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Newsletter Tierrechte Nr. 01/14 vom 17.01.2014

17.01.2014

Inhalt:

  • Zur Grünen Woche: Menschen für Tierrechte fordern neue Ernährungskonzepte und eine radikale Agrarwende
  • Tierschutz-Verbandsklage für Rheinland-Pfalz: Anhörung im Umweltausschuss
  • Tierschutz-Verbandsklage: Bundesverband erhält Anerkennung in NRW
  • Tierversuchsfrei: Bundesverband in ZEBET-Kommission berufen
  • Studie zur Privathof-Geflügelhaltung: Kritik an Wiesenhof
  • Wieder lieferbar: Brief-Aufkleber "Tiere haben Rechte"
  • Weitere Nachrichten & Infos
  • Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen
  • Termine: Demos & Co.

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 16.01.2014

Zur Grünen Woche: Menschen für Tierrechte fordern neue Ernährungskonzepte und eine radikale Agrarwende

Die morgen beginnende Internationale Grüne Woche in Berlin steht auch dieses Jahr wieder unter dem Eindruck von Landwirtschaftsskandalen wie der drohenden Einfuhr von Hormonfleisch aus den USA, illegalen Ferkeltötungen und dem hohen Antibiotika-Einsatz in der Tiermast. Für den Bundesverband Menschen für Tierrechte sind diese Missstände systembedingt. Der Verband fordert neue Ernährungskonzepte, frei von tierischen Produkten, und eine Wende hin zu einer tierlosen Landwirtschaft.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Nicht vergessen, am kommenden Samstag, den 18. Januar 2014, findet die Großdemo "Wir haben Agrarindustrie satt" in Berlin statt. Weitere Infos unter: www.wir-haben-es-satt.de

Indessen wird die Behauptung des Präsidenten des Deutschen Bauernverbands Joachim Rukwied weiteren Diskussionsstoff liefern. Er halte besonders die Kritik an der Massentierhaltung für ungerecht. Die gäbe es in Deutschland nicht, so Rukwied. Weiter lesen unter: hwww.badische-zeitung.de

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Pressemitteilung des Bundesverbandes vom 14.01.2014

Tierschutz-Verbandsklage für Rheinland-Pfalz: Anhörung im Umweltausschus

Der Umweltausschuss des Landtags führt heute in seiner öffentlichen Sitzung eine Anhörung zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage in Rheinland-Pfalz durch. Angehört und befragt werden fünf Vertreter betroffener Interessensgruppen, darunter auch Dr. Christiane Baumgartl-Simons als Vertreterin der Tierrechtsorganisation Menschen für Tierrechte. Bundes- und Landesverband Menschen für Tierrechte begrüßen den Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung; eine umfassende Stellungnahme wurde im Vorfeld eingereicht.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung:
www.tierrechte.de

Hier können Sie sich die Stellungnahme des Bundesverbandes sowie den Gesetzentwurf als PDF herunterladen.

Neben dem SWR (nachzusehen: rechts unten Sendung Landesschau aktuell RP, 14.1., 19.45 Uhr, ab 05. Minute) kam der Bundesverband auch in dem Artikel "Wie weit darf Tierschutz gehen?" in der Rheinpfalz zu Wort.
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Tierschutz-Verbandsklage: Bundesverband erhält Anerkennung  in NRW

Kurz vor Weihnachten erreichte den Bundesverband der lang erwartete Brief vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalens. Der Betreff: Erteilung der Anerkennung gemäß § 3 Gesetz über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine. Was als ein trockenes amtliches Schreiben daherkommt, ist ein Meilenstein für den Bundesverband und die deutsche Tierschutzgesetzgebung. Nach der Einführung des Staatsziels Tierschutz hatte sich der Bundesverband intensiv für die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage engagiert. Nun geht es an die praktische Umsetzung in NRW. Dazu steht der Bundesverband in engem Kontrakt zu den anderen Tierschutzorganisationen, um gemeinsam möglichst viel für die Tiere zu erreichen.

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Tierversuchsfrei: Bundesverband in ZEBET-Kommission berufen

Stellvertretend für den Bundesverband wurde Dr. Christiane Hohensee, die Leiterin des Projektes Invitrojobs, von 2014 bis 2016 in den wissenschaftlichen Beirat der Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch (ZEBET) berufen. Die ZEBET ist dem Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin angeschlossen und hat die Aufgabe, sog. Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen zu dokumentieren, ihre Einsatzmöglichkeiten für die Praxis zu prüfen und deren Anerkennung voranzutreiben.

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Studie zur Privathof-Geflügelhaltung: Kritik an Wiesenhof

Nach einer am 9. Januar veröffentlichten Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München ist die Privathof-Geflügelhaltung von Wiesenhof tierschutzgerecht und verbraucherfreundlich. Bei der vom Deutschen Tierschutzbund mit dem Siegel "Für mehr Tierschutz" mit der Einstiegsstufe gekennzeichneten Haltung wird eine langsamer wachsende Hühnerrasse eingesetzt. Zudem werden  die Tiere bei einer geringeren Besatzdichte länger gemästet. Im Interview mit DONAU TV äußerte sich die stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes, Christina Ledermann, zu den Ergebnissen der Studie. Sie gab zu bedenken, dass es sich trotz der verbesserten Haltungsbedingungen um eine Intensivtierhaltung handele. Wiesenhof investiere nicht in die Privathof-Geflügelhaltung, weil das Unternehmen sein Herz für die Tiere entdeckt habe. In der Breite setze der Konzern auf die konventionelle besonders tierquälerische Geflügelmast. Es bestehe die Gefahr, dass bessere Haltungs- und Schlachtbedingungen dazu führten, dem Konsumenten gute Argumente für den Fleischverzehr zu liefern. Wer wirklich etwas für die Tiere tun wolle, solle ganz auf den Konsum von Fleisch und anderen tierischen Produkten verzichten.

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Wieder lieferbar: Brief-Aufkleber "Tiere haben Rechte"

Die beliebten zweifarbigen Brief-Aufkleber "Tiere haben Rechte" sind ab sofort wieder lieferbar. Das Päckchen enthält 36 Stück und kostet € 1,50 (zweifarbig, rot und schwarz, auf Papier, selbstklebend, Format 54mm x 32mm).

Sie können die Brief-Aufkleber in unserem Shop bestellen unter:
www.tierrechte.de

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Weitere Nachrichten & Infos

Die Grenzen des Wachstums: Der Fleischatlas 2014 ist da

Letzte Woche wurde der  Fleischatlas 2014 veröffentlicht. Auf 52 Seiten liefert das Kooperationsprojekt von Heinrich-Böll-Stiftung, Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland und Le Monde diplomatique Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel. Themen sind u.a. der Anstieg der Fleischproduktion in Ländern wie China,  Indien, Russland, Brasilien und Südafrika und ein zurückgehender Verbrauch in der EU, die Zusammenhänge von Fleischkonsum und Klimawandel und die marktbeherrschende Stellung multinationaler Konzerne. Auch nach Ansicht der Verbraucherzentralen und des Umweltbundesamtes (UBA) sollten die Deutschen weniger Fleisch konsumieren. Dadurch könnten sie Klima und Umwelt schützen.

Hier können Sie sich den Fleischatlas 2014 als PDF herunterladen:
www.boell.de

Weitere Infos bei den Herausgebern und unter:
www.tagesschau.de
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Schwerpunkt "Tiere in der Landwirtschaft": Der Kritische Agrarbericht

Zum Beginn der Grünen Woche in Berlin stellte das "Agrar-Bündnis" den "Kritischen Agrarbericht 2014" vor. Der 300 Seiten starke Bericht dokumentiert die agrarpolitische Debatte eines Jahres vor dem Hintergrund der europäischen und weltweiten Entwicklung. Dieses Jahr hat er den Schwerpunkt "Tiere in der Landwirtschaft" und beschäftigt sich ausführlich mit der Fleischindustrie und mit den ökologischen und sozialen Folgen der Fleischproduktion.

Mehr zum Kritischen Agrarbericht 2014 unter:
www.kritischer-agrarbericht.de
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Gefahr: BFR weist zunehmende Resistenzen gegen Reserveantibiotika nach

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat erstmals carbapenemasebildende Enterobakterien in Proben in sogenannten Nutztierbeständen nachgewiesen. Carbapeneme sind Reserveantibiotika, die nur zum Einsatz kommen, wenn Standardantibiotika keine Wirkung mehr zeigen. Um einer weiteren gefährlichen Bildung von Resistenzen entgegenzuwirken empfiehtl das Institut eine Erweiterung des Resistenzmonitorings, eine Erweiterung der Überwachung von Tierbeständen und Lebensmitteln, ein Verbot von Carbapenem-Anwendungen bei sogenannten Nutztieren und eine generelle Verminderung des Antibiotikaeinsatzes.

Hier können Sie sich die Studienergebnisse des BFR als PDF herunterladen:
www.bfr.bund.de

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Antibiotika-Flut bedroht globale Gesundheit" in der Berliner Zeitung: www.berliner-zeitung.de

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Schlachtung: EFSA will mehr Tierschutz

Vor Kurzem hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) drei Gutachten veröffentlicht, in denen Wissenschaftler Vorschläge machen, wie der Tierschutz bei der Schlachtung verbessert werden kann. Ziel ist es, dass die Tiere nach der Betäubung bewusstlos und vor der Weiterverarbeitung tatsächlich tot sind. Um dies zu erreichen sollten Schlachthofmitarbeiter künftig mehr auf Körperspannung, Hornhautreflexe und spontane Geräusche achten.

Mehr Infos unter:
www.meine-landwirtschaft.de

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Rumänien: Rechtsgutachten sieht Verstöße gegen diverse EU-Übereinkommen

Die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT) hat ein umfassendes Rechtsgutachten zu den großangelegten Hundetötungen („Catch & Kill“) in Rumänien erstellt. Darin kommt sie zu dem Ergebnis, dass die derzeit in Rumänien vorzufindende Praxis gegen das Europäische Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren, gegen die Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und die Europäische Menschenrechtskonvention verstößt.

Weitere Infos sowie ein Download der Stellungnahme unter:
www.djgt.de

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Taubenabschuss in München: Tierschützer stellen Strafanzeige

Wegen des Tötens von Tauben auf dem Werksgelände der Deutschen Bahn haben zwei Tierschutzvereine jetzt Strafanzeige gegen die Stadt gestellt. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die städtische Genehmigung für den Taubenabschuss rechtmäßig ist. Die Tierschützer argumentieren, dass der Abschuss nicht das mildeste Mittel zur Taubenabwehr sei. Deshalb verstoße die Stadt gegen das Tierschutzgesetz. Auch der Bundesverband sieht in dem einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Er hat deswegen wiederholt vom zuständigen Veterinäramt dezidierte Auskünfte verlangt.

Mer dazu unter:
www.abendzeitung-muenchen.de

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung des Bundesverbandes "Menschen für Tierrechte fordern: Stopp der Tauben-Tötung in München" vom 17.10.2013 unter: www.tierrechte.de
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Aktuelle Kampagnen und Mitmachaktionen

Online-Petition: Ja! zur Einführung der Tierschutz-Verbandsklage auf Bundesebene unter: www.tierrechte.de

Online-Petition: Kompetenzzentrum statt Tierversuche unter:
www.tierrechte.de

Email-Aktion gegen grausame Tierversuche auf Mauritius unter:
www.tierrechte.de

Affentransporte: Aktionen und News der Air France-Kampagne unter:
www.stopvivisection.net

Petition für die Einführung von Mindeststandards für die Haltung von "Milchkühen" unter: www.change.org

Online-Aktion "Kein Pelz bei Appelrath-Cüpper" der Offensive gegen die Pelzindustrie (OGPI) unter: offensive-gegen-die-pelzindustrie.net

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Termine: Demos & Co.

17.-19. Januar 2014: Veggie Fair in München
Samstag, 18. Januar 2014: Wir haben es satt! Demo in Berlin
Samstag, 18.01.2014: Konferenz: "Alles Gegessen? - Grüne Agrarwende oder Freihandel für die Agroindustrie" in Berlin
Samstag, 18. Januar 2014: Wiesbaden Pelzfrei
24.-26. Januar 2014: Messe Veggie World in Wiesbaden

Alle Termine finden Sie unter:
www.tierrechte.de

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