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Die Chemikalien werden je nach produzierter Menge in Volumenklassen eingeteilt. Für jede der vier Volumenklassen sind Standard-Tests sowie eine Deadline, bis wann die Registrierung abgeschlossen sein soll, vorgesehen. Je größer die Menge, in der eine Substanz produziert wird, desto schneller soll die Registrierung erfolgen und desto mehr Daten, d. h. desto umfangreichere Tierversuche werden verlangt.
| Volumen | Tests nach Anlage | Anzahl Chemikalien | Zeit X* | Tiere pro Stoff | Tiere gesamt |
| 1-10 Tonnen | V | 20.000 | 11 Jahre (2017?) | 30 | 600.000 |
| 10-100 Tonnen | V + VI | 4.600 | 11 Jahre (2017?) | 1.034 | 4.756.400 |
| 100-1.000 Tonnen | V + VI + VII | 2.900 | 6 Jahre (2012?) | 2.672 | 7.748.000 |
| > 1.000 Tonnen | V + VI + VII + VIII | 2.600 | 3 Jahre (2009?) | 3.232 | 8.403.200 |
*) X bedeutet: Die Registrierung soll in x Jahren nach Inkrafttreten abgeschlossen sein.
Dieser auf dem Richtlinien-Entwurf der EU basierenden Berechnung zufolge werden mindestens 20 Millionen Tiere, Fische und wirbellose Tiere nicht einmal eingerechnet, für das Chemikalien-Programm qualvoll sterben.
Das Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin geht sogar von bis zu 45 Millionen Tieren aus, wenn nicht in genügendendem Maße tierversuchfreie Methoden eingesetzt bzw. vorhandene Daten ausgewertet werden.
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