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Newsletter Tierrechte Nr. 01/16 vom 13.01.2016

 

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Wir wünschen Ihnen ein gutes und gesundes Neues Jahr

Inhalt

  • Wo sind die Mäuse hin? Nachlese zu einer aufsehenserregenden Studie
  • Tierversuchsfrei: Aktuelle Förderrichtlinie in Kraft
  • Zum Nachsehen: Programmtipps
  • Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihr Interesse an unserer Arbeit und für Ihre Unterstützung im zurückliegenden Jahr. Unseren Blick richten wir in die Zukunft, denn das Erreichte (lesen Sie hier unseren Beitrag "2015 - Erfolge für die Tiere") spornt uns an, auch 2016 mit frischer Kraft und Engagement für die Tierrechte aktiv zu sein. Wir freuen uns, Sie weiterhin mit relevanten Neuigkeiten über unsere Arbeit sowie über die Themen Tierrechte, Tierversuche und tierversuchsfreie Entwicklungen zu informieren.

Wo sind die Mäuse hin? Nachlese zu einer aufsehenserregenden Studie

Vielleicht haben Sie darüber gelesen? Leitmedien wie Spiegel und die ZEIT publizierten unlängst die Ergebnisse einer Übersichtsarbeit der Charité Berlin. Hunderte Schlaganfall- und Krebsstudien mit Versuchstieren seien mangelhaft. Danach „verschwinden“ in der Grundlagenforschung und in vorklinischen Studien Versuchstiere aus dem Versuch. Sie werden in die statistischen Auswertungen nicht einbezogen. Zu geringe statistische Fallzahlen verfälschen bekanntermaßen die Studienergebnisse.

-> Hier können Sie die Artikel im Spiegel und in der ZEIT nachlesen.

Die Problematik mit statistischen Fallzahlen ist nicht neu. Neu ist, dass die altbekannte Tatsache in einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift jetzt publiziert wurde. Es ist ein „offenes Geheimnis“, dass die Tierzahl für ein Versuchsprojekt oftmals unzureichend statistisch abgesichert wird, weil der Experimentator zuvor nicht ausreichend (biometrische) Expertise eingeholt hat. Hinzu kommt der Umstand, dass nur positive Versuchsergebnisse publiziert werden. Eine unwissenschaftliche Praxis, denn es kommt zu einer Verzerrung der Resultate. Mit gefährlichen Folgen für den Menschen, wenn klinische Versuche darauf aufbauen. Denn möglicherweise haben Artunterschiede der Tiere zu ihrem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Versuch geführt. Die Veröffentlichung der Charité Berlin zeigt uns, wie wichtig die rückblickende Bewertung aller Tierversuche  ist, die der Bundesverband schon lange fordert.

-> Hier lesen Sie unseren vollständigen Kommentar.


Tierversuchsfrei: Aktuelle Förderrichtlinie in Kraft. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung 

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat seine Förderrichtlinie „Alternativmethoden zum Tierversuch“ aktualisiert. Neu daran ist die Ausweitung der Förderungsmöglichkeit von Schulungen und Trainingskursen, um neue Methoden zum Ersatz oder zur Reduktion von Tierversuchen bekanntzumachen und zu verbreiten. Auch Strategien zur Umsetzung bereits entwickelter Methoden oder Verfahren können gefördert werden. Insgesamt stehen pro Jahr 5 Millionen Euro zur Verfügung. Unser Bundesverband begrüßt die neue Richtlinie als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Damit werden drei Säulen* unseres Maßnahmenkatalogs für den Ausstieg aus dem Tierversuch berührt. Lesen Sie mehr.

-> Weitere Informationen auf InVitro+Jobs


Zum Nachsehen: Programmtipps

Tierfabrik Deutschland. Von Billigfleisch und Wegwerfküken. Eine sehenswerte multimediale Web-Dokumention des ZDF. Deutschlands Tierfabriken werden immer größer, produktiver, effizienter – und sie verstoßen ständig gegen Paragraf 1 des Deutschen Tierschutzgesetzes: "Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen".

Alles arme Schweine? Schweinemast am Scheideweg? Schweine artgerecht halten – geht das überhaupt? "planet e." hat in die deutschen Schweineställe hineingeschaut. Wie sieht der Alltag für die Schweine in konventionellen Mastanlagen aus, wie funktioniert Schweinezucht auf biologischen Höfen? Eine sehenswerte Dokumentation im ZDF. Sendetermin: Sonntag, 24.01.2016, 14.45-15.15 Uhr


 Aktuelle Kampagnen & Mitmachaktionen


 Termine: Demos & Co.

  • Samstag, 16.1.2016: Aufruf zur "Wir haben es satt!"-Demonstration in Berlin
  • Samstag, 16.1.2016: Demo gegen Tierversuche in Frankfurt
  • Freitag, 22.1.2016: Pelzflyer-Verteil-Aktion in Düsseldorf
  • 23.-30.1.2016: World Week of actions for the Abolition of Meat
  • Samstag, 30.1.2016: World Day for the Abolition of Meat

Diese und weitere Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de


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Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Roermonderstr. 4a 52072 Aachen, Deutschland
Fon 02 41 - 15 72 14
Fax 02 41 - 15 56 42
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