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Newsletter Tierrechte Nr. 06/17 vom 07.04.2017

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Liebe Leserinnen und Leser,introimage

Am Mittwoch, den 5. April 2017, hat mit Niedersachsen das 8. Bundesland die Tierschutz-Verbandsklage einführt. Das ist erfreulich und auch ein Erfolg für unseren Bundesverband, der sich seit Einführung des Staatsziels Tierschutz 2002 für das Klagerecht einsetzt. Nun können Tierschutzorganisationen auch in Niedersachsen, dem Land mit der höchsten Dichte industrieller Tierhaltungsanlagen, stellvertretend für die Tiere klagen. Die mitregierenden Grünen sprachen von einem "Meilenstein" für den Tierschutz. Leider schaffte es mit der Feststellungsklage nur die schwächste der drei Klageformen in den vorliegenden Gesetzentwurf. Zudem wurden – höchstwahrscheinlich auf Druck der Lobby – die Zoos aus dem Verbandsklagerecht ausgenommen. Hier lesen Sie die Rede von Miriam Staudte, der tierschutzpolitischen Sprecherin der niedersächsischen Grünen.


Wegweisender Antrag "Tierversuche beenden"tv-flyer

Der am 28. März veröffentlichte Antrag (18/11724) "Tierversuche beenden" der Bundestagsfraktion der Linken enthält viele Forderungen unseres Verbandes, wie einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan, um Tierversuche zu beenden. Die Partei fordert u.a. eine Umverteilung von Forschungsmitteln zugunsten der Weiter- und Neuentwicklung tierversuchsfreier Methoden, spezielle Förderprogramme und die Ausweitung einer tierverbrauchsfreien Lehre und Forschung. Weitere Forderungen sind das Verbot von Tierversuchen mit schweren und voraussichtlich lang anhaltenden Schmerzen und Leiden, eine nachträgliche Bewertung aller durchgeführten Tierversuche sowie eine unabhängige Schaden-Nutzen-Analyse durch die zuständigen Genehmigungsbehörden.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Bundestagspetition für ein Verbot von Tierversuchen, die mit schweren Schmerzen, Leiden und Ängsten verbunden sind. Sie läuft nur noch wenige Tage!


Menschliche Mini-Leber statt Tierversuche

Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund (IfADo) forschen an einer menschlichen Leber im Miniaturformat, an der man zukünftig die Giftigkeit von Substanzen testen könnte. Bisher müssen hierzulande für gesetzlich vorgeschriebene Giftigkeitstest noch über 600.000 Tiere jährlich ihr Leben lassen. Um mit Verfahren wie diesen einer tierversuchsfreien Zukunft näher zu kommen, fordert der Bundesverband Menschen für Tierrechte eine umfassende Gesamtstrategie für eine tierleidfreie Wissenschaft. Auf seiner Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs hat der Verband ein ausführliches Interview zum Stand der in-vitro-Leberforschung veröffentlicht. » mehr


PR für die Fleischindustrie: Das staatliche Tierwohl-Label

ferkel webBis Ostern will Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt die Kriterien für das angekündigte staatliche Tierwohllabel fest- legen. Recherchen der Süddeutschen Zeitung (SZ) und des Bayerischen Rundfunks bestätigen nun, wovor unser Verband schon im Vorfeld warnte: Nämlich, dass das Label in einer schwachen und freiwilligen Form lediglich eine PR-Maßnahme für die Fleischindustrie ist. Unter dem Titel "Täuschung mit staatlichem Gütesiegel" berichtet die SZ, dass die Kriterien sich offensichtlich an denen der vielfach kritisierten Initiative Tierwohl orientieren, die weitgehend nur die gesetzlichen Mindeststandards erfüllen. Danach soll noch nicht einmal das schmerzhafte Abschneiden der Schwänze verboten sein. Die einzige Verbesserung ist der auf einen Quadratmeter erweiterte Platz pro Schwein statt der gesetzlich vorgeschriebenen 0,75 Quadratmeter. » mehr


 Agrarminister beschließen "nationale Nutztierstrategie"

Letze Woche fand unter der Leitung des niedersächsischen Landwirtschaftsministers Christian Meyer (Grüne) die Agrarministerkonferenz (AMK) in Hannover statt. Die Mitglieder beschlossen eine nationale Nutztierstrategie, die aufzeigen soll, "wie die Tierhaltung in Deutschland in 20 Jahren aussehen soll und welche Schritte dafür wann nötig sind". Die Strategie soll u.a. die künftigen Anforderungen des Tier- und Umweltschutzes beschreiben. Die Agrarminister der Länder befürworteten außerdem eine bessere staatliche Kennzeichnung tierischer Produkte nach Tierschutzkriterien, allerdings plädierten nur die Grünen und die SPD-Ressortchefs für eine verpflichtende Kennzeichnung von Fleisch nach der Haltungsform. In Sachen Kastenstand für Sauen sprachen sich die Minister für einen grundsätzlichen Ausstieg aus. Eine Fixierung der Tiere soll nur noch für kurze Zeit möglich sein.


Flandern verbietet Schächten

Ab dem 1. Januar 2019 wird das Schächten von Tieren ohne Betäubung in der belgischen Region Flandern verboten sein. Danach ist eine Elektrobetäubung vor dem Schächtschnitt verpflichtend. Auch in der Wallonie wird derzeit ein Verbot diskutiert. Damit ist Belgien Deutschland in Sachen Schächten weit voraus, denn hierzulande ist die rituelle Schlachtung ohne Betäubung unter Auflagen immer noch erlaubt.


Angst vor dem Wolf

In ihrer Kolumne "Unter Tieren" geht Hilal Sezgin der Frage nach, warum es schlimmer ist, wenn ein Wolf ein Schaf tötet, als wenn ein Jäger einen Fuchs tötet. Anscheinend, so Sezgin, sind unsere Ängste, was von der "Natur" droht, verzerrt. » mehr

 

 


 TV-Tipps zum Nachsehen

ZDF: Leiden für die Wissenschaft, Pro und Contra Tierversuche » mehr

ARD: Tierkontrolleur – Letzte Rettung Amtstierarzt, Sendetermin Sa, 08.04.17, 16:30 Uhr. » mehr


 

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