet. Legal zwar, aber dennoch soll dieses Massentöten 2017 aufhören. Das Bundeslandwirschaftsministerium fördert deshalb ein Forschungsprojekt an den Unis Leipzig und Dresden, damit das Geschlecht der Küken schon vor dem Schlüpfen erkannt werden kann. Nun allerdings gibt es Zweifel, dass der Minister seinen Zeitplan einhalten kann. » mehr. Lesen Sie hier unseren Kommentar.


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • 14. Juli 2016: Vortrag „Güterabwägungen in der Tierethik“ in Heidelberg
  • 29. Juli - 04. August 2016: Aktionscamp gegen Tierfabriken bei Nienburg
  • 29. Juli 2016: Vortrag "Rechte für Tiere" in Bochum
  • 19.-21. August 2016: Das größte vegane Sommerfest Europas in Berlin
  • 27. August 2016: World Day for the End of Speciesism
  • 27. August 2016: Tierrechtsmarsch beim Festumzug des NRW-Tages in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


spendenbuttonMitgliedbutton

Impressum:
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonderstr. 4a 52072 Aachen, Deutschland
Fon 02 41-15 72 14
Fax 02 41-15 56 42
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web: www.tierrechte.de
Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Facebookseite
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
Konto 16 00 79 73
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Facebook Twitter You Tube E-Mail schicken

Kostenloser Newsletter

Immer über tagesaktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen, Pressemitteilungen sowie über Tierrechts-Kampagnen und Mitmach-Aktionen informiert sein.

Jetzt Gratis-Infos bestellen »