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Newsletter Tierrechte Nr. 02/17 vom 10.02.2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen Anfang des Jahres von einem Erfolg berichten zu können. Nachdem 2015 das Centrum für tierversuchsfreie Forschung (CERST) in Düsseldorf seine Arbeit aufnahm, wurde nun auch in Frankfurt eine Professur für tierversuchsfreie Verfahren an der Goethe-Universität eingerichtet. Unser Bundesverband hatte schon 2008 hierfür ein Konzept vorgelegt. Die "Professur für Pharmazeutische Technologie mit dem Forschungsschwerpunkt 3R-Verfahren" wird mit der Pharmazeutin Prof. Maike Windbergs besetzt. Ihre Forschungen konzentrieren sich darauf, natürliche Zellverbände durch dreidimensionale Zellkulturen realitätsnah nachzuahmen, um daran neu entwickelte Wirkstoffe ohne den Einsatz von Tieren zu testen. Die Professur wird fünf Jahre lang mit Landesmitteln in Höhe von 200.000 Euro pro Jahr unterstützt. Neben der Goethe-Universität wird auch eine Professur an der Justus-Liebig-Universität in Gießen gefördert, die sich mit der Verfeinerung (Refinement) von Tierversuchen beschäftigen wird, d.h. mit der Verbesserung von Versuchsabläufen, um Tierleid zu vermindern. Insgesamt fließen rund zwei Millionen Euro in die Finanzierung der beiden Professuren. Der Bundesverband konzentriert sich ausschließlich auf das sogenannte Replacement, also den vollständigen Ersatz von Tierversuchen durch neue humanspezifische Methoden. Denn nur diese stehen für einen Systemwechsel hin zu einer Forschung ohne Versuche am Tier. » mehr


NRW: CDU macht Wahlkampf auf dem Rücken der TiereSchwein
In Nordrhein-Westfalen hat der Wahlkampf begonnen. Die CDU rüstet sich, um die rot-grüne Landesregierung am 14. Mai abzulösen. Es zeigt sich schon jetzt, dass der Tierschutz ein zentrales Wahlkampfthema sein wird. Auftakt war ein Gesetzentwurf, den die Partei am 27. Januar 2017 in den Landtag eingebrachte. Darin forderte sie die Aufhebung des Verbandsklagerechts für Tierschutzvereine. Die in NRW anerkannten Tierschutzvereine, zu denen auch unser Bundesverband gehört, waren entsetzt, als sie den Antrag genauer unter die Lupe nahmen. Denn er enthielt nicht nur inhaltliche Fehler, sondern verbreitete auch Unwahrheiten. Die Verbände machten in einer gemeinsamen Pressemitteilung auf die inhaltlichen Fehler in dem CDU-Antrag aufmerksam. Mit dem Antrag hat die Partei aber gezeigt, wohin die Reise bei ihr in Punkto Tierschutz geht. Mit dem Angriff auf die Rechte der Tierschutzverbände will sie offensichtlich ihre Klientel aus der Agrarlobby bedienen, die vom Leid der Tiere profitiert. Interessant ist, dass die Antragsteller hier sogar eigene Interessen verfolgen. Eine der Unterzeichnerinnen, die Abgeordnete Christina Schulze Föcking betreibt in ihrem Heimatort im Kreis Steinfurt eine Schweinemastanlage. » Hier lesen Sie die Pressemitteilung.


Ärger um Hendricks "Bauernregeln"bauernregel
Eigentlich wollte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf humorvolle Weise für eine umweltverträgliche Landwirtschaft werben. Doch die Sprüche im Stil von "Bauernregeln" wie "Steht das Schwein auf einem Bein, ist der Schweinstall zu klein" wurden nicht humorvoll aufgenommen. Im Gegenteil: Sie brachten die Bauern auf die Barrikaden. Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk forderte sogar den Rücktritt der Ministerin. Hendricks kündigte an, den Dialog über eine umweltverträgliche Landwirtschaft in einer anderen Form weiterzuführen. Die Reaktion zeigt, dass in Anbetracht der Krise in der Landwirtschaft die Nerven blank liegen. Es ist zu hoffen, dass Hendricks Initiativen nach der Bundestagswahl nicht versanden. Denn ihr Eintreten für eine Wende in der Agrarpolitik, den Klimaschutz, die Einschränkung der industriellen Tierhaltung, die Reduzierung des Fleischkonsums und den Schutz des Grundwassers geben der SPD endlich ein umweltpolitisches Profil, das auch den Tieren nützen kann. » mehr


TV-Tipp zum Nachsehen

hr: Die Fähigkeiten der "Nutztiere"
Dummes Schwein, blöde Kuh, doofe Ziege – diese Ausdrücke sind immer noch sehr gebräuchlich. Doch die sogenannten Nutztiere sind alles andere als "dumm". » mehr



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