Slideshow Image 1
Slideshow Image 2
Slideshow Image 3
Slideshow Image 4

Newsletter Tierrechte Nr. 02/16 vom 27.01.2016

 

2014 MfT E-Mail-Newsletter Header

Inhalt

  • Startschuss für das neue Centrum für Ersatzverfahren zum Tierversuch
  • Trotz Tierversuchen: Proband stirbt bei klinischer Studie
  • Jetzt bestellen: Neue Broschüre Stadttauben
  • Sachsen-Anhalt führt Tierschutzbeauftragten ein
  • Verstöße gegen Tierschutzgesetz: Justiz ahndet Tierquälerei halbherzig
  • Buchtipp: Das Handeln der Tiere
  • Der Fleischatlas 2016
  • Programmtipp: Wer jagt auf meinem Land und darf der das?
  • Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

Startschuss für das neue Centrum für Ersatzverfahren zum Tierversuch

Liebe Leserinnen und Leser,

endlich ist es soweit und darauf dürfen wir durchaus ein kleines bisschen stolz sein: Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung wurde das neu gegründete Centrum für Ersatzverfahren zum Tierversuch in Düsseldorf "CERST NRW" am Donnerstag, 21. Januar 2016, offiziell auf den Weg gebracht. Unser Bundesverband war an der Einrichtung von CERST maßgeblich beteiligt. Schon 2007 hatten wir ein konkretes Konzept für einen Lehrstuhl vorgelegt. Das Land NRW fördert das CERST mit einer Million Euro bis 2019.

danksagung cerstEllen Fritsche, Leiterin von CERST und Professorin am Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung (IUF), dankte in ihrem Vortrag ausdrücklich Dr. Christiane Baumgartl-Simons, der stellvertretenden Vorsitzenden unseres Bundesverbandes, für ihr Engagement. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte, es sei eine ethische Selbstverständlichkeit, wo immer möglich, auf Tierversuche zu verzichten. Hier lesen Sie mehr.

 


Trotz Tierversuchen: Proband stirbt bei klinischer Studie
 
Mitte Januar 2016 musste die klinische Phase I-Studie des Pharmaherstellers Biotrial im französischen Rennes nach dem Tod eines Probanden vorzeitig beendet werden. Bei vier weiteren Probanden traten neurologische Beschwerden auf, bei dreien stellten die Ärzte Hirnblutungen und eine Zerstörung von Nervengewebe fest. Derzeit liegt die Vermutung nahe, dass nicht erkannte sogenannte Art- bzw. Speziesunterschiede zu den schweren Nebenwirkungen bei den Probanden geführt haben. Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie richtig unsere Verbandsforderung nach einem Ausbau von tierversuchsfreien humanspezifischen Methoden wie Human-on-a-Chip-Systemen in Kombination mit Computervorhersagemodellen ist. Hier lesen Sie mehr. 


stadtbroschuere-001Jetzt bestellen: Broschüre Stadttauben

Auf acht Seiten informiert diese ausführlich über das tierschutzgerechte Stadttaubenkonzept. Darüber hinaus werden Fragen zu Geschichte und Herkunft der Tiere, zur vermeintlichen Gesundheitsgefährdung, Vergrämungsmaßnahmen sowie zu Fallenfang und Fütterungsverboten beantwortet.
Da die Broschüre auch eine Bewertung des Stadttaubenkonzeptes sowie praktische Anleitungen zur Einführung enthält, eignet sie sich auch dazu, Behörden über die tierschutzgerechte Geburtenkontrolle der Stadttauben zu informieren. Die Broschüre können Sie für 0,20 Euro das Stück in unserem Shop bestellen.

 


Sachsen-Anhalt führt Tierschutzbeauftragten ein

Seit dem 9. Dezember 2015 hat auch Sachsen-Anhalt einen Tierschutzbeauftragten. Er ist im Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt in der neu geschaffenen Stabsstelle Tierschutz angesiedelt. Die Aufgaben des Tierschutzbeauftragten sind die Mitwirkung an der Einhaltung tier- und artenschutzrechtlicher Bestimmungen, Beratung einschließlich Vorschlägen und Initiativen zur Verbesserung des Tierschutzes sowie Stellungnahmen. Zudem ist er Ansprechpartner für Bürger und Vereine bei Beschwerden über Verletzungen des Tierschutzrechts und übernimmt die Leitung des Landestierschutzbeirates. Damit ist Sachsen-Anhalt das fünfte Bundesland mit einem Tierschutzbeauftragten. Hier lesen Sie mehr.


Verstöße gegen Tierschutzgesetz: Justiz ahndet Tierquälerei halbherzig

Eine Studie des Thünen-Instituts zufolge mahnen Amtstierärzte in Deutschland immer wieder, dass aus ihrer Sicht "eindeutige Verstöße gegen das Tierschutzgesetz von den Justizbehörden nicht als solche angesehen werden und damit eine strafrechtliche Verfolgung unterbleibt“. Statistiken, anhand derer die Vorwürfe der Veterinäre zu überprüfen wären, gebe es nicht. Die Gründe nach Darstellung der Studienteilnehmer: geringes Fachwissen von Richtern und Staatsanwälten – etwa über das Schmerzempfinden von Tieren -, mäßiges Interesse an Tierschutz und zu wenig Personal bei Staatsanwaltschaften und Veterinärämtern. Verfahren scheiterten außerdem häufig daran, dass Beschuldigten Vorsatz nachgewiesen werden müsse. Die Untersuchungsergebnisse stellt das Thünen-Institut hier zur Verfügung.


Buch-Tipp: Das Handeln der Tiere

Ein Sammelband für alle Interessierten der Mensch-Tier-Beziehung. "Das Handeln der Tiere" widmet sich als erste deutschsprachige Publikation den vielfältigen Fragen nach tierlicher Handlungs- und Wirkungsmacht. Die Herausgeber_innen sind Mitglieder des »Chimaira – Arbeitskreis für Human-Animal Studies«, der sich der transdisziplinären Erforschung gesellschaftlicher Mensch-Tier-Verhältnisse verschrieben hat.


Der Fleischatlas 2016

Konzentrationsprozesse und Industrialisierung der Landwirtschaft nehmen zu, während die Dumpingpreise für Lebensmittel kleine Betriebe in den Ruin treiben. Neue Tierfabriken werden geplant, wo die Auswirkungen der Fleischproduktion wie Ammoniak-Emissionen und Nitratwerte im Grundwasser bereits am deutlichsten zu spüren sind. Das sind die Kernaussagen des "Fleischatlas Deutschland Regional 2016", den der BUND gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung im Januar veröffentlicht hat.
Den Fleischatlas 2016 gibt es zum Bestellen oder zum Herunterladen unter www.boell.de oder unter www.bund.net.


Programmtipp: Wer jagt auf meinem Land und darf der das?

Sonntag 31.01.2016, 18:30 - 19:00 Uhr im ZDF
Kaum jemand weiß, dass auch ohne sein Einverständnis auf seinem Land gejagt werden darf, wenn das unter 75 Hektar groß ist. Einige Eigentümer wollen das nicht länger hinnehmen. Sie berufen sich auf ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der entschieden hat, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft von einem Grundeigentümer aus ethischen Gründen abgelehnt werden kann. "Terra Xpress" zeigt, wie Grundeigentümer die Jagd auf ihrem Grundstück verhindern wollen. Mehr zum Thema "Zwangsbejagung" lesen Sie unter: www.tierrechte.de


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


 Termine: Demos & Co.

  • 23.-30.1.2016: World Week of actions for the Abolition of Meat
  • Samstag, 30. Januar 2016: VeganBrunch in Iserlohn
  • Samstag, 30. Januar 2016: Marsch gegen Pelz in Düsseldorf
  • Samstag, 30. Januar 2016: Demos gegen Zirkus Probst in Krefeld
  • Samstag, 30.1.2016: World Day for the Abolition of Meat

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


spendenbuttonMitgliedbutton

Impressum:
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonderstr. 4a 52072 Aachen, Deutschland
Fon 02 41 - 15 72 14
Fax 02 41 - 15 56 42
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Web: www.tierrechte.de
Tagesaktuelle Infos finden Sie auf unserer Facebookseite
Spendenkonto: Sparkasse Aachen
Bankleitzahl 390 500 00
Konto 16 00 79 73
IBAN DE02 3905 0000 0016 0079 73
Swift-Bic AACSDE33
Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig

Facebook Twitter You Tube E-Mail schicken

Kostenloser Newsletter

Immer über tagesaktuelle Entwicklungen, Hintergrundinformationen, Pressemitteilungen sowie über Tierrechts-Kampagnen und Mitmach-Aktionen informiert sein.

Jetzt Gratis-Infos bestellen »