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akut 16: Problemfeld Tierversuch

akut 16: Problemfeld Tierversuch

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Problemfeld_TierversuchIn der tierversuchsfreien Forschung gab es in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte. Heute existiert eine Vielzahl so genannter In-vitro-Verfahren, Tests ›im Reagenzglas‹. Diese sind aussagestärker, aber auch besser reproduzierbar und zudem kostengünstiger als Tierversuche. Neue Arzneimittel können heute im Prinzip per Computer entwickelt und an menschlichen Zell- und Gewebekulturen getestet werden. Zur Prüfung einer möglichen Erbgutschädigung eignen sich Bakterienkulturen. Hautreizende Eigenschaften von Chemikalien und kosmetischen Stoffen können an künstlicher Haut getestet werden.

Zur Erkennung Fieber auslösender Substanzen in Medikamenten und Impfstoffen steht ein Test mit menschlichem Blut zur Verfügung. Mittels Computer können heute die pharmakologischen Eigenschaften einer neuen Substanz frühzeitig eingeschätzt werden. Ungeeignete Stoffe werden so bereits vor dem Tierversuch selektiert. Studierende der Biologie, Human- und Tiermedizin können das Wissen über physiologische Zusammenhänge in Filmen, Computersimulationen oder im schmerzlosen Selbstversuch erwerben. Einige dieser Verfahren werden bereits angewendet, andere warten auf ihre Anerkennung und Zulassung.


Die Ära der Tierversuche muss ein Ende haben. Tiere können Freude und Leid, Schmerz und Angst sowie andere Emotionen in ähnlicher Weise wie Menschen empfinden. Sie haben ein grundlegendes Recht auf Schutz vor menschlicher Gewalt und Willkür. Deshalb sind Tierversuche ethisch nicht zu rechtfertigen. Zudem können Ergebnisse aus Tierexperimenten nicht ohne weiteres auf den Menschen übertragen werden. Denn wie die Wirkung von Medikamenten oder chemischen Substanzen bei Menschen ist, lässt sich erst feststellen, nachdem sie auch bei Menschen eingesetzt wurden.


Der Bundesverband der Tierversuchsgegner - Menschen für Tierrechte lehnt deshalb Tierversuche aus ethischen, medizinischen und methodischen Gründen ab. Die bereits angewandten tierversuchsfreien Verfahren zeigen, dass medizinischer Fortschritt auch ohne ›Tierverbrauch‹ gewährleistet ist. Die Möglichkeiten dafür sind längst nicht ausgeschöpft. Diese Art der Forschung weist den Weg in die Zukunft, in eine Zukunft ohne Tierversuche.


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