Slideshow Image 1
Slideshow Image 2
Slideshow Image 3
Slideshow Image 4

Newsletter Tierrechte Nr. 13/15 vom 23.07.2015

Inhalt:

•    Tierversuchsfrei: Bundesverband fordert Gesamtstrategie
•    Haltung von Pelztieren: Bundesrat beschließt Verbot
•    Mauritius: Affenhandel schadet Tourismus
•    Brandenburg: Volksbegehren gegen industrielle Tierhaltung
•    TV-Tipps zum Nachsehen
•    Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
•    Termine: Demos & Co.
_________________________________________________

Tierversuchsfrei: Bundesverband fordert Gesamtstrategie

altIn einem Schreiben an Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, fordert unser Bundesverband eine Gesamtstrategie für den Forschungsbereich tierversuchsfreie Methoden. Die grün-rote Landesregierung hatte Anfang des Jahres unter der Bezeichnung "Perspektive 2020" einen neuen Hochschulfinanzierungsvertrag für Baden-Württemberg auf den Weg gebracht. Danach sollen die Hochschulen des Landes bis 2020 rund 1,7 Milliarden Euro zusätzlich erhalten. Der Bundesverband begrüßt es, dass die Ministerin sich für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses einsetzt. Für eine zukunftsfähige Forschung sei aber ein Gesamtstrategieplan zur Entwicklung tierversuchsfreier Methoden unverzichtbar.

Hier lesen Sie das vollständige Schreiben an die Ministerin:
www.tierrechte.de
_________________________________________________

Haltung von Pelztieren: Bundesrat beschließt Verbot

Der Bundesrat hat im Juli einen von Schleswig-Holstein eingebrachten Gesetzesentwurf beschlossen, um die Pelztierhaltung langfristig zu verbieten. In der Begründung heißt es, dass das Töten von Tieren mit dem Grundgesetz nur dann vereinbar ist, wenn es höherrangigen Interessen dient, erforderlich und verhältnismäßig ist. Dies sei bei der Tötung von Tieren zur Pelzgewinnung nicht der Fall. Die endgültige Entscheidung über den Entwurf trifft der Bundestag.

Weitere Infos zum Thema:
www.bmel.de

_________________________________________________

Mauritius: Affenhandel schadet Tourismus

altEine von unserer britischen Partnerorganisation "Cruelty Free International" in Auftrag gegebene Meinungsumfrage in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und der Schweiz hat ergeben, dass 92 Prozent der 3.346 befragten Touristen nicht wissen, dass Mauritius Affen für die Tierversuchsindustrie züchtet und exportiert. Für 53 Prozent der Befragten ist dies ein Grund, die Insel nicht oder nicht wieder zu besuchen. Mauritius ist nach China der zweitgrößte Exporteur von Langschwanzmakaken. Eingepfercht in kleine Kisten werden die Tiere um den Globus geflogen. Air France ist die einzige Passagierfluglinie, die sich noch an diesem schmutzigen Geschäft beteiligt.

Unser Bundesverband setzt sich dafür ein, den grausamen Handel mit Affen zu beenden. Bitte machen Sie mit bei der Online-Petition von Cruelty Free International. Danke! Hier geht es zu der Online-Petition auf Englisch: www.change.org

_________________________________________________

Brandenburg: Volksbegehren gegen industrielle Tierhaltung gestartet

Das Brandenburger Aktionsbündnis "Agrarwende" hat am 15. Juli eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen die fortschreitende industrielle Tierhaltungim Land gestartet. Die Initiative war im März des Jahres im Potsdamer Landtag in der ersten Runde gescheitert – doch sie gibt nicht auf. "Wir sind optimistisch, bis Januar nächsten Jahres die erforderlichen 80.000 Unterschriften zusammenzubekommen", sagte der Sprecher des Aktionsbündnisses, Michael Wimmer. Die insgesamt 40 Organisationen wollen erreichen, dass das Land Brandenburg keine weiteren Großmastanlagen für Schweine und Geflügel mehr fördert. Zudem fordern sie ein Mitwirkungs- und Klagerecht für anerkannte Tierschutzverbände, eine strenge Überwachung der Betriebe und ein Verbot des Kupierens von Schwänzen und Schnäbeln.

Weitere Informationen unter:
www.agrarwen.de

_________________________________________________

TV-Tipps zum Nachsehen

Fleisch und die Folgen für die Umwelt
4,6 Millionen Tonnen Soja importiert Deutschland pro Jahr – allein für die Tiermast. Das meiste davon kommt aus Argentinien. Angebaut wird es auf einer Fläche halb so groß wie Deutschland. Es ist gentechnisch verändert und dadurch unempfindlich gegen den Unkrautvernichter Glyphosat, der als krebserregend gilt.

Nachsehen unter:
www.daserste.de

Zeitbombe im Trinkwasser
Deutschland gehört zu den größten Trinkwasserverschmutzern in der EU: Kot und Urin aus der Massentierhaltung gefährden unser Wasser. Denn diese Gülle wird auf die Felder gekippt und sickert ins Grundwasser. Angesixhts der dramatischen Zahlen, schlägt schlägt Brüssel Alarm.

Nachsehen unter:
www.zdf.de

Billigfleisch: Das Leiden der Tiere
99 Prozent der in Deutschland erzeugten "Fleischprodukte" stammen aus der so genannten Intensivtierhaltung. Erst die Masse macht das Preisdumping in den Supermärkten möglich - mit katastrophalen Folgen für Tiere und Umwelt.

Nachsehen unter:
www.daserste.de

Reportage: „Was ist unser Fleisch noch wert?“
Jährlich werden 18 Million Tonnen Lebensmittel weggeworfen: Die meisten davon sind noch genießbar. Auch Fleisch wird in großen Mengen entsorgt.

Nachsehen unter:
www.daserste.de

Das Leiden der "Turbokühe"
Glückliche Kühe, saftige Wiesen - so wirbt die Milchwirtschaft gern für ihre Produkte. Doch die Realität sieht anders aus.

Nachsehen unter:
www.tagesschau.de

Vorschau: ZDFzoom am 12. August: Wie weit dürfen Aktivisten gehen?
Für eine Dokumentation im ZDF waren über Monate Filmautoren in der Welt der Tierschutz-Aktivisten unterwegs und beleuchteten die verschiedenen Positionen der Bewegung.Wie weit dürfen Aktivisten aus Liebe zum Tier gehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer "ZDFzoom"-Reportage am 12. August um 22.45 Uhr.
________________________________________________

Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter: www.tierrechte.de

Petition gegen die Eröffnung und Erweiterung einer Affen-Zuchtanlage für Tierversuche: www.mesopinions.com

Petition für ein  EU-weites Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung: albert-schweitzer-stiftung.de

Petition für die Beendigung der Kleingruppen-Käfighaltung in Deutschland: albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

E-Mail-Aktion gegen versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln: www.foodwatch.de

_________________________________________________

Termine: Demos & Co.

Bis zum 1. August 2015: Ausstellung "Atmen ohne Pause" in Berlin
15. August 2015: Pottdemo in Gelsenkirchen
22. August 2015: World Day for the End of Speciesism (weltweit)
28.-30. August 2015: Veganes Sommerfest in Berlin
26. September 2015: Weltweite 269-Kampagne "Respekt Life", Mahnwache in Düsseldorf
16.-18. Oktober: Messe VeggieWorld in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

Facebook Twitter You Tube E-Mail schicken

Kostenloser Newsletter

Immer über tagesaktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen, Pressemitteilungen sowie über Tierrechts-Kampagnen und Mitmach-Aktionen informiert sein.

Jetzt Gratis-Infos bestellen »