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Taubenkot wurde auf seinen Säuregehalt untersucht sowie auf seine Wirkung auf Materialien. Dazu wurde 70 Tage lang frischer Taubenkot auf verschiedenste Baustoffe aufgebracht. Zum Säuregehalt wurde festgestellt: Der pH-Wert des frischen Kotes liegt zwischen 5,5 und 5,8. Nach 70 Tagen beträgt er 5,7 bis 5,9. Das bedeutet, Taubenkot entspricht einem schwach chemischen Angriff.
Die Untersuchung der Einwirkung von Taubenkot auf Baustoffe führte zu folgenden Ergebnissen: Nach mikroskopischer Untersuchung zeigten keinerlei Veränderung: Buntsandstein, Granit, Travertin, Zementmörtel, Vollziegel, Vollklinker, unbehandeltes und lasiertes Nadelholz. Getestet wurden zudem vier Blecharten. Bei Kupferblech bildete sich eine Oxidationsschicht, bei lackiertem Stahlblech beschleunigte Taubenkot die Alterung, auf verzinktem Stahlblech führte der Kot zu Fleckenbildung und stellenweise zur Zerstörung des Korrosionsschutzes, Bronzeblech reagierte ähnlich wie Kupferblech. Zusammenfassend: Bei mineralischen Baustoffen führt Taubenkot nicht zu Veränderungen, wohl aber bei Blechen.
Das vollständige Gutachten kann hier eingesehen werden:
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