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Zoo Magdeburg tötet Tigerbabys
Weitere 31 Tiger in Gefahr - Sie können helfen!
Weil sie keine reinrassigen Sibirischen Tiger sind, hat der Magdeburger Zoo Anfang Mai 2008 drei Tigerbabys unmittelbar nach der Geburt getötet.
Der Tigernachwuchs wurde im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes gezüchtet; der Vater war jedoch kein reinrassiger Sibirischer Tiger. Weitere 31 Tiger wurden in diesem Programm gezüchtet. Auch diese Tiere, die über 17 Zoos in Europa verteilt sind, sind nicht reinerbig. Möglicherweise sind sie deshalb ebenfalls in Gefahr.

Bitte schreiben Sie an Malcolm Fitzpatrick, den Koordinator für Tiger im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm, und fordern Sie, dass die Tiger nicht getötet und auch nicht in dubiose Hände gegeben werden. Einen Musterbrief finden Sie unter neben stehendem Link.

Bundesverband erstattet Strafanzeige gegen den Magdeburger Zoo
Wegen der Tötung der drei Tigerbabys haben der Bundesverband Menschen für Tierrechte und die auf Wildtierschutz ausgerichtete Organisation animal public gemeinsam Strafanzeige wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Denn nach unserer Ansicht ist der »vernünftige Grund«; den das Tierschutzgesetz für eine Tiertötung fordert, nicht gegeben. Der oberste Schutzzweck des Tierschutzgesetzes gilt dem Leben der Tiere, womit andere Gründe wie die biologische Abstammung zwingend als nachrangig betrachtet werden müssen. Dr. Kurt Simons, Vorsitzender des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte: »Die Verantwortlichen im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die Jungtiere dann einfach getötet. Dieses Vorgehen widerspricht dem Willen des Tierschutzgesetzes und zeugt von der Verantwortungslosigkeit der Tierparkbetreiber, deshalb erstatten wir Strafanzeige.«
Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Diese Seite generiert am 22. März 2010
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