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Lesen Sie auf den folgenden Seiten, welche Tierschicksale sich hinter den nackten Zahlen der aktuellen Versuchstierstatistik verbergen. Sie erfahren außerdem, was wir unternehmen, um Tierexperimente zu beenden.
Im Jahr 1998 starben 1532572 Tiere in deutschen Laboren. Das waren 36831 mehr als 1997. Gut die Hälfte (777000) wurde für die Entwicklung und Prüfung von Arzneimitteln, chemischen Produkten und Pestiziden eingesetzt. Etwa 20 Prozent der Gesamttierzahl (386000 Tiere) beanspruchte die Grundlagenforschung (wissenschaftliche Forschung).
Am häufigsten wurde an Nagetieren experimentiert. Ratten und Mäuse gelten mehr als jede andere Tierart als Massenware. Sie sind lebende Messinstrumente und werden wie Wegwerfartikel behandelt. Umso mehr brauchen diese Tiere unser Mitgefühl und unsere Hilfe. Denn sie spüren Schmerzen und fühlen Ängste ebenso wie Hunde, Katzen oder Affen. Sie leiden still und sterben unbemerkt zu Hunderttausenden in deutschen Laboren.
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