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Newsletter Tierrechte Nr. 06/16 vom 23.03.2016

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

gut zu speisen ist mit Ostern fast ebenso eng verbunden wie das Osterei.
Vergessen sollten wir dabei nicht, dass für Hühner, Lämmer, Kaninchen, Lachse und andere Tiere das höchste christliche Fest mit Leid und Tod verbunden ist. Der beste Tierschutz ist es deshalb, den Speiseplan ohne Eier und Produkte vom Tier auszurichten. Damit dies leichter fällt, haben wir das Rezeptportal culinaria-vegan.de geschaffen. Dort finden Sie beispielsweise Tipps, wie sich Eier, Milch und Sahne in Kuchen und Süßspeisen ersetzen lassen oder welche Alternativen es zu Gyros oder Schnitzel gibt. Speziell für das Oster-Menü stehen unter "Hauptspeisen" etliche Rezepte für fleischlose Braten oder köstliche Kuchen. Besuchen Sie unser Informations- und Rezeptportal www.culinaria-vegan.de.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe, entspannende und wärmende Osterfeiertage!


kkenKeine Osteridylle für Küken: Regierung verhindert Schredder-Verbot

Bis zu 50 Million Eintagsküken werden jährlich in Deutschland direkt nach dem Schlupf getötet, weil die männlichen Nachkommen der sogenannten Legehennen für die Unternehmen aus ökonomischer Sicht "wertlos" sind. Sie legen keine Eier und sie zu mästen, lohnt sich nicht, da sie zuchtbedingt weniger Fleisch ansetzen als sogenannte Masthähnchen. Trotz anhaltender Kritik an der Massentötung von männlichen Küken ist die große Koalition gegen ein gesetzliches Verbot. Anlässlich des Osterfestes protestiert unser Bundesverband in einer Pressemeldung gegen die Entscheidung der Bundesregierung, das massenhafte Töten männlicher Eintagsküken weiter zu erlauben.

Kommentar des Bundesverbandes

Letzte Woche beantragte die Bundestagsfraktion von Bündnis90/die Grünen ein Verbot der umstrittenen Praxis. Doch der der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Grünen und Linken im Bundestag abgelehnt. Die Regierungsfraktionen setzen stattdessen auf ein neues Verfahren, dass eine Geschlechtererkennung im Ei ermöglicht, so dass männliche Küken gar nicht erst schlüpfen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will so erreichen, dass die Kükentötung schon im kommenden Jahr beendet wird. Statt diese skandalöse Praxis endlich konsequent zu verbieten, bevorzugt die Regierung eine weiche Lösung für die Industrie. Richtig wäre der umgekehrte Weg: Erst das Verbot sorgt dafür, dass das neue Sortierverfahren der Eier so schnell wie möglich einsetzbar wird.


Cover-broschuere-tv-001Neu: Broschüre Tierversuche

Unsere 12-seitige Broschüre "Tierversuche – das Ende ist überfällig!" im vierfarbigen DIN A 5 Format informiert ausführlich über das Thema Tierversuche. Sie beschreibt, welche und wieviele Tiere in Tierversuchen eingesetzt werden und erklärt, warum Versuche am Tier unmoralisch, unwissenschaftlich und unmedizinisch sind. Über die Kritik hinaus stellt sie Beispiele für tierversuchsfreie Verfahren sowie Strategien und Lösungsansätze vor.

Hier geht es zu unserem Online-Shop.

 

 


Tierschutz-Verbandsklage in Niedersachsen in den Landtag eingebracht

Der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung (Drucksache Nr. 17/5329) wurde am 10.03.2016 in den Landtags eingebracht und zur Beratung an den Landwirtschaftsausschuss überwiesen. Dieser hat in seiner Sitzung am 16.03.2016 Verfahrensfragen hierzu erörtert. Unser Bundesverband hat zum ersten Gesetzentwurf im November 2014 sowie zum zweiten Gesetzentwurf im September 2015 Stellung genommen. Im zweiten Gesetzentwurf wurde ein gravierender Fehler behoben: Das Gesetz umfasst jetzt auch die wichtigen Mitwirkungs- und Klagerechte bei Stallbauten.


Wildtiere im Zirkus sollen verboten werden

In der letzten Woche hat der Bundesrat auf Initiative von Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen einen neuen Anlauf genommen, um die Haltung vor allem von Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörnern, Nilpferden und Affen (nicht-menschlichen Primaten) in Zirkussen zu verbieten. Mit einem Entschließungsantrag will der Bundesrat die Bundesregierung zum Handeln zwingen. Übergangsfristen soll es demnach nur für bereits im Zirkus lebende Tiere geben, die keine Verhaltensstörungen wie aggressives oder depressives Verhalten zeigen. Die Länder fordern zudem Regeln für Zirkustiere, für die das Verbot nicht gilt, etwa Pferde. Ob der Antrag bei der Bundesregierung auf Resonanz treffen wird, ist allerdings fraglich. Bereits 2003 und 2011 gab es ähnliche Vorstöße. Ein Verbot nach dem Tierschutzgesetz ist nur dann möglich, wenn die Tiere an wechselnden Orten nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden gehalten oder transportiert werden könnten, heißt es aus dem Landwirtschaftsministerium.


Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • 26. März 2016: Osterdemo für Tierrechte in Köln
  • 14. April 2016: Vortrag "Konsequenzen partizipativer Forschung mit nicht-menschlichen Akteuren" in Heidelberg
  • 23. April 2016: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche
  • 30. April bis 1. Mai 2016: VeggieWorld München

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonderstr. 4a 52072 Aachen, Deutschland
Fon 02 41-15 72 14
Fax 02 41-15 56 42
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