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12. August 2014: Landtagswahl in Sachsen - Parteien zum Tierschutz

Gemeinsame Pressemitteilung
Menschen für Tierrechte -
Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V. und
Tierschutzverein Dresden e.V. – Menschen für Tierrechte

12.08.2014

Landtagswahl in Sachsen - Parteien zum Tierschutz

Zur Landtagswahl am 31. August 2014 hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte gemeinsam mit seinem Mitgliedsverein Tierschutzverein Dresden die Parteien nach ihren Tierschutzzielen befragt. Dabei stehen drängende Tierschutzthemen im Vordergrund wie die Einführung der Tierschutz-Verbandsklage, die Förderung tierversuchsfreier Verfahren, ein Systemwechsel bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung sowie Regelungen für Katzen mit Freigang.

„Von der neuen Landesregierung erwarten wir, dass sie das Staatsziel Tierschutz konsequent anpackt. Sachsen soll endlich die Tierschutz-Verbandsklage einführen – das Klagerecht ist für uns die Nagelprobe für die Glaubwürdigkeit einer Partei für den Tierschutz. Außerdem erwarten wir Konzepte zum Voranbringen der tierversuchsfreien Forschung und für ein Ende der tierquälerischen Intensivtierhaltung“, sagt Manuela Sägner, Mitglied des Vorstandes bei Menschen für Tierrechte und dem Tierschutzverein Dresden.

Nach Analysen des Verbandes ergibt sich aus den Antworten und den Wahlprogrammen: Die Tierschutz-Verbandsklage wollen SPD, Grüne und die Linke einführen. CDU und FDP sind Gegner des Klagerechts. Sie lehnen auch das vom Bundesverband geforderte „Kompetenzzentrum“ als Wissenspool zur Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit von Tierversuchen ab. SPD, Grüne und Linke positionieren sich hingegen dafür. In der landwirtschaftlichen Tierhaltung wollen CDU und FDP keinesfalls einschneidende Verbesserungen, SPD, Grüne und Linke schon, sie verfolgen eine umwelt- und tierverträgliche Landwirtschaft. Für die Registrierung und Unfruchtbarmachung von Katzen mit Freigang macht sich besonders die SPD stark.

„Mit CDU und FDP wird es keinen Aufschwung zugunsten der Tiere in Sachsen geben, mit Grünen, Linken und der SPD schon eher, das zeigen Antworten und Wahlprogramme„ betont Sägner weiter.

Die beiden Organisationen rufen die Wähler auf, die Tierschutz-Pläne der Parteien bei ihren Wahlentscheidungen zu berücksichtigen. Eine Analyse der Antwortschreiben und Wahlprogramme, eine Übersichtstabelle sowie die Originalantworten haben sie veröffentlicht auf der Internetplattform des Bundesverbandes zur Dokumentation tierschutzpolitischer Vorgänge unter: www.tierschutzwatch.de

Direktlink ink zur Wahl in Sachsen: http://www.tierschutzwatch.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8&Itemid=11

Kontakt: Pressestelle Bundesverband - Stephanie Elsner, Tel.: 05237 - 2319790,
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