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Newsletter Tierrechte Nr. 05/15 vom 02.04.2015

NL

 

Inhalt:

  • Jenseits der Oster-Idylle: Das Kaninchen ist das Versuchstier des Jahres 2015
  • Pressemitteilung des Bundesverbandes zur Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene
  • Kükentötung: NRW und Niedersachsen wollen Verbot
  • Das Ende der Milchquote und das Leid der Kühe
  • WWF-Ernährungs-Studie: "Wir sind dabei unseren Planeten leer zu fressen"
  • Interview zur bio-veganen Landwirtschaft
  • Großbritannien verbietet Tierversuche für Haushaltsprodukte
  • Kirche und Tiere: Interview zum Schöpfungsoratorium "Mit allen Augen"
  • Jagd: Online- und Postkarten-Aktion
  • Ei-Konsum: Zahlenspiele zu Ostern
  • Rezepte für ein tierleidfreies Osterfest
  • Neu: Flugblatt zu Tierversuchen
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Jenseits der Oster-Idylle: Das Kaninchen ist das Versuchstier des Jahres 2015

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat das Kaninchen zum Versuchstier des Jahres 2015 ernannt. Jedes Jahr sterben über 95.000 Kaninchen in deutschen Tierversuchslaboren.

Dabei gibt es für viele Untersuchungen tierversuchsfreie Methoden, sodass die Kaninchenzahl stark abnehmen müsste. Sie ist aber seit zehn Jahren unverändert hoch.

In einem Daten- und Faktencheck untersucht der Tierrechtsverband umfassend die Gründe für diese Stagnation und fordert die Abstellung der Ursachen von Politik, Wissenschaft und Industrie ein.

Ausführliche Informationen zum Versuchstier des Jahres 2015 unter:

Der Bundesverband dankt dem Ehepaar Marion und Lutz Schöniger, das die diesjährige Schirmherrschaft übernommen hat, ganz herzlich für die Unterstützung dieses wichtigen Projektes.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 27.03.2015

Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene: Aktuelles Gutachten bestätigt Forderung von Menschen für Tierrechte

Der Bundesverband Menschen für Tierrechte sieht sich durch das aktuelle Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats für Agrarpolitik "Wege zu einer gesellschaftlich akzeptierten Nutztierhaltung" bestätigt. Das Expertengremium stellt eindeutig fest, dass die tierquälerische Intensivtierhaltung nicht zukunftsfähig ist und fordert die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Hier können Sie sich das Gutachten herunterladen:
www.bmel.de

Lesen Sie dazu auch den Kommentar "Tierische Ohrfeige" von Jost Maurin: www.taz.de
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Kükentötung: NRW und Niedersachsen wollen Verbot

Der grüne NRW-Umweltminister Johannes Remmel hat am Montag angekündigt, im Bundesrat einen Antrag auf Änderung des Tierschutzgesetzes einzubringen. Ziel ist ein schnellstmögliches Verbot der massenhaften Tötung männlicher Küken. Demgegenüber äußerte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) im Rahmen seines Besuchs bei der Universität Leipzig, das Töten männlicher Küken spätestens bis 2017 beenden zu wollen.

Die Universität arbeitet an einem Verfahren zur Geschlechts-Früherkennung. Bis Ende 2016 soll ein Proto-Typ für ein Gerät fertiggestellt sein, der das Geschlecht im nur drei Tage bebrüteten Ei bestimmt und die Eier entsprechend automatisch sortiert. Sobald ein solches Gerät auf dem Markt erhältlich sei, so Schmidt, gebe es für die Brütereien keine Rechtfertigung mehr, männliche Küken auszubrüten und zu töten. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) drängt derweil auf eine schnellere Umsetzung und vor allem ein verbindliches Enddatum.

Mehr Infos unter:
www.topagrar.com

Infos zur spektroskopischen Geschlechtsbestimmung im Hühnerei:
www.bmel.de

Hier sehen Sie einen WDR-Beitrag, indem sich die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes für ein gesetzliches Verbot der Kükentötung ausspricht unter: www1.wdr.de

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Das Ende der Milchquote und das Leid der Kühe

Zum 1. April fällt die Milchquote der EU weg. Das könnte den Trend zur "Turbokuh" noch beschleunigen. In dem Beitrag des SWR kritisiert die Tierärztin und stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes, Christiane Baumgartl-Simons, dass die hohe Milchleistung von bis zu 50 Litern am Tag (zum Vergleich: ein Kalb trinkt ca. 8 Liter am Tag) die Tiere körperlich auszehrt. Die Kühe werden deswegen bereits in einem jugendlichen Alter von durchschnittlich 5 Jahren geschlachtet.

Hier können Sie den Beitrag sehen:
www.ardmediathek.de

Weitere Informationen zum Leid der Milchkühe finden Sie hier:
www.tierrechte.de
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WWF-Ernährungs-Studie: "Wir sind dabei unseren Planeten leer zu fressen"

Die Ackerflächen zur Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung werden nach einer gestern veröffentlichten Studie des WWF zu Ernährung und Ressourcenverbrauch immer knapper. Die Naturschutzorganisation plädiert für eine Umstellung der Ernährung. Vor allem der enorme Konsum tierischer Lebensmittel wie Fleisch, Milch und Eier sei sowohl ökologisch als auch gesundheitlich kritisch zu bewerten.

Weitere Infos unter: www.wwf.de

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Interview zur bio-veganen Landwirtschaft

Der Diplom-Ingenieur für Ökologische Landwirtschaft Daniel Mettke vom Biologisch-Veganen Netzwerk berichtet im Interview über die bio-vegane Landwirtschaft und beantwortet Fragen, die besonders VerbraucherInnen interessieren.

Zu lesen unter:
www.oekolandbau.de

Weitere Infos zur bio-veganen Landwirtschaft unter:
www.tierrechte.de

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Großbritannien verbietet Tierversuche für Haushaltsprodukte

Das britische Innenministerium hat ein Verkaufsverbot für an Tieren getestete Haushaltsprodukte ab dem Oktober 2015 verfügt. Das Verkaufsverbot gilt für Produkte, die von Privatpersonen zu Zwecken der Nutzung im Hause oder Garten gekauft werden und umfasst Reinigungsprodukte, Polituren, Seifen, Farb- und Dekorationsmaterialien, Waschmittel, Klebemittel und Lufterfrischer.

Das Verkaufsverbot war bereits am 12. März bekanntgegeben worden. Tierversuchsvorhaben zum Test von Chemikalien für Haushaltsprodukte, die bereits geplant sind und nicht durch andere Vorschriften vorgesehen sind, brauchen ein spezielles Proposal, um eine Zulassung zu erhalten. Der Bundesverband wird den englischen Vorstoß zum Anlass nehmen, ein Verbot von Tierversuchen für Haushaltsprodukte auch für Deutschland einzufordern.

Hier lesen Sie mehr zum Thema:
www.invitrojobs.de

Lesen Sie hierzu auch die Pressemitteilung des Bundesverbandes "Nein zu Tierversuchen für Putz- und Reinigungsmittel" unter: www.tierrechte.de
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Kirche und Tiere: Interview zum Schöpfungsoratorium "Mit allen Augen"

Der Priester und Biologe Dr. Rainer Hagencord leitet das Institut für Theologische Zoologie in Münster. Im Interview mit dem Bundesverband berichtet er von der bevorstehenden Tournee des Schöpfungsoratoriums "Mit allen Augen" und von dem sich wandelnden Verhältnis zu den Tieren.

 

 

Das Interview und weitere Informationen zum  Schöpfungsoratorium, finden Sie unter: www.tierrechte.de

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Jagd: Online- und Postkarten-Aktion

Die Novelle des Landesjagdgesetzes in NRW geht in den nächsten Wochen in die heiße Phase. Da die Novelle des grünen Umweltministers Johannes Remmel Verbote besonders tierquälerischer Jagdpraktiken vorsieht, laufen die Jäger derzeit Sturm gegen das Gesetz.

Damit die Tierschutzverbesserungen dem Lobbyangriff der Jäger nicht zum Opfer fallen, ist es nun wichtig, Druck für die Novelle zu machen.

Bitte machen Sie mit bei unserer Online-Aktion unter:
www.tierrechte.de

Bitte bestellen Sie unsere kostenlosen Protestpostkarten unter:
www.tierrechte.de
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Ei-Konsum: Zahlenspiele zu Ostern

Pünktlich zu Ostern veröffentliche das Bundeslandwirtschaftsministerium diese Woche als "Zahl der Woche" die Menge an Eiern, die jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr 2014 gegessen hat: Es sind 231. Während das Ministerium über die steigenden Exportzahlen berichtet, machen wir eine andere Rechnung auf.

Eine sogenannte Legehenne legt bis zu 360 Eier in 14 Monaten. Da danach die Legeleistung der Henne nachlässt, ist es für die Betriebe nicht mehr lohnend, das ausgezehrte Tier weiter einzusetzen. Sie wird als "Suppenhuhn" geschlachtet. Wenn ein Bundesbürger 231 Eier im Jahr isst, dann verbraucht er damit auch 64 Prozent der Lebenszeit einer Henne. Diese Zahl sollten wir uns merken...
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Rezepte für ein tierleidfreies Osterfest

Gut zu speisen ist mit Ostern fast ebenso eng verbunden wie das Osterei. Für ungezählte Hühner, Lämmer, Kaninchen, Lachse und andere Tiere ist das höchste christliche Fest jedoch mit Leid und Tod verbunden. Der beste Tierschutz ist es deshalb, seinen Speiseplan ohne Eier und Produkte vom Tier auszurichten.

Damit dies leichter fällt, hat unser Verband das Rezeptportal culinaria-vegan.de geschaffen. Dort finden sich beispielsweise Tipps für veganes Rührei, wie sich Eier, Milch und Sahne in Kuchen und Co. ersetzen lassen oder welche Alternativen es zu Gyros oder Schnitzel gibt. Speziell für den Oster-Brunch oder das Oster-Menü stehen unter "Hauptspeisen" etliche Rezepte für fleischlose Braten oder eine pikante Ostertorte. Auch der traditionell begehrte Osterzopf fehlt nicht.

Informations- und Rezeptportal: www.culinaria-vegan.de
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Neu: Flugblatt zu Tierversuchen

Ab jetzt können Sie unser neues Kurz-Flugblatt "Schluss mit Tierversuchen – das Ende ist möglich und nötig" in unserer Geschäftsstelle bestellen. Das vierfarbige Flugblatt im DIN A 5-Format informiert, warum Tierversuche abzulehnen sind und stellt Strategien für eine tierversuchsfreie Zukunft vor. Ein Paket mit 100 Stück kostet 3,50 €.

Hier können Sie das Flugblatt bestellen:
www.tierrechte.de

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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter: www.tierrechte.de

Kampagne für tierversuchsfreie Kosmetik weltweit: www.crueltyfreeinternational.org

Petition gegen die Eröffnung und Erweiterung einer Affen-Zuchtanlage für Tierversuche: www.mesopinions.com

Petition: Qualschlachtungen stoppen unter: www.albert-schweitzer-stiftung.de

Unterschriftenaktion: Keine Gülle ins Trinkwasser unter: www.campact.de

Petition gegen die Fuchsjagd: www.wildtierschutz-deutschland.de

Affentransporte: Aktionen und News der Air France-Kampagne unter: www.stopvivisection.net

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Termine: Demos & Co.

20.- 24. April 2015: Aktionswoche gegen Tierversuche in Jena
11. April 2015: Vegan Spring in Hannover
18. April 2015: Aktionstag gegen Tierversuche in Düsseldorf
Freitag, 24. April 2015: Fachgespräch: "Tierethik" der Grünen BT-Fraktion in Berlin
Freitag, 24. April 2015: Podiumsgespräch „Forschung ohne Tierversuche“ in Berlin
Freitag, 24. April 2015: Schöpfungsoratorium: Mit allen Augen in Münster
Samstag, 25. April 2015: Großdemo in Berlin zum Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche
Samstag, 25. April 2015: Veganes Frühlingsfest im Tierheim Düsseldorf
Samstag, 25. April 2015: Schöpfungsoratorium: Mit allen Augen in Düsseldorf
Sonntag, 26. April 2015: Schöpfungsoratorium: Mit allen Augen in Recklinghausen
2.-3. Mai 2015: Veggie Expo in München
9. Mai 2015: Veggie Markt in Köln
Sonntag, 24. Mai 2015: Vegan Street Day in Stuttgart
Samstag, 30. Mai 2015: Veggie Straßenfest in Nürnberg
Samstag, 30. Mai 2015: Der vegane Markt in Ahrweiler
Sonntag, 14. Juni 2015: Veganes Sommerfest Bremen

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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