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25. November 2015: Ja! zum Ausstieg aus der Anbindehaltung von Kühen

Der Bundesrat berät am Freitag, 27.11., über den Antrag des Landes Hessen zum Ausstieg aus der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern. Tierschutzorganisationen begrüßen die hessische Initiative, fordern jedoch ein generelles Verbot und eine kürzere Übergangsfrist.

Permanent an ein und dieselbe Stelle angebunden, ohne die Möglichkeit, sich fortzubewegen oder ungehindert hinzulegen – diese sogenannte Anbindehaltung ist für etwa 25 Prozent der Milchkühe in Deutschland Realität. Das Land Hessen will jetzt mit einem Antrag im Bundesrat erreichen, dass die Tiere sich zumindest im Sommer im Freien aufhalten können.

Vertreter der Tierschutzorganisationen Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V, TASSO e.V., Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Europäischer Tier- und Naturschutz e.V. und VIER PFOTEN begrüßen den Vorstoß, fordern aber ein generelles Verbot der Anbindehaltung.

„Bei der Anbindehaltung sind Kühe zu völliger Bewegungslosigkeit verdammt. Sie können sich nicht umdrehen und keine sozialen Kontakte zu ihren Artgenossen pflegen. Das bedeutet großes Leid für die sozialen und bewegungsfreudigen Tiere, auch wenn die Anbindung auf einige Monate im Jahr beschränkt wird. Deshalb fordern wir ein grundsätzliches Verbot der Anbindehaltung“, so Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Nach Ansicht der Tierschutzorganisationen ist die lange Übergangsfrist von 12 Jahren für einen so gravierenden Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz inakzeptabel. Damit endlich Bewegung in die Thematik kommt, fordern sie den Bundesrat dennoch zur Zustimmung auf.

Den Antrag, über den der Bundesrat am 27.11. in seiner Sitzung ab 9:30 Uhr beraten wird, finden Sie unter http://bit.ly/1SYW8J5. Am 30.11. diskutiert der Ausschuss für Agrarpolitik und Verbraucherschutz über den Antrag. Informationen dazu finden Sie auf http://bit.ly/1PLyHFu.

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