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Newsletter Tierrechte Nr. 11/11 vom 08.07.2011

08.07.2011

Inhalt

  • Tierversuchsfrei: Rheinland-Pfalz vergibt Tierschutz-Forschungspreis
  • Pressemitteilung: Zum Tag der Milch: Milchfreies servieren!
  • Tierverbrauch im Studium: Reaktionen auf das Ethik-Hochschulranking
  • Zum Nachsehen: Stadttauben im MDR
  • Großbritannien beschließt Wildtierverbot in Zirkussen
  • Niederlande verbieten Schächten
  • Gewaltsam geräumt: Protest gegen geplante Hühnermastanlage
  • Mitmachen: EU-Kampagne gegen geklonte Tiere zur Lebensmittelproduktion
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Leckere Rezepttipps: Vegetarisch Grillen
  • Termine: Demos, Veganmania und Veggie Street Day

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Tierversuchsfrei: Rheinland-Pfalz vergibt Tierschutz-Forschungspreis

Der rheinland-pfälzische Tierschutz-Forschungspreis ging dieses Jahr an eine Forschergruppe vom Institut für Biopharmazie und Pharmazeutische Industrie der Universität des Saarlandes für ein künstliches Darmmodell, das schmerzhafte Darmentzündungsexperimente an Mäusen und Ratten ersetzen kann. Die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Dr. Christiane Baumgartl-Simons würdigte die Preisträger in ihrer Laudatio. Denn diese Preisverleihung trägt erheblich zur gesellschaftspolitischen Aufwertung von tierversuchsfreien Methoden bei.

Lesen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung vom 30.06.2011 unter:
www.tierrechte.de

Der Bundesverband hat mit Professor Lehr ein Interview zu dem neuen Verfahren geführt. Dieses können Sie hier lesen: www.invitrojobs.de

Die Laudatio der stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Christiane Baumgartl-Simons lesen Sie unter: www.tierrechte.de

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Tierversuche an der Mainzer Uni: Sterben für Forschung und Lehre" unter: www.allgemeine-zeitung.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 31.05.2011

Zum Tag der Milch: Milchfreies servieren!

Anlässlich des "Internationalen Tages der Milch" appellierte der Bundesverband Menschen für Tierrechte an die Verbraucher, ihren Speiseplan ohne Milch und Milchprodukte zu bereichern. Dies sei gesünder für Mensch, Tier und Umwelt. Rezept-Ideen und Hintergrundinformationen hält der Verband bereit und lädt auf sein Portal ein: www.culinaria-vegan.de

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Mehr Infos  zu "Milchkühen" und ihrer (Aus-) Nutzung unter:
www.tierrechte.de

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Tierverbrauch im Studium: Reaktionen auf das Ethik-Hochschulranking

Mitte April veröffentlichte der Bundesverband ein Ethik-Hochschulranking, für das alle biologischen, medizinischen sowie veterinärmedizinischen Fakultäten in Deutschland befragt wurden. Ziel war es herauszufinden, welche Tiere für die Ausbildung im Grundstudium eingesetzt werden und ob eine Ausbildung an Alternativen möglich ist. Das erschütternde Fazit: Studieren ohne eigens dafür getötete Tiere ist in Deutschland in den Studiengängen Biologie, Human- und Tiermedizin kaum möglich.
Die Umfrage schafft erstmals Transparenz in der deutschen Hochschullandschaft hinsichtlich der Lehrmethoden. Sie gibt Abiturienten und Studenten eine Entscheidungshilfe. Außerdem leitete der Bundesverband mit der Veröffentlichung der Umfrage diese zentralen Forderungen an Politik und Akademia:

  • Gewissensfreiheit für Studenten durch Änderung des Tierschutzgesetzes,
  • den zwingenden Einsatz vorhandener Ersatzmethoden,
  • die Förderung von Ersatzverfahren und Entwicklung noch fehlender Lehrmethoden.

Erfreulicherweise hatten wir eine gute Resonanz in der Presse auf das Ethik-Hochschulranking. Hier einige Beispiele:

Die Mai-Ausgabe des auflagenstarken Hochschulmagazins Unicum titelte mit dem Thema „Tierversuche an der Hochschule“ www.unicum.de

"Wenn die Ente zur Maschine wird". Alle wichtige Untersuchungen, die Studenten zu Lernzwecken machen müssen, können mittlerweile ohne Tiere gemacht werden. www.news.de

"An Tieren studieren". Wer Medizin oder Biologie studiert, kommt um Tierversuche kaum herum. www.faz.net

"Auf Messers Schneide – Uni Freiburg schneidet bei Tierversuche-Ranking schlecht ab". www.chilli-freiburg.de

Mehr zur Umfrage und dem Projekt SATIS für humane Ausbildung unter: www.satis-tierrechte.de

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Zum Nachsehen: Stadttauben im MDR

Der MDR, Sendung Sachsenspiegel, hat am 6. Juli einen halbstündigen TV-Beitrag zum Thema Stadttauben gesendet; der Bundesverband hatte im Vorfeld entsprechende Infos gegeben.

Der Beitrag ist sehenswert und in der MDR-Mediathek zu sehen unter:
www.mdr.de
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Großbritannien beschließt Wildtierverbot in Zirkussen

Am 26. Juni stimmte das britische Unterhaus für ein generelles Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen. Bis Mitte 2012 soll ein gesetzliches Verbot für diese Tiere eingeführt werden. Nach aktuellen Umfragen sind über 70 Prozent der Menschen in Großbritannienfür ein Wildtierverbot in Zirkussen. Genau wie die deutsche fordert auch die Britische Tierärztekammer, die Wildtierhaltung in Zirkussen zu beenden.

Der Bundesverband fordert ein Haltungsverbot von Wildtieren in Zirkussen auch für Deutschland. Der Bundesrat hatte bereits im Oktober 2003 eine Entschließung verabschiedet, die die Haltung bestimmter wild lebender Tierarten - insbesondere von Affen, Bären und Elefanten - im Zirkus verbietet. Über sieben Jahre später ist diese wichtige Forderung von der Bundesregierung noch immer nicht umgesetzt worden. Im März lehnte die schwarz-gelbe Bundesregierung ein Haltungsverbot weiterhin ab.

Bitte machen Sie mit bei unserer Online-Petition und fordern Sie Bundesministerin Aigner auf, sich für ein Haltungsverbot von Wildtieren im Zirkus einzusetzen, unter: www.zirkus-ohne-tiere.de
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Niederlande verbieten Schächten

Mit deutlicher Mehrheit stimmte das niederländische Parlament in Den Haag am 28. Juni für ein Verbot des Schächtens von Tieren.  Zwar sollen Schächtungen in Einzelfällen erlaubt sein, jedoch nur, wenn die Antragsteller nachweisen können, dass die Schlachtung per Halsschnitt ohne Betäubung so ausgeführt wird, dass den Tieren im Vergleich zu herkömmlichen Methoden mit Betäubung nicht zusätzliches Leid zugefügt wird. Unter Fachleuten gilt es als unmöglich, diesen Nachweis zu erbringen.

Leider wird das Thema Schächten von allen Seiten instrumentalisiert. Fremdenfeindliche Parteien nutzen das Verbot, um Muslime und Juden zu gängeln. Gleichzeitig sind die großen religiösen Verbände nicht bereit, einer Elektrobetäubung vor dem Schächtschnitt zuzustimmen, obwohl diese Betäubung in Einklang mit der Religion steht. Dass diese Betäubungsart mit den Vorgaben bei der rituellen Schlachtung zu vereinbaren ist, zeigt der Vorstoß der Türkei, die als muslimisch-geprägtes Land das betäubungslose Schlachten ab Dezember 2011 aus Tierschutzgründen verbieten will.

Für Deutschland fordert der Bundesverband alle Seiten auf, die ideologisch-geführte Diskussion aufzugeben und endlich dem Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes zuzustimmen, der einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Grundrecht der freien Religionsausübung und dem Staatsziel Tierschutz im Hinblick auf das betäubungslose Schlachten schafft. Dies entspräche auch dem Beschluss des Bundesrates, der die Bundesregierung bereits 2007 damit beauftragt hatte, die Änderung des Tierschutzgesetzes umzusetzen.

Hier können Sie sich den Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes als PDF herunterladen: www.tierschutzwatch.de

Mehr Infos zum Thema unter: www.nzz.ch

Lesen Sie dazu auch einen Kommentar von Hilal Sezgin unter: taz.de

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Gewaltsam geräumt: Protest gegen geplante Hühnermastanlage

Bei einer Protestaktion gegen den Bau einer 40.000er-Mastanlage  in Teplingen (Landkreis Lüchow-Dannenberg) kam es Ende Juni zu einer gewaltsamen Räumung durch die Landwirte, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Gegen die Landwirte wird wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch ermittelt. Die Aktivisten erheben Vorwürfe gegen die Polizei.

Der Widerstand gegen die industrielle Tierhaltung wächst. Lesen Sie mehr dazu unter: www.ndr.de

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Mitmachen: EU-Kampagne gegen geklonte Tiere zur Lebensmittelproduktion

Eine neue Kampagne der Eurogroup for Animals will die EU-BürgerInnen gegen das Klonen von Tieren für die Lebensmittelproduktion mobilisieren. Das Klonen von Tieren zum Zweck der Lebensmittelproduktion ist heftig umstritten, TierschützerInnen kritisieren unter anderem, dass der Prozess des Klonens unnötiges Tierleid bedeutet, da viele Tiere während des Klon-Prozesses sterben. Eine Eurobarometer-Umfrage zum Thema Klon-Tiere ergab: 58 Prozent der EU-BürgerInnen sind nicht bereit, geklontes Fleisch zu akzeptieren. Eine große Mehrheit sprach sich auch aus Tierschutzgründen dagegen aus.

Hier können Sie sich an der Unterschriftenaktion "Clone-Free-Food" beteiligen (in englischer Sprache): www.clonefreefood.eu

Mehr Infos zum Klonen von Tieren unter:
www.tierrechte.de
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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Kampagne gegen Tierversuche für Kosmetik
Hier kommen Sie zur Petition und zum Download der Unterschriftenliste:
www.nocruelcosmetics.org

Petition gegen Tiertransporte
Bitte fordern auch Sie eine Höchsttransportdauer von 8 Stunden, damit eine klare Botschaft an die EU-Politiker gesendet werden kann unter: www.8hours.eu

EU-Verbot von Legebatterien
Verhindern Sie eine Verzögerung des EU-Verbots von Legebatterien durch Polen
unter: action.ciwf.org.uk

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Leckere Rezepttipps: Vegetarisch Grillen

Auf der Internetseite CulinariaVegan.de des Bundesverbandes finden Sie viele leckere vegetarische Grillrezepte.
Wie wäre es zum Beispiel mit Tofu-Gemüse-Spießen, Auberginen-Zucchini-Rollmöpsen, gegrilltem Gemüse, gefüllten Champignons oder mit marinierten Seitansteaks mit Kräuteraioli? Dazu gibt es viele leckere Salatrezepte.

Schauen Sie vor der nächsten Grillparty doch einfach mal unter:
www.culinaria-vegan.de

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Termine: Demos, Veganmania und Veggie Street Day

Veganmania in München, Iserlohn und Schweinfurt
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Donnerstag, 28. Juli und Sonntag, 31.Juli Aktionen gegen die Eröffnung der Lagune in Nürnberg
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Samstag, 30. Juli: Vegan-vegetarisches Sommerfest in Berlin
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Samstag, 13. August: Veggie Street Day Dortmund
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Samstag, 13. August: Demo gegen Tierversuchslabor in Frankfurt
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Sonntag, 14. August: Demo zur Schließung des Delfinariums in Duisburg
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Sonntag, 21. August: Demo gegen die Fleischindustrie in Wittlich
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

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