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Newsletter Tierrechte Nr. 10/14 vom 27.06.2014

Inhalt:

  • Pressemitteilung: Tier- und Naturschutzverbände für Jagdreform in NRW
  • Botox: Protest-Aktion für ein tierversuchsfreies Verfahren läuft weiter
  • Finanziert OPEL-Zoo Tierversuche?
  • Vorerst keine Tierschutz-Verbandsklage in Sachsen
  • In eigener Sache: Unser Team braucht Verstärkung
  • Fische: Von wegen gefühllos!
  • Pelztierhaltung: Mecklenburg-Vorpommern steigt Ende 2017 aus
  • NRW will Haltung gefährlicher Exoten verbieten
  • Bundestagspetition zur Abschaffung der Massentierhaltung
  • Aktiv: Auf zur Großdemo nach Haßleben!
  • Notfall: 20 Tauben brauchen dringend neues Zuhause
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 24.06.2014

Tier- und Naturschutzverbände für Jagdreform in NRW

Resolution

Die Tier- und Naturschutzverbände Nordrhein-Westfalens haben sich zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für eine Reform des Landesjagdgesetzes einzusetzen.

Dies verkündeten der Bundesverband Menschen für Tierrechte, der Deutsche Tierschutzbund, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund (NABU), der Europäische Tier- und Naturschutz (ETN), Animal Public, PETA und der Bund gegen Missbrauch der Tiere bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf.

In einer Resolution stellten die Verbände ihre Mindestanforderungen an das neue Jagdgesetz vor. Hierzu zählen u.a. die Abschaffung des Haustierabschusses, der Fallenjagd und der Ausbildung am lebenden Tier. Ferner sollen Marder, Wildkatze, Rabenvögel, Schwäne und Schnepfen von der Liste jagdbarer Arten gestrichen sowie die Jagdzeiten auf die Monate September bis Dezember konzentriert werden.

Hier lesen Sie die Pressemitteilung vom 08.05.2014:
www.tierrechte.de

Hier können Sie die Resolution lesen und unterzeichnen:
www.bund-nrw.de

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Botox: Protest-Aktion für ein tierversuchsfreies Verfahren läuft weiter

altAm 17. Juni riefen wir Sie anlässlich der Botox-Aktionswoche dazu auf, bei unserer Online-Aktion mitzumachen. Ziel ist, dass die Firma Merz ihre Botox-Produkte endlich mit einer tierversuchsfreien Methode statt in qualvollen Mäuseversuchen testet.

Die Firma Merz hat nun auf unseren Protest reagiert und mitgeteilt, dass der tierversuchsfreie Test bereits in der Validierungsphase sei. Dies gibt Grund zu der Hoffnung, dass der Test 2015 von den Behörden zugelassen wird.

Unsere Aktion läuft trotzdem weiter! Denn Merz kann die qualvollen Mäuseversuche umgehend stoppen! Deshalb fordern wir, dass Merz die Produktion seiner Botox-Produkte aussetzen soll, bis der Test behördlich anerkannt ist.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung! Hier geht’s zur Online-Aktion mit aktualisiertem Text: www.tierrechte.de

Es wäre großartig, wenn Sie auch Freunde und Bekannte bitten, bei der Aktion mitzumachen. Vielen Dank!
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Finanziert OPEL-Zoo Tierversuche?

Laut Medienberichten finanziert die Stiftung des Opel-Zoos („von Opel Hessische Zoostiftung”) in den kommenden fünf Jahren eine Stiftungsprofessur an der Goethe Universität Frankfurt im Bereich Biowissenschaften mit 100.000 Euro jährlich. Menschen für Tierrechte will genau wissen, ob die mit der Stiftungsprofessur einhergehenden Forschungstätigkeiten Tierversuche einschließen. Die Anfrage des Bundesverbandes an den Direktor des Opel-Zoos, Dr. Thomas Kauffels, von Anfang Juni blieb bisher unbeantwortet. Wir bleiben weiter dran und berichten.

Hier lesen Sie unser Schreiben an den Direktor des Opel-Zoos als PDF:
www.tierrechte.de

Hier lesen Sie einen Bericht zum Thema:
www.taunus-zeitung.de

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Vorerst keine Tierschutz-Verbandsklage in Sachsen

CDU und FDP verhindern die Tierschutz-Verbandsklage, die Regierungsfraktionen stimmten am 19.06. im sächsischen Landtag gegen das von B90/Die Grünen vorgelegte Landesgesetz zur Einführung des Klagerechts für Tierschutzorganisationen. Für die Tierschutz-Verbandsklage haben gestimmt: Die Grünen (Gesetzesinitiatoren), Die Linke und die SPD. Aufgepasst: Am 31.08.2014 sind in Sachsen Landtagswahlen. Tierschützer und -rechtler sollten sich dann an das Abstimmverhalten der Parteien erinnern.

Den Gesetzentwurf finden Sie unter:
www.tierschutzwatch.de

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In eigener Sache: Unser Team braucht Verstärkung

Wir suchen zum 01.10.2014 eine/n Mitarbeiter/in in Teilzeit (Homeoffice) für die konzeptionelle Weiterentwicklung unserer Arbeit im Marketing/Fundraising und Unterstützung des Bereichs Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Text- und Bildredaktion. Idealerweise bringen Sie Fachkenntnisse in der grafischen Gestaltung und Betreuung von Online- und Offline-Medien sowie von Social Media-Kanälen mit. Erfahrungen in aktiver Tierrechts- und Tierschutzarbeit sind von Vorteil. Wegen unseres internationalen Engagements sollten Englischkenntnisse vorhanden sein.

Weitere Infos finden Sie hier:
www.tierrechte.de
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Fische: Von wegen gefühllos!

In einem Artikel im Fachblatt “Animal Cognition” hat der australische Verhaltensökologe Culum Brown von der Macquarie University in Sydney interessante Erkenntnisse über Intelligenz und Empfinden von Knochenfischen zusammengetragen und kommt dabei zu einem eindeutigen Fazit: Fische sind nicht nur viel intelligenter als angenommen, sie haben auch ein dem Menschen ähnliches Schmerzempfinden. Er fordert, dass wir Fische genauso schützen müssen wie Wirbeltiere.

Hier lesen Sie einen Artikel zum Thema:
derstandard.at

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Pelztierhaltung: Mecklenburg-Vorpommern steigt Ende 2017 aus

Die letzten beiden Nerzfarmen in Mecklenburg-Vorpommern schließen Ende 2017. Das ist das Ergebnis eines Vergleichs, dem ein jahrelanger Rechtsstreit an den Verwaltungsgerichten Schwerin und Greifswald vorausging. Die beiden Pelztierhalter aus Güstrow-Klueß und Wesenberg-Zirtow (die größte Nerzfarm Deutschands) verpflichteten sich demnach, unabhängig von Gerichtsentscheidungen in anderen Ländern vom 1. Januar 2018 an keine Pelztierhaltung mehr zu betreiben. Ein Wermutstropfen ist, dass den Pelztierhaltern Ausnahmen von Vorgaben der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zugestanden wurden. Um sie zum endgültigen Ausstieg zu bewegen, müssen sie den Tieren nicht die erhöhten Platzanforderungen und ein zusätzliches Wasserangebot in Form eines Schwimmbeckens anbieten.

Währenddessen wehrt sich der  Nerzfarmbetreiber aus Rahden-Varl weiter dagegen, die seit  Dezember 2011 gültigen verbesserten Haltungsbedingungen für seine Nerze umzusetzen. Er hat nun Rechtsmittel gegen die Ablehnung seiner Klage vor dem Verwaltungsgericht Minden eingelegt. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich hier um eine reine Verzögerungstaktik handelt – der Nerzzüchter möchte Zeit schinden, um bis zur Verkündung eines rechtskräftigen Urteils weiter Nerze züchten und töten zu können.

Mehr zum Thema Mecklenburg-Vorpommern unter:
www.t-online.de

Mehr zum Thema Nerzfarm Rahden-Varl unter:
www.mt.de
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NRW will Haltung gefährlicher Exoten verbieten

Nachdem Anfang Juni in Duisburg ein Mann von seiner Klapperschlange gebissen worden war, kündigte Umweltminister Johannes Remmel an, bis zum Herbst ein Gesetz in den Landtag einzubringen, das die Haltung giftiger und besonders gefährlicher Exoten verbietet. Für eine weitere Kategorie, gefährliche Tierarten, soll eine Anzeigepflicht eingeführt werden. Momentan darf jeder z.B. Giftschlangen erwerben und ohne Prüfung seiner Sachkunde zuhause halten. Im Internet und auf Reptilienbörsen werden die Tiere weitgehend unkontrolliert gehandelt. Es werden bundesweit etwa in vier Millionen Haushalten Terrarientiere gehalten - in vielen Fällen nicht artgerecht, da die Halter nicht über die entsprechende Sachkunde verfügen.

Mehr zum Thema unter:
www.derwesten.de

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Bundestagspetition zur Abschaffung der Massentierhaltung

Wenn eine Bundestagspetition die Grenze von 50 000 Unterschriften überschreitet, dann erhalten die Petenten ein  Rederecht und die Petition muss öffentlich beraten werden. Genau das will die Albert-Schweitzer-Stiftung mit ihrer Bundestagspetition zur Abschaffung der Massentierhaltung erreichen. Dabei ist klar, dass die Petition allein nicht zur Abschaffung der Massentierhaltung führen wird. Sie kann aber ein wichtiges politisches Signal sein. Derzeit hat die Petition etwas über 20.000 Stimmen.

Machen auch Sie den Politikerinnen und Politikern klar, dass Sie ein Ende der tierqulälerischen industriellen Tierhaltung wünschen. Hier können Sie die Petition (nach Registrierung) unterschreiben: epetitionen.bundestag.de

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Aktiv: Auf zur Großdemo in Haßleben!

altAm kommenden Sonntag, den 29. Juni, soll in dem kleinen Dorf Haßleben (Uckermark) gegen die geplante Schweinemastanlage des holländischen Investors van Gennip demonstriert werden. Das Aktionsbündnis „Wir haben es satt“ will damit ganz bewusst vor der Landtagswahl im September das politisches Signal senden, dass viele Bürger eine Neuausrichtung der Landwirtschaft fordern.

Mehr Infos zu Haßleben unter:
www.berliner-zeitung.de

Alle Infos zur Demo:
www.wir-haben-es-satt.de

Infos zur Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg unter:
agrarwende.wordpress.com

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Notfall: 20 Tauben brauchen dringend neues Zuhause

20 Zucht- und Brieftauben (ohne Ring) aus privater Haltung benötigen dringend einen Aufnahmeplatz bis spätestens Anfang Juli, da sie sonst durch das Veterinäramt getötet werden. Die Versorgung mit Futter und Wasser ist bis zur endgültigen Unterbringung jedoch weiterhin gewährleistet. Am Aufnahmeplatz wäre eine große Voliere für die Tauben von Nöten. Die Tauben können zu ihrem neuen Lebensort gebracht werden, die Fahrt dorthin wird organisiert!

Wer Platz für die Tauben hat, meldet sich bitte beim Stadttaubenprojekt Frankfurt e.V. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Handy unter 0170 – 84 84 757. Danke!
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Termine: Demos & Co.

Samstag, 28. Juni 2014: Internationale Demo gegen Delfinarien in Brüssel
Samstag, 28. Juni 2014:  Bundesweites Treffen der Bürgerinitiativen gegen Megaställe
Sonntag, 29. Juni 2014: Demo gegen den “Megastall in Haßleben: Wir haben es satt!”
Denstag, 1. Juli 2014: Vortrag “The Buddhist approach to animal ethics” in Heidelberg
Samstag, 5. Juli 2014: Tag der Tiere in Hannover
Samstag, 5. Juli 2014: Soest Goes Veggie
Samstag, 5. Juli 2014: Vegan Summer Eckernförde
Dienstag, 15. Juli 2014: Vortrag zum Thema Tierethik mit Dr. Arianna Ferrari in Heidelberg
Samstag, 19. Juli: Demo “Hund ist Hund” in Köln
Samstag, 19. Juli 2014: Veganmania Iserlohn
Samstag, 26. Juli 2014: Veganmania München
Dienstag, 29. Juli 2014: Vortrag mit Prof. Dr. Erhard Olbrich in Heidelberg

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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