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21. Dezember 2016: Kein Tierleid auf Ess- und Gabentisch

Zum "Fest der Liebe" erinnert der Bundesverband Menschen für Tierrechte an das millionenfache Tierleid, das mit dem traditionellen Festtagsessen und dem Kauf tierischer Produkte einhergeht. Die Berichterstattung über die extremen Auswüchse der industriellen Tierhaltung, Fehlbetäubungen auf Schlachthöfen oder dem Boom von Echtpelz an Winterjacken und Mützen zeigt, was dieses Fest alljährlich für Millionen von Tieren bedeutet. Deswegen empfiehlt der Tierrechtsverband, sich beim Weihnachtseinkauf für tierleidfreie Produkte zu entscheiden.

Tierleid hinterm Weihnachtsbraten
Anlässlich des nahenden Weihnachtsfestes macht der Bundesverband Menschen für Tierrechte darauf aufmerksam, dass hinter jedem Fleischgericht, das zur Weihnachtszeit auf den Tisch kommt, ein Tierleben steht. In ihrem kurzen Leben haben die meisten Enten, Gänse, Hühner, Puten, Rinder, Schweine und Kaninchen mehrfach gelitten: In der Zucht, der industriellen Haltung, beim Transport und bei der Schlachtung, wo Tierschutz-Verstöße an der Tagesordnung sind.

Verbraucher in der Pflicht
Auch Fische stammen häufig aus Aquakulturen, einer beschönigenden Bezeichnung für Massentierhaltung im Wasser. Auch Tierqualprodukte wie Gänsestopfleber (Foie gras), Hummer oder Wildfleisch sollten Verbraucher meiden. "Der beste Tierschutz ist ein Ess- und Gabentisch ohne Produkte vom Tier. Da die Politik versagt, Tierqual-Produkte zu verbieten oder wenigstens klar zu kennzeichnen, ist der Verbraucher in der Pflicht. Wer Tierqual-Ware boykottiert und stattdessen tierfreundliche Erzeugnisse kauft, sendet ein Zeichen an Handel und Hersteller. Wir haben heute beispielsweise ein reichhaltiges Angebot an veganen Produkten in fast jedem Supermarkt. So kann jeder langfristig dazu beitragen, dass Produkte, für die Tiere leiden mussten, aus den Regalen verschwinden", sagt Christina Ledermann, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes.

Augen auf beim Geschenke-Kauf
Auch beim Geschenke-Kauf sollten die Käufer ein wachsames Auge haben. Der Pelzbesatz an Winterjacken und Mützen besteht beispielsweise oft aus echtem Pelz statt aus Kunstfell, auch wenn die Felle manchmal so bearbeitet worden sind, dass sie oberflächlich wie Kunstfell aussehen. Da Echtpelzmützen meist gar nicht gekennzeichnet sind, obwohl eine Kennzeichnung vorgeschrieben ist, kaufen derzeit viele Menschen unbewusst besonders tierquälerische Echtfellprodukte von Marderhunden oder Füchsen. Um sicher zu gehen, sollten Bommelmützen, Kragenjacken und andere Pelzprodukte besser gar nicht gekauft werden. Dasselbe gilt für Produkte, die Daunen aus Lebendrupf enthalten sowie Lederwaren und Erzeugnisse aus Wolle.


Pressestelle:
Christina Ledermann
Tel.: 0211/16345429
Mobil: 0179/450 46 80
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Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Aachen sind über 60 Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Der Verband Menschen für Tierrechte e.V. kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Er verfolgt den Ausstieg aus dem Tierversuch und das Ende der „Nutztier“-Haltung. Um diese Ziele zu erreichen, ernennt der Verband beispielsweise das "Versuchstier des Jahres", betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs und setzt sich für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und Lehre ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin tierrechte heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

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www.invitrojobs.com
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