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Newsletter Tierrechte Nr. 12/15 vom 10.07.2015

Inhalt:

  • Pressemitteilung: Mini-Organismus ersetzt Tierversuche
  • Pressemitteilung: Erfolgreicher Relaunch des Portals InVitro+Jobs
  • Gentechnik: Patentansprüche widerrufen
  • Wildtierhaltung im Zirkus: Verbände fordern Verbot
  • Agrarminister will Kükenschreddern beenden
  • Lehrer tötet Kaninchen vor den Augen seiner Schulklasse
  • Petitionsausschuss lehnt Grundrechte für Menschenaffen ab
  • Tiertransporte: Das Leid auf der Straße in neun Zahlen
  • Erschreckend: Grillfleisch im Test
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 6. Juli 2015:

Mini-Organismus ersetzt Tierversuche
Bundesverband Menschen für Tierrechte stellt neue Forschergruppe aus Berlin vor

Die zehn wichtigsten menschlichen Organe auf einem bankkartengroßen Chip – daran arbeitet die Firma TissUse. Ziel ist es, zukünftig alle Giftigkeitstests ohne Tierversuche durchzuführen. Dies könnte schon heute jährlich etwa 70.000 Tieren das Leben retten. Die Human-on-a-Chip-Technologie ist zudem ausbaufähig und könnte zukünftig weitere Tierversuche beenden. Unser Bundesverband stellt die Forschergruppe und die tierleidfreie Technologie auf seinem neuen Portal „InVitro+Jobs“ vor. Dr. Christiane Hohensee, Projektleiterin von „InVitro+Jobs“, erklärt: „Bisher war die praxisreife Nachbildung des gesamten Stoffwechsels von Mensch oder Tier eine unüberwindbar große Lücke für die tierversuchsfreie Forschung. Die erfolgreiche Arbeit der Forschergruppe um Dr. Uwe Marx ist eine wissenschaftliche Revolution, denn sie zeigt, dass diese Lücke geschlossen werden kann“.

Ausführliche Informationen, inklusive eines Interviews mit Dr. Reyk Horland, Business Development Manager der TissUse GmbH, unter:
www.invitrojobs.com

Zum Nachhören empfehlen wir Ihnen das informative Interview mit Dr. Christiane Hohensee im SWR Hörfunk:
www.swr.de

Ein weiterer Artikel in der Stuttgarter Zeitung: "Biochip statt Tierexperiment":
www.stuttgarter-zeitung.de

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altPressemitteilung des Bundesverbandes vom 2. Juli 2015:

Erfolgreicher Relaunch des Portals InVitro+Jobs

Ende der letzten Woche startete das in Deutschland einzigartige Wissenschaftsportal www.invitrojobs.com des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte im neuen zeitgemäßen Design – und mit einem leicht veränderten Namen. Um herauszustellen, dass das zweisprachige Portal weit mehr ist als eine wissenschaftliche Jobbörse, heißt die Webseite nun „InVitro + Jobs“. Das Wissenschaftsportal dient dazu, wegweisende tierversuchsfreie Zukunftstechnologien voranzubringen und bietet umfassende Informationen über innovative Forschungsprojekte, wissenschaftliche Arbeitsgruppen, Stellenangebote, Infos zur Forschungsförderung sowie News rund um die Forschung ohne Tierversuche.

Hier lesen Sie unsere Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Gentechnik: Patentansprüche widerrufen

Das Europäische Patentamt (EPA) hat das Patent EP1409646 der Firma Altor BioScience widerrufen. Nachdem die US-Firma bereits im Vorfeld auf Patentansprüche verzichtet hatte, die auf gentechnisch veränderte Schimpansen gerichtet waren, widerrief das EPA jetzt auch die geänderte Version, in der Ratten und Mäuse beansprucht wurden. Dreizehn Organisationen aus Deutschland, der Schweiz und England – darunter der Bundesverband Menschen für Tierrechte – hatten 2013 gemeinsam Einspruch gegen das Patent der US Firma Altor eingelegt, in dem Primaten und insbesondere Schimpansen beansprucht wurden, deren Erbgut mit menschlichen Genen manipuliert wird. Unser Bundesverband fasst die Situation wie folgt zusammen: Genmanipulierte Tiere bringen für die Humanmedizin nicht den erwarteten Nutzen. Die Patentierung dient ausschließlich wirtschaftlichen Interessen. Die Zukunft liegt in Chipsystemen, die den menschlichen Organismus genauer simulieren können als jedes gentechnisch veränderte Tier. Diese Chips können für die Entwicklung wirksamer Therapien eine entscheidende Hilfe werden. Um den Ausstieg  aus der Spirale von immer mehr Tierleid durch immer mehr Tierversuche zu schaffen, muss der Ausbau der Chipsysteme massiv gefördert werden.

Hier lesen Sie mehr:
www.tierrechte.de

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altWildtierhaltung im Zirkus: Verbände fordern Verbot

Politik in der Pflicht: Nachdem die dem Zirkus Luna entlaufene Elefantenkuh „Baby“ am 14. Juni 2015 einen Spaziergänger in Buchen in Baden-Württemberg tötete, haben zehn deutsche Tier- und Artenschutzverbände, darunter auch unser Bundesverband, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in einem gemeinsamen Schreiben aufgefordert, die Haltung bestimmter wildlebender Tierarten im Zirkus endlich zu verbieten.

Alle Infos unter:
www.tierrechte.de

Lesen Sie auch den Artikel: "Gehören Elefanten in den Zirkus“ unter:
www.rnz.de

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Agrarminister will Kükenschreddern beenden

Jedes Jahr werden in Deutschland etwa 45 Millionen männliche Küken nach dem Ausbrüten getötet, weil sie für die Eierproduktion nicht benötigt werden. Das massenhafte Töten per Schredder soll beendet werden. "Mein Ziel ist, dass das Kükenschreddern 2017 aufhört", sagte Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU). In Zukunft soll das Geschlecht bereits nach drei Tagen im bebrüteten Ei bestimmt werden. Die Eier können dann entsprechend aussortiert werden. Dafür wird per Laser ein kleines Loch in die Kalkschale geschnitten. Anhand des gestreuten Lichts an den Blutzellen wird das Geschlecht bestimmt. Anschließend wird das Loch wieder verschlossen. Für die Weiterentwicklung der entsprechenden Methode bis zur Praxisreife sicherte Schmidt der Universität Leipzig und ihren Partnern 1,17 Millionen Euro Fördergelder zu.

Hier lesen Sie mehr:
www.zeit.de
www.deutschlandfunk.de

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altLehrer tötet Kaninchen vor den Augen seiner Schulklasse

An einer Schule in Österreich hat ein Lehrer ein Kaninchen vor den Augen der Schüler mit einem Bolzenschussapparat getötet und anschließend seziert. Medien zufolge wiederholte der Pädagoge sein Experiment am folgenden Morgen in einer weiteren Klasse, wo sich dramatische Szenen abspielten: Die Schüler hatten Mitleid mit dem Tier, weinten und baten, es am Leben zu lassen. Nicht das Tiere töten gehört in den Unterricht, sondern Tierschutz und Tierrechte! Der Bildungsauftrag sollte darin bestehen, Kinder und Jugendliche zu empathischen und verantwortungsbewussten Erwachsenen zu erziehen.
Der Bundesverband Menschen für Tierrechte startete Anfang Juni seine Aktion „Tierrechte in die Lehrpläne“, in der wir u.a. die Kultusminister dazu auffordern, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen. Bitte machen Sie mit und tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass Tierschutzerziehung keine Utopie bleibt!

Online-Petition: Tierrechte in die Lehrpläne! unter:
www.tierrechte.de

Lesen Sie zu dem Thema auch das Interview mit der Lehrerin Dr. Janine Binngießer „Tierschutz gehört zur Lehrerausbildung“ unter:
www.tierrechte.de

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Petitionsausschuss lehnt Grundrechte für Menschenaffen ab

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags hat die Petition "Grundrechte für Menschenaffen", die darauf abzielte, Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans als Rechtspersonen anzuerkennen, abgelehnt. Michael Schmidt-Salomon, Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, hatte die Petition, deren Text in Kooperation mit verschiedenen Tierrechtsorganisationen erarbeitet wurde, am 23. April 2014 beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags eingereicht. Laut Schmidt-Salomon sei die Petition dennoch nicht vergeblich gewesen, "da sie die gesellschaftliche Debatte über Tierethik stark befruchtet hat."

Ausführlich unter:
www.hpd.de

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Tiertransporte: Das Leid auf der Straße in neun Zahlen

Immer wieder decken Tierschutzorganisationen skandalöse Tiertransporte auf. Dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, verdeutlichen auch die folgenden Zahlen, die die Umweltschutzorganisation Greenpeace aus Anlass des Internationalen Tages der Tiertransporte (1. Juli) dokumentierte. Europaweit werden jedes Jahr rund 360 Millionen Schweine, Rinder, Schafe und Ziegen zum Schlachten gefahren. Hinzu kommen rund vier Milliarden Hühner, Puten und anderes Geflügel. Hinter diesen unfassbaren Zahlen steckt unendliches Leid: Während der Transporte durch ganz Europa leiden die Tiere unter einer drückenden Enge, der Hitze oder Kälte, unter Hunger, Durst und Verletzungen.

Hier lesen Sie mehr:
www.greenpeace-magazin.de
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Erschreckend: Grillfleisch im Test

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat 13 Grillfleischprodukte mit Schweinenackensteaks großer deutscher Supermärkte untersucht. In elf Proben fanden die Tester eine zu hohe Anzahl an Keimen. Zweimal war das Haltbarkeitsdatum abgelaufen und Gammelfleisch in der Packung. Sogar gefährliche antibiotikaresistente Keime fanden sich in vier Packungen. Auch Rückstände eines Antibiotikums tauchten in einer Probe auf. Das Fleisch stammte unter anderem von Rewe und Aldi Nord. Darüber hinaus monierten die Tester die katastrophale Haltung der Tiere vor der Schlachtung. Kein Platz, kein Tageslicht, kein Auslauf, dazu ein schmerzhaft kupierter Schwanz: Sechs Monate führen die meisten der deutschlandweit jährlich 60 Millionen geschlachteten Schweine „ein Leben unter aller Sau“, wie Ökotest kritisiert.

Hier lesen Sie den Bericht:
www.oekotest.de

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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter:
www.tierrechte.de

Petition gegen die Eröffnung und Erweiterung einer Affen-Zuchtanlage für Tierversuche: www.mesopinions.com

Petition für ein  EU-weites Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung: albert-schweitzer-stiftung.de

Petition für die Beendigung der Kleingruppen-Käfighaltung in Deutschland: albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

E-Mail-Aktion gegen versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln: www.foodwatch.de
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Termine: Demos & Co.

11. Juli 2015 Vegan Street Day in Dortmund
18. Juli 2015: Menschenkette um das Fleischverarbeitungszentrum (FVZ) in Mannheim
15. August 2015: Pottdemo in Gelsenkirchen
28.-30. August 2015: Veganes Sommerfest in Berlin
22. August 2015: World Day for the End of Speciesism (weltweit)
26. September 2015: Weltweite 269-Kampagne "Respekt Life", Mahnwache in Düsseldorf
16.-18. Oktober: Messe VeggieWorld in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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