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22. Mai 2014: Europawahl 2014: wichtig – auch für mehr Tierschutz

PMMit Blick auf die Wahl des EU-Parlaments am 25. Mai erinnert der Bundesverband Menschen für Tierrechte die Tierschutz-engagierten Wähler daran, sich am Sonntag auch für den Tierschutz einzusetzen. Wer sich einen Überblick über die Tierschutzprofile der Parteien verschaffen möchte, findet unter www.tierrechte.de weitere Informationen: eine Übersichtstabelle zur Schnellorientierung, die ausführlichen Antworten der Parteien zu drängenden Tierschutzfragen sowie Auszüge aus ihren Wahlprogrammen zum Tierschutz.     

„Die Rechtsvorschriften zum Tierschutz werden zwar von der EU-Kommission entwickelt, aber das EU-Parlament ist ebenso wichtig, weil die meisten Gesetze nur mit Zustimmung des EU-Parlaments in Kraft treten und immer mehr Tierschutzvorschriften aus Brüssel kommen. Bei dieser Wahl wird es außerdem spannend, denn es gibt keine Drei-Prozent-Hürde mehr. Kleine Parteien mit ehrgeizigen Tierschutzprogrammen wie MUT, ÖDP und Piraten könnten ins EU-Parlament einziehen und die Tierschutzpolitik der Linken und Grünen anspornen. Von der SPD haben die Tiere wenig und von CDU und CSU nichts zu erwarten, das ergeben unsere Auswertungen“, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte.

Der Bundesverband hat die Wahlprogramme der Parteien analysiert und sieben Fragen zu ihren Tierschutzprogrammen für die nächste Legislatur gestellt. Im Fokus stehen die Tierschutz-Verbandsklage, Tierversuche und tierversuchsfreie Forschung, landwirtschaftliche Tierhaltung und Heimtiere. Laut Bundesverband zeigten die Antworten, dass die kleineren Parteien einen progressiven Tierschutz verfolgten. CDU/CSU stünden weiterhin für eine minimalistische Tierschutzpolitik. Die SPD zeige mit ihren wenig konkreten Antworten, dass der Tierschutz für sie eher ein Randthema ist.

Befragt wurden neun Parteien: CDU, CSU, SPD, FPD, Bündnis90/Die Grünen, Die LINKE, Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) und die Piratenpartei.

Alle Informationen zur EU-Wahl unter: www.tierrechte.de

Kontakt: Pressestelle - Stephanie Elsner, Tel.: 05237 - 2319790, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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