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Der Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte lehnt Tierversuche aus ethischen, medizinischen und methodischen Gründen ab. Die Ergebnisse aus Tierversuchen sind nicht auf den Menschen übertragbar. Sie lassen lediglich eine Hypothese zu, die durch Untersuchungen am Menschen bewertet werden muss. An Tieren werden Symptome menschlicher Erkrankungen künstlich erzeugt. Dabei bleibt unberücksichtigt, dass viele Faktoren zum Ausbruch einer Erkrankung führen (z.B. Lebensweise, psychische Verfassung, Umwelteinflüsse, Erbanlagen). Das Zusammenspiel dieser Faktoren kann im Tierversuch niemals nachempfunden werden.
Tiere, die in Versuchen eingesetzt werden, kennen Freude und Trauer, sie empfinden Schmerz und Angst. Sie haben ein Recht darauf, vor menschlicher Gewalt und Willkür geschützt zu werden.
Tierschützer, Wissenschaftler und inzwischen sogar Gesetze fordern die Entwicklung und den Einsatz tierversuchsfreier Testverfahren. Neuerungen und Fortschritte in den verschiedensten Forschungszweigen machen die Entwicklung neuer Methoden möglich, so u.a. Tests an menschlichen Zell- und Gewebekulturen, Computersimulationen, Untersuchungen an Bakterien, Algen, Pilzen und Pflanzen sowie die Auswertung von Informationen aus der Klinischen Pharmakologie.
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