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Newsletter Tierrechte Nr. 03/11 vom 04.02.2011

04.02.2011

Inhalt

  • Bitte Mitmachen: Kampagne gegen Tierversuche für Kosmetik
  • Tierversuchsalternativen: DFG verleiht Forschungspreis
  • Wir haben es satt: Impressionen von der Großdemo
  • Aktuelle Studie: Zustände in europäischen Zoos teilweise katastrophal
  • Katzen: Verden beschließt Kastrationspflicht
  • Zum Nachsehen bei Frontal 21: Umweltfolgen der industriellen Tierhaltung
  • Wietze: Eröffnung des Mega-Schlachthofs verzögert sich
  • Bitte Mitzeichnen: Petition gegen Langzeittransporte
  • In eigener Sache: Englische Muttersprachler gesucht
  • Termine: VeggieWorld, Meatout Day und Demo gegen die Pelzindustrie

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Bitte Mitmachen: Kampagne gegen Tierversuche für Kosmetik

Eigentlich sollte ab 2013 die letzte Stufe des Vermarktungsverbots für in Tierversuchen getestete Kosmetika in Kraft treten, doch die Europäische Kommission will diesen Termin verschieben. Dies würde weltweit den Tod zigtausender Tiere in den Labors der Kosmetikindustrie und ihrer Zulieferer bedeuten. Der Bundesverband hat daher zusammen mit seinen deutschen und europäischen Partnern von der Europäischen Koalition zur Beendigung der Tierversuche (ECEAE) eine EU-weite Kampagne gestartet. Bitte helfen auch Sie mit und unterschreiben Sie die Online-Petition und / oder sammeln Sie Unterschriften.

Hier kommen Sie zur Petition und zum Download der Unterschriftenliste:
www.tierrechte.de
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Tierversuchsalternativen: DFG verleiht Forschungspreis

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat Ende Januar zwei Forscherteams aus Hamburg und Konstanz für Ihre Ersatzmethoden für Tierversuche mit dem Ursula Händel-Tierschutzpreis - einem privat gestifteten Preis - ausgezeichnet. Die Auszeichnung der Alternativen-Forscher ist erfreulich, noch erfreulicher wäre es, wenn die Förderung von Ersatzmethoden durch reguläre DFG-Mittel (pro Jahr sind es hier rund eine Milliarde für die Grundlagenforschung) endlich vorangebracht wird.

Mehr unter:
www.invitrojobs.com

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Wir haben es satt: Impressionen von der Großdemo

Es sollte die größte Demonstration gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft werden, die es je gab und es war die Größte: Am Samstag, den 22. Januar kamen schätzungsweise über 20.000 Menschen nach Berlin, um unter dem Motto „Wir haben es satt – nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten“  zu demonstrieren. Auch der Bundesverband war dabei und hat für Sie Impressionen von dieser ermutigenden und kreativen Demonstration online gestellt.

Fotos unter:
www.facebook.com/menschenfuertierrechte
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Aktuelle Studie: Zustände in europäischen Zoos teilweise katastrophal

Die Tierschutzorganisation "Born Free", mit der der Bundesverband in dem Netzwerk ENDCAP ( the European network to END the keeping of wild animals in CAPtivity) zusammenarbeitet, präsentierte am Mittwoch in Brüssel eine Studie, wonach zahlreiche Zoos gegen die EU-Zoo-Richtlinie verstoßen. Diese 2002 beschlossene Richtlinie gibt Mindeststandards zur Unterbringung von Wildtieren vor. Für die Studie wurden mehr als 200 Zoos und Tierparks in 20 EU-Ländern überprüft. In Deutschland wurden 25 Zoos untersucht. Es zeigte sich, dass Probleme eher bei kleineren Zoos auftreten. Neben zu kleinen und verdreckten Käfigen und mangelnden Sicherheitsvorkehrungen, machten die Engländer auch das teils schlecht ausgebildete Personal für die schlechten Zustände verantwortlich. Der komplette Bericht werde jedoch erst in rund sechs Wochen vorliegen.

Mehr zum Thema (in englischer Sprache) unter:
www.bornfree.org.uk

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Katzen: Verden beschließt Kastrationspflicht

Der Bundesverband begrüßt, dass nun auch die Stadt Verden eine Kastrationsgebot für freilaufende Katzen beschlossen und es bereits zum 1. Februar 2011 eingeführt hat. Nach Recherchen von Radio Bremen planen nun auch Rotenburg, Achim (Kreis Verden) und Nienburg  die Einführung einer Kastrationspflicht. In Bielefeld hatte der Bundesverband zusammen mit dem örtlichen Tierschutzverein die Schaffung einer kommunalen Kastrationspflicht angestoßen. Daraus resultierend hat das Ratsmitglied und gleichzeitige Landtagsmitglied Günter Garbrecht (SPD) eine sogenannte Kleine Anfrage gestellt, die die Landesregierung NRW vor Kurzem beantwortet hat.

Kleine Anfrage und Antwort Landesregierung NRW:
www.tierschutzwatch.de

Mehr zum Thema Kastrationsgebot unter:
www.tierrechte.de
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Zum Nachsehen bei Frontal 21: Umweltfolgen der industriellen Tierhaltung

Das Politmagazin Frontal 21 berichtete diese Woche kritisch über den Boom der industriellen Tierhaltung und die Folgen für die Umwelt. Die deutsche Agrarindustrie produziert schon jetzt mehr Schadstoffe als gesetzlich erlaubt. Die Europäische Kommission droht Deutschland nun mit Strafzahlungen wegen zu hoher Nitrat- und Stickoxidwerte in den Böden. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes sagte im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung":"Dass wir mit immer größerem industriellen Aufwand die Tierproduktion vorantreiben und dadurch die Ökosysteme aus den Fugen bringen, ist ein falscher Weg." In Zukunft dürfe daher in diese Form der Tierhaltung nicht mehr investiert werden.

Zum Nachsehen unter:
frontal21.zdf.de
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Wietze: Eröffnung des Mega-Schlachthofs verzögert sich

Der Bau des umstrittenen Geflügelschlachthofs in Wietze verzögert sich. Während das Unternehmen Rothkötter Frischgeflügel die spätere Eröffnung im Spätsommer statt im Frühjahr mit den Witterungsverhältnissen erklärte, sieht die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) den Grund für den Aufschub im stagnierenden Absatz von Geflügelfleisch. Vertreter der Bürgerinitiative Wietze verwiesen auf Schwierigkeiten, Mäster für den Schlachthof zu finden.

Mehr unter:
www.haz.de
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Bitte Mitzeichnen: Petition gegen Langzeittransporte

Solange Tiere noch gegegessen werden, verlangt der Bundesverband ihre bestmögliche Behandlung. So begrüßt der Bundesverband auch die Aktion 8hours, in der eine maximale Höchstdauer von 8 Stunden für Tiertransporte gefordert wird. Die derzeitige Gesetzgebung erlaubt es, dass Tiere für mehrere Tage transportiert werden können – oft unter unannehmbaren Bedingungen. Im Jahr 2002, hat der wissenschaftliche Ausschuss "Tiergesundheit und artgerechte Tierhaltung" der europäischen Kommission einen Bericht über den Schutz von Tieren während des Transports veröffentlicht, der zu dem Schluss kam, dass Tiertransporte so kurz wie möglich sein sollten. Diese Empfehlung ist immer noch nicht umgesetzt werden.

Das Ziel von 8hours ist es, eine Million Unterschriften zu sammeln. Bitte unterschreiben auch Sie für eine  Höchsttransportdauer von 8 Stunden, damit eine klare Botschaft an die EU-Politiker gesendet werden kann unter:
www.8hours.eu
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In eigener Sache: Englische Muttersprachler gesuchtFür InVitroJobs, unser zweisprachiges Portal für Tierversuchsfreie Forschung, suchen wir englische Muttersprachler, die uns ab und zu auf ehrenamtlicher Basis englische Texte Korrektur lesen können.

Mehr zum Portal unter:
www.invitrojobs.de

Bitte melden unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Vielen Dank!
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Termine: VeggieWorld, Meatout Day und Demo gegen die Pelzindustrie

11.- 13. Februar: Messe VeggieWorld in Wiesbaden
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

18. - 20. März: MEATOUT 2011
Internationale Kampagne für den Start ins fleischfreie Leben
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

Samstag, 26. März: Demo gegen die Pelzindustrie in Frankfurt
Mehr Infos unter:
www.tierrechte.de

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