31. Mai 2011: Zum Tag der Milch: Milchfreies servieren!
Anlässlich des »Internationalen Tages der Milch« am 1. Juni appelliert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an die Verbraucher, ihren Speiseplan ohne Milch und Milchprodukte zu bereichern. Dies sei gesünder für Mensch, Tier und Umwelt. Rezept-Ideen und Hintergrundinformationen hält der Verband bereit und lädt auf sein Portal ein: www.culinaria-vegan.deVon Vor- über Hauptspeisen, Grill- und Backanleitungen bis zu Leckereien für Kinder, das Portal culinaria-vegan.de bietet viele Tipps und leckere Rezept-Ideen ohne Zutaten vom Tier an. Passend zur Jahreszeit schlägt der Verband folgende Rezepte vor: Spargel mit Basilikum-Hollandaise, Spaghetti mit Minzsahnesauce und Artischocken oder den Mediterranen Grillspieß.
»Der Mythos von der Unentbehrlichkeit der Milch für die menschliche Ernährung ist mittlerweile von der Ernährungswissenschaft entzaubert worden. Das Gegenteil ist der Fall: Der hohe Verzehr von Milch- und Milchprodukten hat negative Folgen für die menschliche Gesundheit. Hinzu kommt das Leid der sogenannten Milchkühe, das vielen Menschen gar nicht bewusst ist«, so Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.
Eine Kuh liefert heute pro Jahr durchschnittlich 8.000 Liter Milch, mehr als das Zehnfache wie vor 50 Jahren. Um überhaupt Milch zu geben, muss jede Kuh jährlich ein Kalb gebären, das ihr gleich nach der Geburt weggenommen wird. Die Leistungssteigerung hat gravierende gesundheitliche Folgen für die Kühe, dazu gehören Euterentzündungen, Milchfieber, sinkende Fruchtbarkeit oder Klauenerkrankungen. Schon mit vier bis fünf Jahren sind die Tiere ausgezehrt und werden geschlachtet, obwohl sie über 20 Jahre werden könnten. Die hohen Erkrankungsraten der »Milchkühe« sind zweifelsfrei mit Schmerzen und Leiden verbunden und somit eindeutig tierschutzwidrig. Auch gibt es keine rechtsverbindlichen Haltungsvorschriften. Rund 70 Prozent der Kühe leben in sogenannten Laufställen, selten mit Weidegang. Weit verbreitet ist immer noch die Anbindehaltung, bei der eine Kuh lebenslang angebunden im Stallt steht.
Die Tierrechtler fordern daher vom Gesetzgeber dringend strenge gesetzliche Regelungen, um die Haltung der Kühe zu verbessern. Den größten Beitrag zum Tierschutz leiste jedoch der, der seine Ernährung ohne Produkte vom Tier gestaltet.
Informations- und Rezeptportal: www.culinaria-vegan.de
Kontakt:
Pressestelle - Stephanie Elsner,
Tel.: 05237 - 2319790,
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