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Newsletter Tierrechte Nr. 05/17 vom 25.03.2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

Wappen des Saarlandsdas Jahr 2017 steht unter dem Zeichen der bevorstehenden Wahlen. Am Sonntag wählt das Saarland einen neuen Landtag. Am 7. Mai folgen Schleswig-Holstein und am 14. Mai Nordrhein-Westfalen. Der Höhepunkt des Wahljahrs ist die Bundestagswahl am 24. September. Damit Sie wissen, welche Parteien sich für die Tiere einsetzen, bereiten wir die relevanten Informationen für Sie auf.

In Sachen Tierschutz hat das schwarz-rot regierte Saarland bisher durchaus Tierschutz-Profil gezeigt. Die saarländische CDU ist die einzige, die 2013 ja zur Tierschutz-Verbandsklage gesagt hat. Im Februar 2014 folgte die Berufung eines ehrenamtlichen Tierschutzbeauftragten. Diese Kombination gab es 2013 nur im Saarland.

Konkrete Tierschutzvorhaben finden sich in den Wahl- programmen von SPD, Grüne, Linke und Piraten. Mit sieben Seiten gehen die Grünen am ausführlichsten auf den Tierschutz ein.  In den Wahlprogrammen von CDU und FDP finden sich allerdings keine Aussagen zum Tierschutz.

Um Ihnen einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir eine Übersichtstabelle für Sie zusammengestellt.

Weitere Infos zur Landtagwahl im Saarland erfahren Sie hier.


NRW: Tierschutz-Verbandsklage bleibt (vorerst)
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Am 17. März 2017 scheiterte die CDU mit ihrem Antrag, die Tierschutz-Verbandsklage in NRW abzuschaffen. Nur die FDP unterstützte den Antrag der Christdemokraten. SPD, Grüne und Piraten verteidigten das Gesetz, das seit Juli 2013 in Kraft ist. Unser Bundesverband hatte über zehn Jahre hart für das Klagerecht gekämpft.

Doch diesen Zeitpunkt wollte die CDU nicht abwarten. Sie behauptete, die anerkannten Tierschutzverbände blockierten mit Hilfe der Tierschutz-Verbandsklage Stallneubauten und Tierversuche. Schuld daran trage die rot-grüne Landesregierung, die das Gesetz geschaffen und zudem die falschen Tierschutzorganisationen als mitwirkungsberechtigt und klagebefugt anerkannt habe.

Die Behauptungen der CDU sind mehr als nur sachlich falsch. Das Verhalten der Christsozialen zeigt, dass sie jenseits der Schamgrenze angekommen ist. Ihr ist jedes Mittel recht, um für die Landtagswahl am 14. Mai auf Stimmenfang zu gehen.  

Hier können Sie die Landtagsdebatte nachsehen.


Bitte Mitstimmen: Online-Petition für den Erhalt der Verbandsklage in NRW

Die Abstimmung am 17. März ist kein Garant für den dauerhaften Erhalt des Klagerechts in NRW. Denn am 14. Mai wird in NRW gewählt. Dann kommt es besonders auf die Standhaftigkeit der SPD an. Bitte machen Sie mit bei der Online-Petition, die die Landesregierung und insbesondere die SPD auffordert, sich zum Tierschutz-Verbandsklagerecht in Nordrhein-Westfalen zu bekennen. VIELEN DANK!Hier kommen Sie zur Petition für den Erhalz der Verbandsklage in NRW.


Dringend: Bundestagspetition gegen schwer belastende Tierversuche

Eine neue Bundestagspetition fordert das Verbot von Tierversuchen, die mit schweren Schmerzen, Leiden und Ängsten verbunden sind. Die EU ermöglicht Deutschland dieses Verbot, doch es wird nicht umgesetzt. Nach Ansicht des Bundesverbandes ist das Verbot überfällig und äußert wichtig. Bis zum 11. April werden mindestens 50.000 Mitzeichner benötigt, damit eine öffentliche Anhörung stattfindet.
Bitte stimmen Sie für ein Verbot von schwer belastenden Tierversuchen.


 Kükentötung: Schmidt kann Ausstiegsdatum nicht halten

küken-webIm Januar hatte Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt noch auf der "Grünen Woche"  angekündigt, dass das massenhafte Schreddern von Küken 2017 enden werde. Doch beteiligte Wissenschaftler sagen, dass die Technik zur Geschlechterbestimmung im Ei erst in drei Jahren in den Brütereien stehen werde. Das heißt, dass weiterhin fast 50 Millionen männliche Küken jährlich kurz nach dem Schlupf getötet werden. >> mehr


Erfolg: EU-Parlament verbietet tierquälerische Kaninchenhaltung

In der Plenarsitzung am 14. März 2017 hat das EU-Parlament mit großer Mehrheit für ein Verbot von Kaninchenkäfigen in der EU gestimmt. Dies ist ein Erfolg der ständigen Proteste der Tierschutz- und Tierrechtsbewegung und der Initiative von Stefan Eck (MdEP). Nun kann endlich eine Gesetzgebung über EU-weite Mindeststandards für Mastkaninchen auf den Weg gebracht werden. Der aktuelle Erfolg ist ein entscheidender erster Schritt gegen die Mästerinteressen.

Unsere Proteste gegen tierquälerische Haltungsvorgaben und gegen den Fleischverzehr dürfen aber nicht nachlassen, denn bisher spüren die Tiere noch nichts von den guten Absichten. Nun muss die Tierschutz- und Tierrechtsbewegung weiter Druck machen, damit die EU-Kommission das Käfigverbot tatsächlich auch ausarbeitet.
Hier lesen Sie das Plenarsitzungsdokument.


Gesucht: Stellvertretende/r Tierheimleiter/in auf Teneriffa

Der Tierschutzverein Arche Noah Teneriffa e.V. sucht ein/e Stellvertretende/r Tierheimleiter/in für sein Tierheim auf der Kanareninsel Teneriffa. Hier lesen Sie das komplette Stellenangebot


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