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Newsletter Tierrechte Nr. 11/16 vom 02.06.2016

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

unser Magazin tierrechte 2.16 mit dem Schwerpunkt "Fische" kommt gerade frisch vom Druck. Ab sofort können Sie die aktuelle Ausgabe in unserem Shop bestellen oder als PDF herunterladen. Als wir im März den Fisch - unser Versuchstier des Jahres 2016 - veröffentlichten, wurde uns klar, dass ein Themenschwerpunkt überfällig ist. Denn der Fisch ist nicht nur das am dritthäufigsten eingesetzte Versuchstier. Jedes Jahr werden mehr Fische für unsere Ernährung getötet als all die anderen Tiere zusammengenommen. In der aktuellen Ausgabe unseres Magazins tierrechte erfahren Sie deshalb mehr zu den Themen Tierversuche mit Fischen, Fischfang und Aquakultur. Eine spannende Lektüre verspricht unser Interview zum Schmerzempfinden bei Fischen mit Professor Helmut Segner, Leiter des Zentrums für Fisch- und Wildtiermedizin der Universität Bern und Markus Wild, Professor für theoretische Philosophie an der Universität Basel. Wir sprachen mit ihnen über den Fisch aus biologischer und philosophischer Sicht, unseren Umgang mit ihm und wie sich ihr Bild von dem vermeintlich simplen Lebewesen im Laufe ihrer Forschungsarbeiten verändert hat.

Wir danke Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung!


Magazin tierrechte 2.16 

Aus dem Inhalt

- Aquakultur: Eine neue Form der Massentierhaltung
- Der Fisch: Versuchstier Nummer drei
- Interview: Ein neues Bild vom Fisch entsteht
- Kollaps vorprogrammiert
- und viele weitere interessante Beiträge

Sie können das Magazin als PDF herunterladen oder ein kostenloses Musterexemplar bei in unserer Geschäftsstelle anfordern. Mitglieder erhalten die Druckausgabe in diesen Tagen per Post. Abbonnieren können Sie das Magazin tierrechte ganz einfach durch Ihre Mitgliedschaft.


1. Juni: "Tag der Milch" - Werbung für ein Qualprodukt. Ein Kommentar

Kühe sind ganz und gar nicht die glücklichen Weidetiere, die der Verbraucher von den Milchpackungen kennt. Milchkühe sind durchschnittlich nach zwei bis drei Laktationen am Ende ihrer Kräfte und gehen mit fünf bis sechs Jahren zur Schlachtung. Hinzu kommt das Leiden der Kälber. Damit die Milch fließt, muss jede Kuh jährlich kalben. Die Kälber werden mutterlos aufgezogen, gemästet und geschlachtet. Die schwächeren Bullenkälber werden teilweise getötet. Zu dieser gigantischen Tierausbeutung kommt die Menschenausbeutung. Immer mehr Milchbauern können von der Milcherzeugung nicht mehr leben. Die einzig richtige Gegenmaßnahme heißt: Ausstieg aus der Milchproduktion. Denn es ist Fakt: Der Mensch braucht keine Milch, um sich gesund zu ernähren. Doch davon war auf dem Milchgipfel, zu dem Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am 30. Mai nach Berlin geladen hatte, keine Rede. Umso dringlicher müssen wir Tierrechtler und Tierschützer Finanzhilfen für Landwirte einfordern, die aus der Milchproduktion aussteigen wollen. » mehr


Kommentar Kükentötung: Legal - aber nicht legitim!

Das Töten männlicher Küken direkt nach dem Schlüpfen verstößt nicht gegen das Tierschutzgesetz - dies hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am 20. Mai 2016 entschieden. Damit ist die Tötung von circa 50 Millionen männlichen Küken aus rein wirtschaftlichen Gründen in Deutschland legal. Das Tierschutzgesetz verbietet zwar das Töten von Tieren "ohne vernünftigen Grund", doch dieser ist aus Sicht des OVGs gegeben, da die Aufzucht der ausgebrüteten männlichen Küken mit einem unverhältnismäßig großen Aufwand (für die Geflügelhalter) verbunden ist. Es ist aus ethischer Sicht unfassbar, dass das Gericht allein aus wirtschaftlichen Erwägungen die Tötung von Millionen gesunder Hühnerküken als legal im Sinne des Tierschutzgesetzes ansieht. Lesen Sie dazu unseren Kommentar » mehr


Gemeinsame Pressemitteilung: Beschwerde gegen Patente auf gentechnisch manipulierte Schimpansen

Der Streit um die Patente der US-Firma Intrexon auf gentechnisch veränderte Schimpansen geht in die nächste Runde: Nachdem das Europäische Patentamt (EPA) die Sammeleinsprüche gegen die Patente EP1572862 und EP1456346 abgelehnt hatte, legen die beteiligten Verbände, unter anderen unser  Bundesverband, jetzt Beschwerde ein. Intrexon beansprucht gentechnisch veränderte Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen, Hunde, Rinder, Ziegen, Schweine, Pferde, Schafe und sogar Schimpansen als Erfindung. Den Tieren soll eine Art „Gen-Schalter“ eingepflanzt werden, um die Aktivität bestimmter Gene zu verändern. Im Zentrum der Beschwerde: Durch Patente auf gentechnisch veränderte Versuchstiere entsteht ein wirtschaftlicher Anreiz, unnötige Tierversuche durchzuführen. Das EPA weigert sich bisher, diese ethischen Einwände zu berücksichtigen. » mehr


 Der erste Hamburger Taubenschlag kommt - auf einer Moschee

Der Verein Hamburger Stadttauben war bei seiner schwierigen Suche nach einem Schlagstandort erfolgreich. In Kürze eröffnet das erste Taubenhaus in der Hansestadt auf einer Moschee. » mehr


TV-Tipps

planet e.: Fischraub in der Südsee: So, 05.06.2016 16:30 Uhr im ZDF
NDR: Gefährlicher Stoff in Zuchtlachs nachgewiesen. Zuchtlachs aus dem Supermarkt und vom Discounter kann hohe Mengen Ethoxyquin enthalten. Der Stoff steht im Verdacht, Schäden am Erbgut zu verursachen.


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • 09. Juni 2016: Vortrag „Das Mensch-Tier-Verhältnis: Ein Muss für Lehr- und Studienpläne“ in Heidelberg
  • 11. Juni 2016: Marsch zur Schließung aller Schlachthäuser in Kassel
  • 18. Juni 2016: Demo gegen Tierversuche in Frankfurt
  • 14. Juli 2016: Vortrag „Güterabwägungen in der Tierethik“ in Heidelberg

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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Roermonderstr. 4a 52072 Aachen, Deutschland
Fon 02 41-15 72 14
Fax 02 41-15 56 42
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