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INHALT:
Stammzellen - Rückschläge sind Alltag
Jenseits der Gentechnik - Synthetische Biologie?
Klon-Pferd erwartet Fohlen
Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und Tiere
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Stammzellen - Rückschläge sind AlltagBeinahe jede Woche berichten die Medien von einem Durchbruch in der Stammzellforschung und wecken damit verfrühte Hoffnungen bei Patienten. Denn die Verfahren sind aufwendig und sehr oft treten Probleme auf - spätestens wenn alles vom Tier auf den Menschen übertragen werden soll. Wissenschaftler haben nun bei Mäusen die vererbbare Krankheit Sichelzellanämie mit Stammzellen behandelt. Den kranken Mäusen wurden Hautzellen entnommen und zur Erzeugung von Stammzellen gentechnisch behandelt. Dabei wurden zum Zweck der Reprogrammierung Gene mit Hilfe von Retroviren in die Zellen eingebracht - ein Gen musste anschließend wieder entfernt werden, da sein Eiweißprodukt Krebs verursacht. Das für die Sichelzellanämie verantwortliche »kranke« Gen wurde nun entfernt und durch eine »gesunde« Erbanlage ersetzt. Aus den so veränderten Stammzellen wurden sogenannte Vorläuferzellen gezüchtet und in die kranken Mäuse transplantiert, bei denen die Symptome bislang verschwanden. Doch ob dies ebenfalls so funktioniert, wenn Menschen behandelt werden sollen, ist noch völlig unklar. So stehen Stammzellen in Verdacht, Metastasen zu forcieren.
»Noch ein Urknall in der Biomedizin«
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.12.2007
http://www.faz.net/s/ Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/ Doc~E0EAB8811A86D485E94E7F6F7E1CB45E5 ~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Jenseits der Gentechnik - Synthetische Biologie?Mit teilweise oder vollständig synthetisiertem Erbmaterial wollen Forscher neue Lebensformen schaffen, um - natürlich zum Nutzen des Menschen - Medikamente oder Biokraftstoffe zu produzieren. Doch auch Krankheitserreger und Bio-Waffen könnten damit einfach im Labor produziert werden.
Über das synthetische Leben und was es bedeuten könnte, schreibt der Physiker und Journalist Niels Boeing.
»Das Plutonium der Biotechnik?«
heise.de, 22.10.2007
http://www.heise.de/tr/artikel/97716
Klon-Pferd erwartet FohlenDas 2003 in Italien geborene Klon-Pferd »Prometea« ist tragend und erwartet ein Fohlen. Damit ist »Prometea« das erste geklonte Pferd, das Nachwuchs zur Welt bringt - wenn es denn dazu kommt. Geklonte Pferde haben vor allem ökonomische Bedeutung, da auf diese Weise erfolgreiche Renn- oder Springpferde »vervielfältigt« werden sollen.
»Klon-Pferd in anderen Umständen«
Hessischer Rundfunk online, 29.12.2007
http://www.hr-online.de/website/radio/hr-info/index.jsp?rubrik=7692&key=standard_document_2055639
»World's 1st cloned horse pregnant«
People's Daily Online, 22.12.2007
http://english.people.com.cn/90001/90781/90878/ 6325327.html
Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und TiereAufgrund von Einsprüchen gegen mehrere Patente auf Leben wird das Europäische Patentamt in München eine Grundsatzentscheidung treffen, ob Patente auf Pflanzen und Tiere erteilt werden können, als handele es sich dabei um technische Erfindungen. Bis dahin - diese Entscheidung wird voraussichtlich noch etwas auf sich warten lassen - werden weiterhin Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und Tiere gesammelt. Bitte beteiligen Sie sich, Informationen und eine Liste finden Sie unter den folgenden Links:
Informationen:
http://www.no-patents-on-seeds.org
Aufruf und Unterschriftenliste gegen Patente auf Pflanzen und Tiere:
http://www.no-patents-on-seeds.org/images/documents/u_liste_brokkoli_finalde.pdf
Zu diesem NewsletterDie Tiere sind besonders von dem zunehmenden Einsatz der Gentechnik betroffen: Sie werden nicht nur in Tierversuchen durch Genmanipulation missbraucht, sondern sollen künftig als Ersatzteillager, Medikamente produzierende Bioreaktoren oder genmanipulierte Lebensmittellieferanten herhalten. Um diese Entwicklung zu beeinflussen, ist es notwendig, sich in die wissenschaftliche und politische Diskussion einzumischen. Mit diesem Newsletter will der Bundesverband Menschen für Tierrechte dafür nötige Fakten und aktuelle Informationen liefern sowie über Mitmach-Aktionen informieren. Schwerpunkt sind die Gentechnik an Tieren sowie verwandte Techniken wie z. B. Klonen.
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