 | | Käfig bleibt Käfig: auch in der neuen Käfighaltung können die Hühner ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausleben. |
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Bundesverband enthüllt skandalöse »Legehennen«-HaltungDer Bundesverband Menschen für Tierrechte hat aktuelle Filmaufnahmen aus einer »modernen« Hennenhaltung veröffentlicht, die katastrophale Zustände aufzeigen.
Hier sehen Sie die Dokumentation:
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Aktuelle Fotoaufnahmen aus der »Legehennen«-Haltung
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Tierschutzwidrige HaltungSeit Anfang 2009 sind die herkömmlichen Legebatterien in Deutschland nicht mehr erlaubt. Neben der Boden- und Freilandhaltung wurde eine neue Haltungsform eingeführt: die sogenannte Kleingruppenhaltung. Daneben sind auch bereits bestehende »ausgestaltete Käfige« nach EU-Recht zulässig. Beide Haltungsformen unterscheiden sich nur wenig: Es handelt sich lediglich um größere Käfige für mehr Hühner. Laut Eierindustrie und Gesetzgeber sollen die neuen Käfige eine bessere Haltungsform darstellen, aktuelle Aufnahmen zeigen das Gegenteil.
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Flüssigei käfigfreiKnapp zehn Milliarden Eier werden allein in Deutschland pro Jahr erzeugt. Sie werden nicht nur als »Schaleneier« verkauft. Ein Großteil wird als sogenanntes Flüssigei in der Nahrungsmittelindustrie, in Großküchen, Kantinen, Konditoreien etc. verwendet. Die meisten Eier stammen aus Käfighaltung. Was Vereine und auch Einzelpersonen tun können, lesen Sie unter dem nebenstehenden Link.
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Rheinland-Pfalz klagt gegen die HühnerkäfigeAm 25. Juni 2007 hat die Landesregierung Rheinland-Pfalz die angekündigte Klage zur Normenkontrolle gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (Hennenhaltung) beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht.
Damit ist es uns gelungen, ein Bundesland dazu zu bewegen, das Klageverfahren gegen die quälerischen Hühnerkäfige einzuleiten.
Rheinland-Pfalz klagt gegen die sogenannten Seehofer-Käfige, da diese in der Verordnung vorgesehene Kleingruppenhaltung gegen das Tierschutzgesetz verstoße. Denn die Käfige bieten pro Tier nur wenig mehr Platz als ein DIN A-4-Blatt. Die ausgestalteten Käfige erlaubten außerdem kein artgerechtes Verhalten. Mit dem bloßen Verweis auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit würden wirtschaftliche Interessen der Tierhalter einseitig bevorzugt und die Belange des Tierschutzes nicht ausreichend in die Abwägung miteinbezogen.
Wann das Bundesverfassungsgericht urteilt, ist allerdings nicht abzusehen. Schlimmstenfalls können wieder Jahre vergehen. Angesichts dieser Rechtssituation und des zunehmend pro Henne orientierten Verbraucherverhaltens dürfte es für die Eier produzierenden Landwirte aber wohl »bauernschlau« sein, derzeit nicht in die neuen Seehofer-Käfige zu investieren.
Vielen Dank an alle, die durch eMails und Briefe an die Politiker diesen Erfolg mit ermöglicht haben! Es besteht nun wieder berechtigte Hoffnung für die Hennen! |
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Antwortschreiben von Ministerpräsident Beck vom 22.12.2006 auf den Brief des Bundesverbandes, der Rheinland-Pfalz um Einreichung einer Normenkontrollklage gebeten hatte. |
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Bundesrat beschließt »Seehofer-Käfig«Am 7. April 2006 beschloss der Bundesrat, das Verbot der Käfighaltung von "Legehennen", das zum 1. Januar 2007 gelten sollte, rückgängig zu machen. Die herkömmlichen Batteriekäfige sollen damit für weitere drei Jahre erlaubt sein. Darüber hinaus soll in etwas modifizierten Käfigen - sogenannten Seehofer-Käfigen« - eine weitere tierquälerische Haltungsform zugelassen werden. Zudem sollen Schweine zukünftig so eng eingepfercht werden dürfen, dass es kaum Unterschiede zu den ungenügenden Mindestanforderungen der EU gibt. Der Beschluss des Bundesrates ist am 4. August 2006 in Kraft getreten, kurz nachdem er von Bundesminister Horst Seehofer durch Unterzeichnung angenommen wurde. Die massiven Proteste und eine Ankündigung Minister Seehofers im Vorfeld, seine Unterschrift an einige in der neuen Verordnung nun nicht erfüllte Bedingungen zu knüpfen, bremsten letztendlich die Fortsetzung der tierquälerischen Käfighaltung nicht aus. Die neu beschlossenen Haltungsvorgaben - welche den Hennen nur geringfügig mehr Platz zugestehen und völlig unzureichend sind - stellen für den Bundesverband ganz klar Rechtsbruch dar. Inzwischen hat Rheinland-Pfalz angekündigt, Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Damit werden diese Beschlüsse vom Bundesverfassungsgericht überprüft. Da Tierschutzverbänden noch kein Klagerecht - die so genannte Tierschutz-Verbandsklage -zugestanden wird, kann der Bundesverband diese gerichtliche Überprüfung nicht selbst veranlassen.
Den Beschluss des Bundesrates mit den neuen Haltungsvorgaben finden Sie nachstehend.
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Beschluss des Bundesrates vom 07.04.2006 (Drucksache 119/06)Über den nebenstehenden Link können Sie den Bundesratsbeschluss mit den jetzt geltenden Haltungsvorgaben als PDF-Datei einsehen und herunterladen.
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Die wichtigsten Punkte des Beschlusses im Bereich »Legehennen« haben wir zusammengefasst
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Zum besseren Verständnis hat Jurist Christoph Maisack eine detaillierte, vorläufige Einschätzung verfasst.
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NewsHier finden Sie unsere Pressemitteilungen ab 2004 zum Thema:
12.02.2009: Veterinäramt bestätigt Mängel in Hennenhaltung
12.02.2009: Hühner-Qual und Eier-Skandal - Bundes-verband Menschen für Tierrechte deckt Missstände auf
05.02.2009: 05.02.2009: Minister Ehlen nimmt Legehennen-Erlass zurück
03.04.2008: Minister Ehlen will Legehennen enger zusammensperren - Aufforderung zum Rechtsbruch
19.03.2008: Enthüllt: Rechtswidrige Hennenhaltung in einigen Bundesländern
17.03.2008: Ostereier: Verbraucher entscheiden über Leid der Legehennen
31.01.2007: Rheinland-Pfalz lädt Tierschützer zu Spitzengespräch
21.11.2996: Rheinland-Pfalz: Kabinett für Klage gegen Käfighaltung
17.11.2006: Gute Erfolgschancen für Klage gegen Käfighaltung
16.11.2006: Rheinland-Pfälzische Landesregierung will gegen Legebatterien klagen
02.08.2006: Qualen im Seehofer-Käfig ab 4. August rechtskräftig
12.07.2006: Akteneinsicht von Bundesregierung gefordert
01.06.2006: Menschen für Tierrechte üben Hennen-Befreiung aus Seehofer-Käfig
10.05.2006: Bundeskabinett sagt Ja zu quälerischem Seehofer-Käfig
13.04.2006: Osteraktion: Hühner in Seehofer-Käfigen darf es nicht geben
07.04.2006: Gewissenlose Beschlüsse des Bundesrates
06.04.2006: Deutschland bald Schlusslicht beim Tierschutz?
09.03.2006: Lob an Rheinland-Pfalz
16.02.2006: Keinen Verrat an Hennen und Schweinen begehen!
03.11.2005: Kein rot-schwarzer Hühnerkäfig
23.03.2005: Aus für Hühnerkäfig noch nicht gesichert
17.12.2004: Bundesrat stimmt für den Hühnerkäfig
15.12.2004: Berliner Erklärung der Tierschutz- und Wissenschaftsverbände
08.11.2004: Zur EuroTier 2004: Tierschützer protestieren gegen Hennenkäfige
07.10.2004: Agrarministerkonferenz: Diskussion um Legehennen
04.10.2004: Zur Agrarministerkonferenz
14.09.2004: Streit um Legehennenhaltung
07.04.2004: Ostern ohne QuälerEi!
31.03.2004: Augen auf beim Eierkauf!
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Stellungnahme der Juristen für Tierrechte zur Neuregelung der Haltungsvorgaben für Hennen, Schweine und Kälber
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Bilddokumentation zur Artwidrigkeit »moderner« KäfigbatterienIm März 2006 hat die »Gemeinnützige Stiftung Albert Schweitzer für unsere Mitwelt« eine Bilddokumentation herausgegeben, welche die Rechtswidrigkeit der angestrebten modifizierten Käfigbatterien veranschaulicht - ein Werk, das breitflächig bekannt sein sollte!
Die Bildokumentation können Sie über nebenstehenden Link herunterladen.
(Anmerkung: das Herunterladen der PDF-Datei benötigt einige Zeit. Die Dokumentation kann aber auch als Druckversion angefordert werden bei:
Gemeinnützige Stiftung Albert Schweitzer für unsere Mitwelt
Wessobrunner Str. 33,
81377 München,
eMail: wolf.2000@gmx.net)
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Nein zum Seehofer-Käfig!Lesen Sie zur Entwicklung der neuen Haltungsvorgaben auch den Artikel aus unserem Magazin tierrechte 2.06
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Künftig bloß etwas mehr Komfort im Knast?Lesen Sie zur Entwicklung der neuen Haltungsvorgaben auch den Artikel aus unserem Magazin tierrechte 1.06
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Hennenhaltungsverordnung droht zu kippen!Lesen Sie zum Erpressungsversuch des Bundesrate den Artikel aus unserem Magazin tierrechte 4.04.
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Droht der Ausstieg vom Ausstieg aus den Legebatterien? Das falsche Klagelied der KäfiglobbyLesen Sie diesen Artikel von Dr. Eisenhart von Loeper aus dem Magazin tierrechte 4.03
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Berliner ErklärungDer Bundesverband forderte kurz vor der Bundesrats-Entscheidung am 17.12.04 eindringlich in einer gemeinsamen Erklärung von Tierschutz- und Wissenschaftsverbänden die Bundesregierung und die Bundesländer auf, für das beschlossene Verbot der Käfighaltung von Legehennen einzutreten.
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Lösungsschreiben an Bundesministerin KünastAm 18. November 2004 hat in einem Schreiben unser Verbandsvorsitzender Dr. jur. Eisenhart von Loeper der damaligen Ministerin Künast einen Weg nahegelegt, wie sie sich dem Erpressungsversuch des Bundesrates entziehen könnte.
Lesen Sie hier den Brief an Frau Künast und ein entsprechendes Rechtsgutachten (PDF-Dateien).
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Nachfrage stärken: Handelsketten aktivierenMehrere Verbände engagieren sich in der Initiative »Handeln mit Gewissen« dafür, dass große Handelsketten auf den Verkauf von Käfigeiern verzichten. ALDI SÜD weigert sich bislang. Sehen Sie dazu die Presseinformation der Initiative sowie eine Anzeige, die am 7. April 2004 in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung erschienen ist.
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Von Hühnerbaronen, Käfigproduzenten und FuttermittelmischernDie Eiproduktion in Deutschland wird von wenigen großen agrarindustriellen Unternehmen beherrscht. Bäuerliche Betriebe mit kleinen Herden in Boden- und Freilandhaltung wurden schon vor Jahrzehnten zur Aufgabe der Legehennenhaltung gezwungen. Hannelore Jaresch über den Siegeszug des Kapitals und der Käfige.
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Kernpunkte der Verordnung von 2002Diese Punkte wurden durch die Verordnung zum Verbot der Legebatterien geregelt.
Text der Verordnung
Der offizielle Volltext der neuen Verordnung als PDF-Dokument.
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Die Haltungsformen im ÜberblickHier erfahren Sie genau, was sich hinter freundlichen Umschreibungen und idyllischen Kartonaufdrucken verbirgt.
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KennzeichnungenSeit dem 01.01.2004 ist die EU-weite Kennzeichnungspflicht für Eier in Kraft getreten. Der Verbraucher erhält dadurch mehr Transparenz beim Eierkauf im Geschäft.
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So leben HühnerVon der freien Wildbahn zur Käfigbatterie - Eine Wertung der Hennenhaltungssysteme hinsichtlich ihrer »Tiergerechtheit« von Dr. B. Hörning und Prof. Dr. D.W. Fölsch vom Lehrstuhl für artgerechte Tierhaltung und Nutztierethologie an der Gesamthochschule Kassel-Witzenhausen
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Demo anlässlich der Agrarministerkonferenz am 7.10.2004
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Mahnwache vor der Messe EuroTier am 9.11.2004
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Übergabe »Berliner Erklärung der Tierschutz- und Wissenschaftsverbände« am 14.12.04
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Demo und Unterschriftenübergabe vor dem Bundesrat am 17.12.2004
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