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15. Januar 2009

Zur Grünen Woche: Reduktion des Konsums tierischer Produkte notwendig




Anlässlich der morgen in Berlin beginnenden internationalen Landwirtschafts- und Ernährungsmesse »Grüne Woche« weist der Bundesverband Menschen für Tierrechte auf die komplexen globalen Probleme hin, die ein hoher Konsum an Produkten vom Tier verursacht. Dieser müsse aus Tierschutzgründen sowie auch, um sozial gerecht und umweltverträglich zu sein, erheblich reduziert werden. Hier seien insbesondere die Verbraucher gefragt.

»Der Mensch braucht weder Fleisch noch Milch noch Eier, um sich gesund und vollwertig zu ernähren«, so Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Verbandes. »Im Gegenteil, ein hoher Konsum von Tier-Produkten begünstigt eine ganze Reihe von Krankheiten wie z. B. Bluthochdruck.« Die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern beinhalte zudem einen beträchtlichen Energie- und Wasserverbrauch, verschärfe den Klimawandel und sei mit dafür verantwortlich, dass Menschen hungern, da ein Großteil der Weltgetreideernte an Tiere in den Industrienahtionen verfüttert würde. Die meisten sogenannten Nutztiere litten außerdem unter tierquälerischen Haltungsbedingungen.

»Es ist definitiv zu wenig, sich nur auf bessere Haltungsbedingungen für Tiere zu fokussieren. Insgesamt muss der Verbrauch von Produkten vom Tier eingeschränkt werden - zugunsten der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt«, so Simons.

Die Entwicklung laufe derzeit allerdings in die andere Richtung. Zwar entschieden sich immer mehr Menschen für eine vollwertige, vegetarische Ernährung, doch ebenfalls sei ein wahrer Boom an neuen Tiermastanlagen festzustellen, insbesondere im Bereich der Geflügelmast. Allein im Emsland sind derzeit 120 Masthühner-Anlagen für 12 Millionen Tiere geplant.


Kontakt:
Pressestelle - Stephanie Elsner,
Tel.: 05237 - 2319790,
E-Mail: elsner@tierrechte.de

Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Diese Seite generiert am 30. Juli 2010
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