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Machen Sie mit: Protest gegen indonesische Affen-Wildfänge für die Tierversuchsindustrie

Eine Vorort Recherche einer Partnerorganisation des Bundesverbandes, der britischen Anti-Tierversuchsorganisation BUAV (British Union for the Abolition of Vivisection), hat ergeben, dass in Indonesien wild lebende Affen (Langschwanzmakaken) auf grausame Weise für die Tierversuchsindustrie gefangen werden.

Schon während der brutalen Fangaktionen sterben viele Tiere. Danach leiden sie unter den katastrophalen Bedingungen von Haltung und Transport. Oft werden sie übergangsweise in engen Käfigen auf nacktem Betonboden ohne jede Beschäftigungsmöglichkeit gehalten. Zuletzt werden die Makaken, verpackt in kleinen Holzkisten, zu Forschungseinrichtungen in der ganzen Welt transportiert.

Die brutalen Fanaktionen widersprechen nicht nur internationalen Tierschutzstandards, sie verletzen auch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) und machen das offizielle indonesische Verbot für die Ausfuhr von wild gefangenen Primaten zu einer Farce. Zudem hat Indonesien nun angekündigt die Zahl der Affen, die gefangen werden dürfen, um das Dreifache auf über 15.000 Tiere zu erhöhen.

Bitte schreiben Sie an den Indonesischen Präsidenten, die indonesische Botschaft in Berlin und das CITES-Sekretariat und fordern die Verantwortlichen auf, diese grausame Praxis sofort zu beenden. Im Folgenden finden Sie Musterbriefe mit allen erforderlichen Angaben.


 1. Muster-Schreiben an den Indonesischen Präsidenten in englischer Sprache:

Dr. H. Susilo Bambang Yudhoyono
President of the Republic of Indonesia
Istana Negara
Jl. Medan Merdeka Utara
Jakarta Pusat 10010
Indonesia

eMail: president@ri.go.id


Re: Stop capture, breeding and export of macaques for the research industry

Dear President of the Republic of Indonesia,

I am very upset to hear that Indonesia captures breeds and exports long-tailed and pig-tailed macaques destined for the research industry. This is not only a violation of international animal welfare guidelines, Indonesia is also breaching its own legislation as well as failing to comply with CITES regulations.

A recent investigation documents the chain of cruelty and suffering inflicted on monkeys during their capture, holding and transportation within Indonesia, their export overseas and eventual fate in the research laboratory. Each year, thousands of monkeys, packed into small wooden crates, are shipped as cargo to research facilities around the world.

In view of this I cannot understand why the Republic of Indonesia has announced it will even increase the number of wild monkeys allowed to be trapped in 2009 for the research industry.

Please make sure that Indonesia stop this cruel practice and places an immediate ban on capture, breeding and export of long-tailed and pig-tailed macaques destined for the research industry.

Sincerely

Vorname, Name
Ort, Germany


 2. Muster-Schreiben an die Indonesische Botschaft in Deutschland:

Botschaft der Republik Indonesien
Lehrter Straße 16 - 17
10557 Berlin

Telefon : (030) 478 07 0
Fax :(030) 447 37 142

Kontaktformular für eMails:
http://botschaft-indonesien.de/de/kontak/kontakt.php


Betreff: Indonesische Affen-Wildfänge für die Tierversuchsindustrie

Sehr geehrter Herr Botschafter,

ich bin schockiert, dass in Indonesien wild lebende Affen (Langschwanzmakaken) für die Tierversuchsindustrie gefangen werden. Eine aktuelle Vorort-Recherche einer Tierschutzorganisation dokumentiert die grausamen Fangaktionen und die katastrophalen Bedingungen von Haltung und Transport. Zuletzt werden die Affen verpackt in kleinen Holzkisten zu Forschungseinrichtungen in der ganzen Welt transportiert, wo sie in Tierversuchlaboren leiden und sterben.

Fang, Handel und Export widersprechen nicht nur internationalen Tierschutzstandards, sie verletzen auch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) und machen das offizielle indonesische Verbot für die Ausfuhr von wild gefangenen Primaten zu einer Farce.

Zu allem Übel hat Indonesien nun auch noch angekündigt, die Zahl der Affen, die gefangen werden dürfen, um das Dreifache auf über 15.000 Tiere zu erhöhen.

Ich bitte Sie, setzten Sie sich dafür ein, dass dieser grausame Handel sofort beendet wird. Solange dies weiter praktiziert wird, ist für mich, meine Familie und meine Freunde Indonesien als Urlaubsland inakzeptabel.

Mit freundlichen Grüßen

Vorname, Name


 3. Muster-Schreiben an das CITES-Sekretariat in englischer Sprache:

CITES Secretariat
International Environment House
11 Chemin des Anémones
CH-1219 Châtelaine, Geneva
Switzerland

Tel: +41-(0)22-917-81-39/40
Fax: +41-(0)22-797-34-17
eMail: info@cites.org


Re: Stop Indonesia trades of macaques for the research industry

Dear Madam,
Dear Sir,

I am very upset to hear that Indonesia captures, breeds and exports long-tailed and pig-tailed macaques destined for the research industry. This is not only a violation of international animal welfare guidelines, Indonesia is also breaching its own legislation as well as failing to comply with CITES regulations.

A recent investigation documents the chain of cruelty and suffering inflicted on monkeys during their capture, holding and transportation within Indonesia, their export overseas and eventual fate in the research laboratory. Each year, thousands of monkeys, packed into small wooden crates, are shipped as cargo to research facilities around the world.

The Republic of Indonesia has even announced it will increase the number of wild monkeys allowed to be trapped in 2009 to over 15,000!

It is necessary that CITES carry out its own investigation into the Indonesian primate trade and take measures to suspend Indonesia's membership of CITES pending the outcome of this investigation.

Sincerely,

Vorname, Name
Ort, Germany

Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Diese Seite generiert am 3. September 2010
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