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Newsletter Tierrechte Nr. 06/12 vom 23.03.2012

23.03.2012

Inhalt

  • Pressemitteilung: Saarland – Parteien zum Tierschutz
  • Mehr Tierschutz: Hamburg beschließt neue Gesetze
  • NRW: Tierschutz-Verbandsklage vorerst ausgebremst
  • Tierverbrauch im Studium: Keine Nachteile für Gewissensfreiheit
  • Zukunftsdialog: Bitte stimmten Sie gegen Tierverbrauch
  • Gentechnik ist verantwortlich für steigende Tierversuchszahlen
  • Kosmetik: Konferenz zu tierversuchsfreien Verfahren
  • Tiertransporte: EU-Parlament nimmt Schriftliche Erklärung an
  • Erfolg: Pelzfarmen scheitern vor Gericht
  • Robben: Kanada eröffnet die Jagdsaison
  • Stadttauben: Helfer für Wuppertal gesucht
  • In eigener Sache: Englische Muttersprachler gesucht
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 22.03.2012

Landtagswahl im Saarland – Parteien zum Tierschutz

Zur Landtagswahl am 25.März 2012 hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte die bisher im Landtag vertretenen Parteien nach ihren aktuellen Tierschutzzielen befragt. Dabei stehen drängende Tierschutzthemen im Vordergrund: die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage, die Förderung von Tierversuchsersatzverfahren und die Verbesserung der Tierhaltung in der Landwirtschaft.

Lesen Sie hier die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

In diesem Jahr werden drei Landtagswahlen stattfinden. Die nächste ist die Wahl im Saarland. Der Bundesverband hat die Landesparteien im Vorfeld nach ihren Tierschutzzielen für die nächste Legislatur befragt und alle wichtigen Tierschutz-Informationen aus den Wahlprogrammen der Parteien sowie eine Übersichtstabelle zur schnellen Orientierung online gestellt unter: www.tierschutzwatch.de

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Mehr Tierschutz: Hamburg beschließt neue Gesetze

Der Hamburger Senat hat am 13. März mehrere Gesetzentwürfe beschlossen, die den Tierschutz in der Hansestadt deutlich voranbringen. Zum einen soll die Tierschutz-Verbandsklage in Form der Feststellungsklage eingeführt werden. Außerdem soll die private Haltung gefährlicher Tiere in Hamburg grundsätzlich verboten und die Kastration von verwilderten Katzen stärker unterstützt werden. Damit greift die SPD-Alleinregierung zwei ihrer Wahlversprechungen auf.

Mehr zu den Vorhaben unter: www.hamburg.de und www.tierschutzwatch.de

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NRW: Tierschutz-Verbandsklage vorerst ausgebremst

Seit dem 14.März ist klar, dass die rot-grüne Minderheitsregierung in NRW wegen der Uneinigkeit bei den Haushaltsverhandlungen nach knapp zwei Jahren beendet ist. Neuwahlen müssen nun bis spätestens zum 13.Mai erfolgen. Leider bedeutet dies auch, dass die Tierschutz-Verbandsklage vorläufig auf Eis liegt, obwohl die Verabschiedung kurz bevor stand. Allerdings stehen die Chancen für eine rot-grüne Mehrheit bei den Neuwahlen gut und somit auch für die Einführung des wichtigen Klagerechtes.
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Tierverbrauch im Studium: Keine Nachteile für Gewissensfreiheit

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besteht ab dem Sommersemester 2012 keine Verpflichtung mehr, Tiere zu sezieren. Das Wissenschaftsministerium teilt nun in der Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD Details zur Ausgestaltung des Alternativenprogramms mit. Daraus geht hervor, dass das Entwicklungsprogramm zur praktischen Umsetzung neuer Alternativen finanziell gesichert ist und verstärkt fortgesetzt werden soll.

Großes Manko bleibt aber, dass bei Studierenden, die das Alternativprogramm zum Sezieren nutzen, ein Vermerk ins Zeugnis kommen soll, der für sie evtl. Nachteile haben könnte. Der Bundesverband hat sich darum mit seinem Projekt SATIS nochmals an die Universitätsleitung wie auch an die Ministerien in Rheinland-Pfalz gewandt und gefordert, dass durch Alternativen und Gewissensfreiheit keine Nachteile entstehen dürften. Darüber hinaus wies der Verband auf die mögliche Verwendung von Spendertieren hin, wodurch auch im Alternativprogramm seziert werden könnte und der Vermerk im Zeugnis überflüssig würde.

Hier können Sie sich die Kleine Anfrage der rheinland-pfälzischen SPD als PDF herunterladen: www.tierschutzwatch.de

Hier können Sie sich das Schreiben des Bundesverbandes an Universitätsleitung und Ministerien als PDF herunterladen: www.satis-tierrechte.de

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Zukunftsdialog: Bitte stimmten Sie gegen Tierverbrauch

Unter der Überschrift "Menschlich und erfolgreich. Dialog über Deutschlands Zukunft" können Themen vorgeschlagen werden, die die Bundeskanzlerin dann mit Fachleuten diskutiert. Wir fanden, dass die Gewissensfreiheit in der Aus- und Weiterbildung bzw. die Möglichkeit, alternative Lehrmaterialien und humane Lehrmethoden zu nutzen dazugehören und haben das Thema vorgeschlagen.

Damit das Thema auf die Agenda kommt, müssen nun allerdings viele Menschen "dafür" stimmen. Bitte tun Sie dies unter: www.dialog-ueber-deutschland.de

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Gentechnik ist verantwortlich für steigende Tierversuchszahlen

Obwohl zunehmend ausgezeichnete tierversuchsfreie Verfahren zur Verfügung stehen, steigt die Zahl der Tierversuche seit Jahren an. Der Anstieg ist insbesondere auf gentechnisch veränderte Tiere zurück zu führen.

Mehr Infos unter: www.br.de

Mehr Infos zur Tierversuchsstatistik unter: www.tierrechte.de

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Kosmetik: Konferenz zu tierversuchsfreien Verfahren

Der Bundesverband hat diese Woche an einem Treffen des Center für Alternatives to Animal Testing (CAAT) in Brüssel teilgenommen. Darin ging es um Inhalte und die Einschätzung des Zeitrahmens, der erforderlich ist, um die herkömmlichen Testverfahren in der Kosmetik an Tieren durch neue Methoden vollständig und endgültig abzulösen. Nach derzeitigem EU-Recht darf ab März 2013 nur noch Kosmetik verkauft werden, die nicht in Tierversuchen getestet worden ist. Allerdings droht dieses Verkaufsverbot wieder verschoben oder zumindest eingeschränkt zu werden. Daher bemühen sich Forscher aus aller Welt um einen ganzheitlichen Ansatz. Die Treffen dienen dem Informationsaustausch und geben einen Überblick, was an Forschung noch geleistet werden muss.

Bitte unterzeichnen Sie auch die Kampagne gegen Tierversuche für Kosmetik unter:
www.nocruelcosmetics.org

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Tiertransporte: EU-Parlament nimmt Schriftliche Erklärung an

Am 15.März hat das Europäische Parlament die Schriftliche Erklärung 49/2011 "zur Festsetzung einer Obergrenze von acht Stunden für den Transport von zur Schlachtung bestimmten Tieren in der EU" angenommen. Das heißt, dass endlich eine Maximaldauer von Schlachttiertransporten von höchstens acht Stunden in die Tiertransport-Verordnung (Nr. 1/2005) aufgenommen wird.

Mit 395 Unterzeichnern hatten deutlich mehr als die erforderlichen 378 Abgeordneten die Erklärung unterzeichnet. Sie wird nun der EU-Kommission und den Regierungen der Mitgliedsstaaten vorgelegt. Dieser Erfolg wurde möglich durch die 8hours-Kampagne, die auch vom Bundesverband unterstützt wurde. Mit ihr gelang es, über 1 Million Unterschriften für die Begrenzung der Tiertransportdauer zu sammeln.

Falls Sie noch nicht unterzeichnet haben, so können Sie dies noch tun unter: www.8hours.eu

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Erfolg: Pelzfarmen scheitern vor Gericht

Zwei Pelzfarmen aus dem Münsterland hatten vor dem Verwaltungsgericht Münster gegen die Auflagen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung geklagt – und am 9. März verloren. Nach der Verordnung, die schon seit Ende 2011 in Kraft ist, hätten die Betreiber u.a. größere Käfige für Nerze einführen müssen. Dagegen klagten die Betreiber der Nerzfarmen in Hörstel und Borken mit der Begründung, das Geschäft werde für sie durch den Umbau der Käfige unrentabel und die Tierschutzvorgaben kämen einem Berufsverbot gleich.

Das Verwaltungsgericht wies die Klage auf Weiterbetrieb zurück und bestätigte die Verfügungen der Kreisveterinärämter auf Schließung der Pelzfarmen aufgrund des Verstoßes gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung. Die Bundesverordnung wurde bereits 2006 erlassen und gewährte den Betreibern lange Übergangsfristen. In einem ähnlichen Gerichtsverfahren wies das Verwaltungsgericht Düsseldorf kürzlich die Klage eines Pelztierfarmers ebenfalls ab. Für die vielen Pelzfarmbetreiber, die die Vorgaben ebenfalls noch nicht umgesetzt haben, hat das Urteil Signalwirkung. Der Bundesverband fordert ein komplettes Verbot der tierquälerischen Pelzfarmen.
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Robben: Kanada eröffnet die Jagdsaison

Trotz internationaler Proteste hat die kanadische Regierung wieder 400 000 Sattelrobben für die Jagd freigegeben – und dies obwohl ist die Robben-Population durch mangelnde Eisflächen stark bedroht ist und es zu wenige Abnehmer für die Felle gibt.

Mehr Infos unter: www.faz.net

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Stadttauben: Helfer für Wuppertal gesucht

Das tierschutzkonforme Stadttaubenmanagement kommt auch in der Stadt Wuppertal voran. Nachdem die Stadttauben vor Kurzem in den Turm des Verwaltungshauses in der Elber­felder City einziehen konnten, ist ein weiterer Schlag in Oberbarmen geplant. Um die Schläge regelmäßig betreuen zu können, suchen die Tierschützer weitere Freiwillige vor Ort.

Wer in Wuppertal und Umgebung wohnt und sich in dem Projekt engagieren möchte, kann sich melden bei:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr zum Stadttaubenmanagement unter:
www.tierrechte.de

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In eigener Sache: Englische Muttersprachler gesucht

Für InVitroJobs, unser zweisprachiges Portal für tierversuchsfreie Forschung, suchen wir englische Muttersprachler, die uns ab und zu auf ehrenamtlicher Basis englische Texte Korrektur lesen können.

Mehr zum Portal unter: www.invitrojobs.de

Bitte melden unter:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Vielen Dank!
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Termine: Demos & Co.

Samstag, 24. März 2012: Demonstration gegen Zoophilie in Köln
Samstag, 24. März 2012: Demo gegen "Reiten - Jagen - Fischen" in Erfurt
Freitag, den 30. März 2012: Kundgebung vor Delfinarium, Duisburg
Samstag, den 31. März 2012: Demo gegen die Delfinhaltung in Nürnberg
Samstag, den 31. März 2012: Mahnwachen "Fair Play for strays" gegen die Tötung von Straßentieren in diversen Städten

Alle Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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