INHALT:
Klon-Hund »Snuppy« soll echt sein
Bald kommerzielle Klon-Pferde?
2008: Gen-Fisch auf dem Tisch?
Holländische Firma will Gen-Pharming-Medikament auf den Markt bringen
Unabhängige Informationen zur Biotechnologie
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Klon-Hund »Snuppy« soll echt sein
Nach dem Schlussbericht der Untersuchungskommission der Nationaluniversität von Seoul steht nun fest, dass Klon-Pionier Hwang Woo-Suk nicht eine einzige menschliche Stammzelllinie hergestellt hat. Zudem ist er möglicherweise auf Intrigen seines amerikanischen Kollegen Gerald Schatten hereingefallen. Jedoch soll der weltweit erste Klon-Hund »Snuppy«, ein Afghane, den Hwang 2005 ebenfalls »erzeugt« haben will, tatsächlich ein Klon sein.
»Nur 'Snuppy' ist echt«
faz.net vom 10.01.2006
http://www.faz.net/s/ Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/ Doc~EBA92C059A0D74527A5A3A261B8EC3D66~ ATpl~Ecommon~Scontent.html
»Universität Seoul weist Hwang weitere Fälschung nach«
faz.net vom 10.01.2006
http://www.faz.net/s/ Rub21DD40806F8345FAA42A456821D3EDFF/ Doc~E1FE7A7BBEDE247F6AC70E07437DEF456~ ATpl~Ecommon~Scontent.html
»Der Schatten des Dr. Hwang«
Zeit online vom 13.01.2006
http://www.zeit.de/online/2006/03/schatten
Bald kommerzielle Klon-Pferde?
Nachdem 2003 in Italien das erste Klon-Pferd zur Welt gekommen war, werden nun in Texas im Februar die ersten aus kommerziellen Gründen »erzeugten« Klon-Fohlen erwartet. Jedes überlebende Fohlen wird etwa 150.000 US- Dollar wert sein und stammt von Hochleistungspferden, die nach der »Dolly-Methode« geklont wurden.
»Births of cloned horses awaited in Purcell«
The Oklahoman vom 03.01.2006
http://www.gene.ch/genet/2006/Jan/msg00010.html
2008: Gen-Fisch auf dem Tisch?
Die US-amerikanische Firma Aqua Bounty Technologies versucht seit Jahren, die Genehmigung zur Vermarktung ihres gentechnisch veränderten Lachses zu bekommen. Der Gen-Lachs wächst doppelt so schnell wie seine konventionellen Artgenossen und soll den Fisch-Farmern dadurch mehr Profit sichern. Würde er jedoch z. B. durch Unwetter bedingt aus der Farm in die Freiheit entkommen, könnte er die natürlichen Lachspopulationen bedrohen. Erteilt die Food & Drug Administration Aqua Bounty die Genehmigung, könnte bald Gen-Lachs auf den Tisch kommen. Das Unternehmen will dies bis 2008 erreicht haben.
»Salmon that grow up fast«
Businessweek online vom 16.01.2006
http://www.businessweek.com/magazine/content/06_03/ b3967111.htm
Holländische Firma will Gen-Pharming-Medikament auf den Markt bringen
Die holländische Firma Pharming produziert das menschliche Eiweiß Lactoferrin in gentechnisch veränderten Kühen. Das aus deren Milch isolierte Protein soll gegen Infektionen wirken sowie das Immunsystem stärken. Pharming ist mit amerikanischen Lebensmittelfirmen im Gespräch, um die Möglichkeiten auszuloten, Lactoferrin Lebensmitteln zuzusetzen. Auch in Asien will Pharming sein Produkt auf den Markt bringen. Welche Auswirkungen das Medikament aus gentechnisch veränderten Kühen auf den Menschen hat, ist bislang unbekannt.
»Pharming takes step towards lactoferrin commercialisation«
nutraingredients.com vom 06.01.2006
http://www.nutraingredients.com/news/ng.asp?id=64905
Unabhängige Informationen zur Biotechnologie
Die 2001 in Washington gegründete »Pew Initiative on Food and Biotechnology« will eine unabhängige und objektive Quelle für Informationen zur Biotechnologie im Landwirtschaftsbereich sein. Auf der Website sind auch zum Thema gentechnisch veränderte Tiere viele wissenswerte Infos zu finden:
http://pewagbiotech.org/
http://pewagbiotech.org/agtopics/index.php?TopicID=1
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Die Tiere sind besonders von dem zunehmenden Einsatz der Gentechnik betroffen: Sie werden nicht nur in Tierversuchen durch Genmanipulation missbraucht, sondern sollen künftig als Ersatzteillager, Medikamente produzierende Bioreaktoren oder genmanipulierte Lebensmittellieferanten herhalten. Um diese Entwicklung zu beeinflussen, ist es notwendig, sich in die wissenschaftliche und politische Diskussion einzumischen. Mit diesem Newsletter will der Bundesverband Menschen für Tierrechte dafür nötige Fakten und aktuelle Informationen liefern sowie über Mitmach-Aktionen informieren. Schwerpunkt sind die Gentechnik an Tieren sowie verwandte Techniken wie z. B. Klonen.
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