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Newsletter Tierrechte Nr. 09/15 vom 29.05.2015

29.05.2015

Inhalt:

  • Pressemitteilung: Milchkonsum bedingt Tierleid und ernährungsbedingte Krankheiten
  • Pressemitteilung: Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten und E-Shishas tierversuchsfrei feststellen
  • Bundesregierung soll Wildtierhaltung in Privathand endlich streng regeln
  • Erfolg: Bionomics zieht Patent auf gentechnisch veränderte Schimpansen zurück
  • Das Mensch-Tier-Verhältnis – ein Muss für die Lehrpläne
  • Studie: Immer mehr Veganer durch schlechtes Image der Landwirtschaft
  • Kein Verbot für Küken-Schreddern
  • Hühnerhaltung am Pranger
  • Studie: So hilfsbereit sind Ratten
  • Zum Nachsehen: Fleisch für die Tonne
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes zum Tag der Milch

Milchkonsum bedingt Tierleid und ernährungsbedingte Krankheiten

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte appelliert anlässlich des "Tags der Milch" - dem Werbetag der Milchindustrie am 1. Juni - an die Verbraucher, auf eine Ernährungsweise ohne Milchprodukte umzusteigen. Das Leid der Milchkühe und Kälber sei zu wenig bekannt. Außerdem sei eine rein pflanzliche Nahrung sowie eine bio-vegane Landwirtschaft gesünder für Mensch, Tier und Umwelt.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes zum Weltnichtrauchertag

Gesundheitsrisiken von E-Zigaretten und E-Shishas tierversuchsfrei feststellen

Zum internationalen Nichtrauchertag am 31. Mai fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte die massive Aufstockung der Forschungsförderung für ein komplett tierversuchsfreies Testsystem, um die Gesundheitsrisiken elektronischer Zigaretten gänzlich ohne Tierleid feststellen zu können. Bisher werden für die Testung dieser Lifestyle-Produkte noch immer Ergebnisse aus Tierexperimenten herangezogen.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

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Bundesregierung soll Wildtierhaltung in Privathand endlich streng regeln

Elf Verbände, darunter auch Menschen für Tierechte, haben am 28. Mai die Bundesregierung zum Handeln aufgefordert. Sie soll endlich ihre Koalitionsvereinbarungen zur Haltung von Wildtieren in Privathand umsetzen. Ein Importverbot für Wildfänge auch auf EU-Ebene, eine bundeseinheitliche Regelung für den Handel mit Wildtieren und Verbote für den Verkauf von Wildtieren auf Tierbörsen sowie gewerblichen Tierbörsen gehören zu den Verbändeforderungen.

Mehr Infos zum Thema unter:
www.tierrechte.de

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Erfolg: Bionomics zieht Patent auf gentechnisch veränderte Schimpansen zurück

Nach einem Einspruch gegen ihr europäisches Patent (EP 1364025), in dem gentechnisch veränderte Schimpansen als Erfindung beansprucht werden, hat das australische Unternehmen Bionomics Mitte Mai 2015 angekündigt, auf die strittigen Patentansprüche zu verzichten. Das Patent wird sich demnach nicht mehr auf gentechnisch veränderte Tiere erstrecken.

Gegen das Patent hatten 2014 mehrere Organisationen, darunter auch der Bundesverband, Einspruch eingelegt. Eine endgültige Entscheidung des Europäischen Patentamts ist noch nicht gefallen, es ist aber zu erwarten, dass die Änderungswünsche akzeptiert werden. Die Entscheidung der Firma Bionomics ist auch im Hinblick auf andere Firmen interessant: Es gibt weitere Firmen wie die US-Unternehmen Intrexon und Altor Biosience, die ebenfalls europäische Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen erhalten haben und bislang nicht auf ihre Patente verzichten wollen (Foto: K.Schumann/Wilhelma / pixelio.de).

Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

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Das Mensch-Tier-Verhältnis – ein Muss für die Lehrpläne

Während das Mensch-Tier-Verhältnis auf gesellschaftlicher Ebene intensiv diskutiert wird, fristet dieses hochaktuelle Thema an deutschen Schulen und Universitäten noch immer ein Schattendasein. Deswegen hat sich der Bundesverband diesem Thema angenommen. Unsere Forderung lautet: Der Schutz der Tiere und vor allem ihre Rechte gehören in einem Rechtsstaat selbstverständlich in den Schulunterricht, in die politische Bildung und in die Lehrpläne der Universitäten.

Da sich emotionale und soziale Fähigkeiten wie Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein bereits in der frühen Kindheit entwickeln, befassen wir uns in der am 8. Juni erscheinenden Ausgabe tierrechte 2-2015 mit der Situation an unseren Schulen und Kindergärten. Und es zeigt sich: Hier ist dringender Handlungsbedarf!

Beginnend mit der Hochschule möchten wir Ihnen heute die vielversprechenden Ansätze des aufstrebenden, interdisziplinären Forschungsgebietes der "Human-Animal Studies" und die Soziologie-Professorin Dr. Birgit Pfau-Effinger vorstellen. Seit 2011 ist sie u.a. wissenschaftliche Koordinatorin der ersten sozialwissenschaftlichen Forschungsgruppe zum Mensch-Tier-Verhältnis in Deutschland (Group for Society and Animal Studies – GSA) an der Universität Hamburg. In unserem umfangreichen Interview berichtet sie über die Forschungsinhalte der Arbeitsgruppe, über die überwältigende Resonanz unter den Studierenden und wie sich das Verhältnis der Gesellschaft zu den Tieren verändert.

Hier lesen Sie das vollständige Interview:
www.tierrechte.de

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Studie: Immer mehr Veganer durch schlechtes Image der Landwirtschaft

Eine steigende Zahl von Verbrauchern sieht keine andere Möglichkeit, als sich vegan zu ernähren,  um Tiere zu schützen. Zu diesem Schluss kommt Prof. Dr. Ulrich Hamm von der Universität Kassel in einer Studie zum Image der Landwirtschaft unter Veganern. Diese Entwicklung werde noch solange weitergehen, wie Negativbeispiele für tierquälerische Haltungsbedingungen dokumentiert würden. Der Trend zu veganer Ernährung ist nach Ansicht des Agrarökonoms viel mehr als ein Modetrend oder ein Trend zu gesunder Ernährung. Ähnlich wie der Bio-Boom seit den 1970er Jahren würde er die Denk- und Handlungsweisen in der Landwirtschaft nachhaltig verändern.

Hier können Sie die Präsentation der Studienergebnisse einsehen:
www.rentenbank.de

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Kein Verbot für Küken-Schreddern

Die massenhafte Tötung männlicher Hühnerküken wird vorerst fortgesetzt. Agrarminister Christian Schmidt will – wie u.a. vom Bundesverband gefordert –  das Tierschutzgesetz nicht verschärfen. Die Bundesregierung setzt stattdessen darauf, dass die Forschung praktikable Alternativen entwickelt. Sie sei "zuversichtlich", dass in den nächsten eineinhalb Jahren eine Technologie entwickelt werde, mit dem das Geschlecht eines Kükens noch im Ei bestimmt werden und das Ei automatisch aussortiert werden könne“, schreibt Schmidts Ministerium auf eine Anfrage von Grünen.

Hier lesen Sie unseren Kommentar zur Tierwohlinitiative "Freiwillige Verbesserungen bei der Tierausnutzung":
www.tierrechte.de

Weitere Infos unter:
www.spiegel.de
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Hühnerhaltung am Pranger

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat eklatante Missstände in der Haltung von sogenannten Legehennen angeprangert: Eine artgerechte Tierhaltung sei nirgendwo garantiert, heißt es in einem neuen Bericht. Das betreffe alle Bereiche: Käfig-, Boden-, Freiland- und auch die Bio-Haltung von Hennen. Die auf maximale Leistung gezüchteten Tiere seien anfällig für Krankheiten und oft verhaltensgestört.

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des Bundesverbandes zum Welt-Ei-Tag 2014:
"Es gibt keinen Eierkonsum ohne Tierleid"

Weitere Infos unter:
www.foodwatch.org

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Japanische Studie: So hilfsbereit sind Ratten

Ratten sind nicht gerade beliebt. Zu Unrecht. Die Nager sind erstaunlich sozial – und fröhlich. Ratten können lachen. Eine aktuelle Studie zeigt, dass Ratten sozialer und hilfsbereiter sind, als bislang angenommen. Wissenschaftler von der japanischen Kwansei Gakuin University fanden heraus, dass Ratten sich gegenseitig das Leben retten. Und dafür sogar auf Futter verzichten.

Hier lesen Sie mehr:
www.sueddeutsche.de
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Zum Nachsehen: Fleisch für die Tonne

Wir Deutschen essen im Schnitt rund 60 Kilo Fleisch im Jahr. Früher galten Rind, Schwein oder Huhn als besonders wertvoll. Heute wird Fleisch oft verramscht – oder landet gleich im Müll. Es ist ein absurder Kreislauf: Um wirtschaftlich überleben zu können, müssen Bauern immer mehr produzieren. Denn der Preis für Fleisch sinkt seit Jahren. Weil dieses Lebensmittel aber so billig ist, haben offensichtlich weder Handel noch Verbraucher Hemmungen, es wegzuschmeißen: In Deutschland landen jedes Jahr rund 230.000 Rinder, vier Millionen Schweine und 45 Millionen Hühner im Hausmüll, so die Hochrechnungen der Heinrich-Böll-Stiftung.

Mehr zum Thema unter:
www.br.de

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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter:
www.tierrechte.de

Affentransporte: Aktionen und News der Air France-Kampagne unter: www.stopvivisection.net

Petition gegen die Eröffnung und Erweiterung einer Affen-Zuchtanlage für Tierversuche: www.mesopinions.com

Petition für ein  EU-weites Verbot von Vollspaltenböden in der Schweinehaltung: albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

E-Mail-Aktion gegen versteckte Tierprodukte in Lebensmitteln: www.foodwatch.de
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Termine: Demos & Co.

30. Mai 2015: Veggie Straßenfest in Nürnberg
30. Mai 2015: Der vegane Markt in Ahrweiler
31. Mai 2015: Mampf - Das vegane Sommerfest in Düsseldorf
14. Juni 2015: Veganes Sommerfest Bremen
17. Juni 2015: Tagung "Der Patentierte Affe – Schöne neue Gentechnik" in Berlin
11. Juli 2015 Vegan Street Day in Dortmund
15. August 2015: Pottdemo in Gelsenkirchen
28.-30. August 2015: Veganes Sommerfest in Berlin
22. August 2015: World Day for the End of Speciesism (weltweit)
26. September 2015: Weltweite 269-Kampagne "Respekt Life", Mahnwache in Düsseldorf
16.-18. Oktober: Messe VeggieWorld in Düsseldorf

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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