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Newsletter Tierrechte Nr. 11/15 vom 26.06.2015

Inhalt:

  • Pressemitteilung: SPD will Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene
  • Fortschritt: Das Positionspapier Tierschutz der SPD
  • Pressemitteilung: Tierleidfreier Botox-Test muss schnellstens anerkannt werden
  • Pressemitteilung: Anzahl der Tierversuche mit gentechnisch veränderten Tieren innerhalb von zehn Jahren verdreifacht
  • Stadttauben: Halle setzt auf Fangen und Töten
  • Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne"
  • Bundesweit erste Professur zur Geschichte der Tier-Mensch-Beziehungen
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 23. Juni 2015:

SPD will Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene
Menschen für Tierrechte fordern umfassende Klage-und Mitwirkungsrechte

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte sieht sich durch das am 16. Juni veröffentlichte "Positionspapier Tierschutz" der SPD-Bundestagsfraktion bestätigt. Die Regierungspartei fordert darin unmissverständlich die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene. Der Tierrechtsverband begrüßt diese klare Positionierung der Sozialdemokraten, macht aber auch deutlich, dass nur ein vollwertiges Klagerecht (Anfechtungsklage) und umfangreiche Mitwirkungsrechte der Tierschutz-Organisationen im Sinne der Tiere sind.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Fortschritt: Das Positionspapier Tierschutz der SPD

altDas Gutachten des Wissenschaftlichen Beirates für Agrarpolitik für eine zukunftsfähige Nutztierhaltung vom März zeigt Wirkung! Es hat die SPD-Bundestagsfraktion angespornt, ein Tierschutzpositionspapier vorzustellen. Die SPD Fraktion verkündet, noch in dieser Legislatur (also bis 2017) eine Änderung des Tierschutzgesetzes durchzusetzen und zwar mit dem Koalitionspartner CDU/CSU.

Für die Tiere in der Landwirtschaft will sie einschneidende Haltungsverbesserungen, die sich an den Vorgaben des Gutachtens orientieren. Auch bei altbekannten und drängenden Fragen des Tierschutzes (z.B. Wildtierhandel und Wildtiere in Zirkussen) sollen Lösungen zu Gunsten der Tiere ergriffen werden. Reduktion der Tierversuche, Förderung tierversuchsfreier Methoden und die Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene stehen im Programm, ebenso die Einführung eines Bundesprogramms Tierschutz und einer EU-Ombuds-Person. Menschen für Tierrechte wird die Durchsetzung echter Tierschutzfortschritte der SPD begleiten und unterstützen.

Link zum Positionspapier Tierschutz unter:
www.spdfraktion.de

Link zum Gutachten "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung": www.bmel.de

Lesen Sie auch unseren Artikel zur Bedeutung des Gutachten "Über die Zukunft von Kuh, Schwein & Co" unter: www.tierrechte.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 18. Juni 2015:

Tierleidfreier Botox-Test muss schnellstens anerkannt werden

altAnlässlich des diesjährigen Botox-Aktionstages am 20. Juni stellte der Bundesverband ein tierversuchsfreies Verfahren für Botox-Produkte vor, das jährlich allein in Deutschland über 20.000 Mäusen* einen qualvollen Tod ersparen könnte. Doch das dringend benötigte Verfahren könnte in der Schublade verschwinden, weil Gelder für das Anerkennungsverfahren (Validierung) fehlen. Daher fordert der Verband die Einrichtung eines speziellen Förderprogramms für Validierungsstudien.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

*Im Jahr 2013 wurden nach Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung 21.801 Mäuse für die Testung von Botuliniumtoxin A und B in Deutschland getötet

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 15. Juni 2015:

Anzahl der Tierversuche mit gentechnisch veränderten Tieren innerhalb von zehn Jahren verdreifacht

Die Bundesregierung hat auf Anfrage der Grünen-Abgeordneten Nicole Maisch bestätigt, dass die Anzahl der Versuche mit gentechnisch veränderten Tieren in den letzten zehn Jahren stark angestiegen ist. Dazu legte sie erstmals Zahlen über einen längeren Zeitraum vor: seit 2004 stieg demnach die Anzahl der Tiere von 317.777 auf 947.019 im Jahr 2013. Besonders betroffen sind Mäuse (Anstieg von 302.143 auf 900.433 Tiere) und Fische (1483 auf 39.019). Die meisten Tiere wurden in der Grundlagenforschung eingesetzt. Diese Zahlen erfassen längst nicht alle gentechnisch veränderten Versuchstiere. So wurden bisher insbesondere die Nachkommen der Tiere kaum oder gar nicht erfasst. Eine entsprechende Nachweispflicht gilt erst seit 2014.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Lesen Sie zum Thema gentechnisch veränderte Tiere auch den Artikel im Stern "Das Geschäft mit dem Leid blüht".
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Stadttauben: Halle setzt auf Fangen und Töten

altAm 16. Juni berichtete die Mitteldeutsche Zeitung, dass die Stadt Halle bereits seit den 90er Jahren Tauben einfängt und anschließend mit einem Kohlenstoff-Dioxid-Gemisch tötet. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte sieht in den Tötungen einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Der Verband hat sich jetzt an die Stadt gewandt, um zu erfahren, warum die Tauben getötet werden, anstatt die Population tierschutzkonform zu regulieren und prüft weitere Maßnahmen.

Da die Tötung von Tauben nicht die gewünschte Reduzierung der Populationen gebracht hat, will die Stadt nun auf das Geburtenkontroll-Konzept umsteigen. Es basiert auf der Bindung der Tauben an Schläge, kontrollierte Fütterung sowie Geburtenkontrolle durch Austausch der Gelege mit Ei-Attrappen. Dadurch werden Verschmutzung und Tauben-Vermehrung reduziert. Als "Aachener Modell" bekannt geworden, wird das Konzept mittlerweile bundesweit in rund 60 Städten umgesetzt.

Informationen zum Konzept unter:
www.stadttauben.de

Hier lesen Sie den Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung:
www.mz-web.de

Ein Interview zum Thema mit einer Vertreterin des Bundesverbandes lesen Sie unter: www.sueddeutsche.de
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Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne"

altDer Bundesverband startete vor zwei Wochen seine Aktion "Tierrechte in die Lehrpläne". Wenn wir an den Missständen und Auswirkungen unseres tierquälerischen Systems auf Dauer etwas ändern wollen, müssen Tierrechte und Tierschutz zum festen Bestandteil von Lehrplänen werden. Die Resonanz, die wir bislang erhalten haben, ist beeindruckend und zeigt uns, dass viele Menschen dieses Thema als dringlich erachten.

In unserer Petition fordern wir u.a. die Kultusminister auf, Tierschutz- und Tierrechte zum festen Bestandteil von Lehrplänen, Prüfungen, Unterrichtsmaterialien und der Lehrer-Ausbildung zu machen. Bitte machen Sie mit und leiten Sie die Petition an Ihre Freunde und Bekannte weiter! Tragen Sie mit Ihrer Stimme dazu bei, dass Tierschutzerziehung keine Utopie bleibt!

Online-Petition: "Tierrechte in die Lehrpläne!" unter:
www.tierrechte.de

Lesen Sie zu dem Thema auch den Beitrag "Tierschutz im Unterricht ist das Gebot der Stunde" unter: www.tierrechte.de

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Bundesweit erste Professur zur Geschichte der Tier-Mensch-Beziehungen

altDr. Mieke Roscher hat seit kurzem an der Kasseler Universität die bundesweit erste Professur für die Geschichte der Beziehungen zwischen Tieren und Menschen (Human-Animal Studies) inne. Die Juniorprofessorin betrachtet Tiere nicht mehr nur als Objekte, sondern als eigene treibende Kraft, die die Geschichte der Menschheit beeinflusst. Nicht der Mensch allein präge die Geschichte, so Mieke Roscher: „Ohne Tiere lässt sich die menschliche Geschichte nicht erklären. Tier und Mensch hätten sich in einer "kulturellen Koevolution" entwickelt. Ihre Forschungsthemen sind Bausteine für eine "Politische Tiergeschichte der Moderne", ein Projekt im Kasseler LOEWE-Schwerpunkt "Tier-Mensch-Gesellschaft", den das Land Hessen seit dem vergangenen Jahr mit rund 3,6 Millionen Euro fördert.

Weitere Informationen unter:
www.idw-online.de
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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter:
www.tierrechte.de

Petition gegen die Eröffnung und Erweiterung einer Affen-Zuchtanlage für Tierversuche: www.mesopinions.com

Petition für ein  EU-weites Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung: albert-schweitzer-stiftung.de

Petition für die Beendigung der Kleingruppen-Käfighaltung in Deutschland: albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

E-Mail-Aktion gegen versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln: www.foodwatch.de
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Termine: Demos & Co.

11. Juli 2015 Vegan Street Day in Dortmund
18. Juli 2015: Menschenkette um das Fleischverarbeitungszentrum (FVZ) in Mannheim
15. August 2015: Pottdemo in Gelsenkirchen
28.-30. August 2015: Veganes Sommerfest in Berlin
22. August 2015: World Day for the End of Speciesism (weltweit)
26. September 2015: Weltweite 269-Kampagne "Respekt Life", Mahnwache in Düsseldorf
16.-18. Oktober: Messe VeggieWorld in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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