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»Die Düsseldorfer Lösung ist sowohl in stadtökologischer Hinsicht als auch aus Tierschutzgründen eine optimale Lösung«, so das Fazit der SPD-Landtagsabgeordneten Stefanie Wiegand nach dem Besuch des Taubenschlags nahe des Düsseldorfer Hauptbahnhofs. Wiegand ist Mitglied des Landtagsausschusses für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Christina Ledermann, Vorstandsmitglied im Bundesverband, war ebenfalls vor Ort dabei.
In der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt gibt es bisher vier betreute Taubenschläge, in denen die Tiere artgerechtes Futter erhalten und ihre Eier durch Attrappen ausgetauscht werden. Weitere Schläge sind in Planung. Zudem werden die Gelege an mehreren Bahn-Unterführungen ausgetauscht, was die Populationen deutlich reduziert. Eine kontrollierte Fütterung an den betreuten Unterführungen hält die Tiere gesund.
»Die Düsseldorfer Initiative zeigt erfolgreich, wie sich die Taubenpopulationen kostengünstig und tierschutzgerecht kontrollieren lassen und damit Gebäudefassaden und Fahrzeuge in unseren Innenstädten und Parkanlagen geschützt werden können«, so Wiegand. Die Parlamentarierin, die das Stadttaubenprojekt der Landeshauptstadt auch für Kleinstädte und Kommunen mittlerer Größe für geeignet hält, will sich nun für eine Einführung bzw. Erweiterung der Stadttaubenprojekte in NRW einsetzen.
Christina Ledermann
Wer wohnt in oder nahe bei Düsseldorf und möchte das Projekt unterstützen? Es wird noch tatkräftige Hilfe gebraucht. Bei Interesse bitte melden bei
Christina Ledermann
ledermann@tierrechte.de
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