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Newsletter Tierrechte Nr. 03/16 vom 10.02.2016

 

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Inhalt

  • Tierleid hinter verschlossenen Türen: Wann kommt das Heimtierschutzgesetz?
  • Pelztiere: CDU blockiert Tierschutz
  • Wichtiges Rüstzeug: Der Kommentar zum Tierschutzgesetz
  • Biofleisch-Pionier täuschte Kunden
  • Veganer-Kolumne von Hilal Sezgin: Bedenkenloses Aufschlitzen von Fischen
  • Notfall: 50 Tauben suchen dringend ein neues Zuhause
  • Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

Tierleid hinter verschlossenen Türen: Wann kommt das Heimtierschutzgesetz?

Liebe Leserinnen und Leser,

millionenfaches Tierleid ereignet sich nicht nur in Mastanlagen und Tierversuchslaboren, sondern auch hinter deutschen Haustüren. Über 28 Millionen Heim- und Haustiere sind ihren Haltern in der geschützten und somit abgeschotteten Privatsphäre ausgeliefert. Hier ist es äußert schwierig, Tierschutzvergehen überhaupt festzustellen und auch wenn sie bemerkt werden, kommt es nur in besonders extremen Fällen vor, dass einem Halter ein Tier von den Behörden entzogen wird. Deswegen fordert der Bundesverband ein Heimtierschutzgesetz, das Haltung und Umgang mit Heimtieren verbindlich regelt. Dies soll auch einen Sachkundenachweis für Halter, die Einführung eines Hundeführerscheins für Hundehalter, ein Verbot von „Qualzuchten" sowie das Ende der Wildtierhaltung in Privathand und von Exotenbörsen beeinhalten. Hier lesen Sie mehr zum Thema.

hund und katzSogenannte "Heimtiere" leiden in Zucht, Handel und in Privathand. Viele soziale Tiere, die Gesellschaft brauchen, "leben" in Einzelhaft. Die Käfige sind meist zu klein und bieten keine ausreichenden Beschäftigungsmöglichkeiten, viele Tiere leiden unter Verhaltensstörungen, Käfigneurosen, Fehlernährung und anderen vermeidbaren Erkrankungen. Hören Sie eine informative Sendung zum "Heimtiergesetz" auf SWR 2, in dem auch Christina Ledermann vom Bundesverband zu Wort kommt.


Pelztiere: CDU blockiert Tierschutz

Der Bundesrat hatte im Juli 2015 einen Gesetzentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen, der die Pelztierhaltung in Deutschland verbieten soll. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte sich ebenfalls öffentlich für ein Verbot der Pelztierhaltung ausgesprochen. Nun macht die CDU-Bundestagsfraktion eine Kehrtwende und stellt sich gegen die Linie des eigenen Bundesministers. Laut Aussagen der CDU-Fraktionsspitze gibt es Bedenken hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit eines Pelztierhaltungsverbotes. Man befürchte, dass ein solches Verbot auch andere Bereiche der Nutztierhaltung in Frage stellen könnte. Ein Verbot der Pelztierhaltung ist jedoch überfällig. Es gibt keinen "vernünftigen Grund", Tiere für die Erzeugung von Luxusartikeln unter tierquälerischen Bedingungen zu halten und zu töten. Freiwillige Selbstverpflichtungen der Betreiber sind nicht zielführend. Minister Schmidt muss sich jetzt gegen die Widerstände in der eigenen Partei durchsetzen und das angekündigte Verbot der Pelztierhaltung wie geplant umsetzen. In Großbritannien, den Niederlanden und Österreich ist die Haltung von Tieren zur "Pelzgewinnung" längst verboten.

nerz-ts.medienarchiv1Neben dem Verbot der Pelzfarmen in Deutschland muss auch die Kennzeichnung importierter Pelze deutlich verbessert werden. Das zeigen die Testergebnisse der Stiftung Warentest über nicht-deklarierte Pelze. Hier lesen Sie die Testergebnisse - und wie uns echte Tierfelle als Kunstpelze verkauft werden.

 


 

tierschutzgesetz kommentarWichtiges Rüstzeug: Der Kommentar zum Tierschutzgesetz

Wer sich sicher durch den Dschungel der Tierschutz-Gesetzgebung in nationalen Rechtsverordnungen, Gesetzen sowie internationalen und europäischen Richtlinien und Verordnungen kämpfen muss, kommt an der 3. Auflage des Tierschutzkommentars von A. Hirt, Ch. Maisack und J. Moritz nicht vorbei. Neu sind Kommentare zur Schlacht- und Transportverordnung auf Bundes- und EU-Ebene, die Abschnitte zu "Masthühnern" und "Kaninchen" in der Tierschutz Nutztierhaltungsverordnung sowie zur Tierschutz-Versuchstierverordnung. Das 1210 Seiten starke Werk kostet 89 Euro. (ISBN 978-3-8006-3799-7

 


Biofleisch-Pionier täuschte Kunden

Der Biofleischpionier-Betrieb Herrmannsdorfer Landwerkstätten hat jahrelang seine Schweinehaltung mit falschen Angaben im Internet beworben. Mindestens von August 2012 bis Juni 2015 war auf der Website des bayerischen Ökounternehmens zu lesen von der Muttersau, "die sich frei bewegen kann und nicht im Zwangsstand stehen muss". In Wirklichkeit wurden auch bei Herrmannsdorfer die Sauen in Kastenständen gehalten. Die Süddeutsche Zeitung kommentierte in einem Artikel: "Wer glaubt, dass sein Bio-Fleisch von rundum glücklichen Tieren stammt, war schon vor dem Fall Herrmannsdorfer naiv".Weitere Problemein der Öko-Tierhaltung sind das Festhalten an überkommenen Haltungsmethoden wie der Anbindehaltung von Kühen und Probleme bei Transport und Schlachtung. Lesen Sie hierzu auch einen Kommentar in der TAZ.


Veganer-Kolumne von Hilal Sezgin: Bedenkenloses Aufschlitzen von Fischen

Ein Recht für Fische: Kann man bestimmte Fische "bedenkenlos" essen, wie Greenpeace behauptet? Hilal Sezgin hat da ihre Zweifel. Wer denkt neben der Belastung der Meere eigentlich an die Belastung der Fische? Hier lesen Sie mehr.


Notfall: 50 Tauben suchen dringend ein neues Zuhause

Noch haben sie eine Bleibe, doch das wird sich bald ändern. Deswegen suchen 50 Tauben aus Euskirchen dringend ein neues gutes Zuhause. Ein Schlag kann mitgeliefert werden und auch für eine Patenschaft ist gesorgt. Wer kann helfen? Hier erfahren Sie mehr.


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


Termine: Demos & Co.

  • Samstag, 13. Februar 2016: Demo gegen die Messen JAGD & HUND / FISCH & ANGEL in Dortmund
  • Samstag, 13. Februar 2016: Demo gegen Tierversuche in Frankfurt
  • Samstag, 13. Februar 2016: Vegan-Demo „follow your heart" in Karlsruhe
  • Samstag, 13. Februar 2016: Sea Shepherd World Love For Dolphins Day in Düsseldorf
  • Sonntag, 14. Februar 2016: Mahnwache vor Jagdmesse "Jagd und Hund" in Dortmund
  • Sonntag, 14. Februar 2016: WIESENHOF-PROTEST in Krefeld
  • 4.-6. März 2016: Tagung an der Evangelischen Akademie in Bad Boll zum Thema: Wohlbefinden von Tieren - Anspruch und Wirklichkeit

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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